
Synergetik
Eine Einführung
Hermann Haken(Author)
Springer (Publisher)
Published on 22. February 2012
Book
Paperback/Softback
978-3-642-96664-4 (ISBN)
Description
Nachdem dieses Buch, das zuerst in Englisch verbffentlicht wurde, inzwischen auch in Russisch und Japanisch erschienen ist und seine Ubersetzung in weitere Sprachen vorbereitet wird, wird es hiermit auch der deutschsprachigen Leser schaft zuganglich gemacht. Das noch junge Gebiet der Synergetik befindet sich in einer stiirmischen Entwicklungsphase. Dies dokumentiert sich in der wachs en den Zahl internationaler Tagungen, aber auch darin, daB die VW-Stiftung einen neuen Schwerpunkt "Synergetik" errichtet hat und der Springer-Verlag ihr die Buchreihe "Springer Series in Synergetics" widmet. Immer mehr wird deutlich, daB die Selbstorganisation eine weitverbreitete Erscheinung ist und allgemeingul tigen Prinzipien unterliegt. Herrn Dr. A. Wunderlin, der mich schon bei der Abfassung des englischen Originals tatkraftig unterstutzte, danke ich fUr die Ubersetzung ins Deutsche. Daruber hinaus haben wir uns beide bemuht, das Buch noch lesbarer und damit besonders den Student en der Anfangssemester zuganglicher zu machen. So haben wir insbesondere das zuweilen als schwierig empfundene Kapitel 7 neu bearbeitet und die Darstellung wesentlich vereinfacht. Einige schwierige Tei Ie haben wir ganzlich weggelassen, da im Buche davon kein weiterer Gebrauch gemacht wird. Der in diesen Teilen interessierte Leser wird ohnehin auf die engli sche Ausgabe zuruckgreifen. Die Musterbildung in Flussigkeiten, insbesondere die Benard-Instabilitat, wurde in neuer und ausfUhrlicherer Weise von Herrn Dr.
More details
Edition
Softcover reprint of the original 1st ed. 1982
Language
German
Place of publication
Heidelberg
Germany
Publishing group
Springer Berlin
Target group
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 23.5 cm
Width: 15.5 cm
Weight
603 gr
ISBN-13
978-3-642-96664-4 (9783642966644)
DOI
10.1007/978-3-642-96663-7
Schweitzer Classification
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Book
02/1982
Springer
€64.35
Article exhausted; check for reprint
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Content
1. Das Ziel.- 1.1 Ordnung und Unordnung: Typische Erscheinungen.- 1.2 Einige charakteristische Problemstellungen.- 1.3 Wie wir vorgehen.- 2. Wahrscheinlichkeit.- 2.1 Das Objekt unserer Untersuchungen: die Ergebnismenge.- 2.2 Zufallsvariable.- 2.3 Wahrscheinlichkeit.- 2.4 Verteilungen.- 2.5 Zufallsvariable und Wahrscheinlichkeitsdichten.- 2.6 Die Verbundwahrscheinlichkeit.- 2.7 Erwartungswerte E(X), Momente.- 2.8 Bedingte Wahrscheinlichkeiten.- 2.9 Unabhängige und abhängige Zufallsvariable.- 2.10 Erzeugende Funktionen und charakteristische Funktionen.- 2.11 Eine spezielle Wahrscheinlichkeitsverteilung: die Binomialverteilung.- 2.12 Die Poisson-Verteilung.- 2.13 Die Normalverteilung (Gauss-Verteilung).- 2.14 Die Stirlingsche Formel.- 2.15 Der zentrale Grenzwertsatz.- 3. Information.- 3.1 Grundlegende Ideen.- 3.2 Informationsgewinn. Eine anschauliche Herleitung.- 3.3 Informationsentropie und Nebenbedingungen.- 3.4 Ein Beispiel der Physik: Die Thermodynamik.- 3.5 Ein Zugang zur irreversiblen Thermodynamik.- 3.6 Die Entropie - Fluch der statistischen Mechanik?.- 4. Der Zufall.- 4.1 Ein Modell für die Brownsche Bewegung.- 4.2 Die Zufallsbewegung und ihre Master-Gleichung.- 4.3 Verbundwahrscheinlichkeit und Wege. Markov-Prozesse. Die Chapman-Kolmogorov-Gleichung.- 4.3.1 Ein Beispiel für die Verbundwahrscheinlichkeit: das Wegintegral als Lösung der Diffusionsgleichung.- 4.4 Über den Gebrauch von Verbundwahrscheinlichkeiten. Momente. Die charakteristische Funktion. Gauss-Prozesse.- 4.5 Die Master-Gleichung.- 4.6 Die exakte stationäre Lösung der Master-Gleichung für Systeme in detaillierter Bilanz.- 4.7 Die Master-Gleichung bei detaillierter Bilanz. Symmetrisierung, Eigenwerte und Eigenzustände.- 4.8 Die Kirchhoffsche Methode zur Lösung der Master-Gleichung.- 4.9 Theoreme zu Lösungen der Master-Gleichung.- 4.10 Die Bedeutung von Zufallsprozessen. Stationärer Zustand, Fluktuationen, Wiederkehrzeit.- 4.11 Master-Gleichung und Grenzen der irreversiblen Thermodynamik.- 5. Notwendigkeit.- 5.1 Dynamische Prozesse.- 5.1.1 Ein Beispiel: der überdämpfte anharmonische Oszillator.- 5.1.2 Grenzzyklen.- 5.1.3 Weiche und harte Moden, weiche und harte Anregung.- 5.2 Kritische Punkte und Trajektorien in der Phasenebene. Grenzzyklen.- 5.3 Stabilität.- 5.3.1 Lokales Kriterium.- 5.3.2 Globale Stabilität (Ljapunov-Funktion).- 5.4 Beispiele und Aufgaben zu Bifurkation und Stabilität.- 5.5 Klassifikation von statischen Instabilitäten - ein elementarer Zugang zur Thomschen Katastrophentheorie.- 5.5.1 Der eindimensionale Fall.- 5.5.2 Der zweidimensionale Fall.- 5.5.3 Der n-dimensionale Fall.- 6. Zufall und Notwendigkeit.- 6.1 Die Langevin-Gleichungen: ein Beispiel.- 6.2 Reservoire und Zufallskräfte.- 6.3 Die Fokker-Planck-Gleichung.- 6.3.1 Die völlig deterministische Bewegung.- 6.3.2 Ableitung der Fokker-Planck-Gleichung, eindimensionale Bewegung.- 6.4 Einige Eigenschaften und stationäre Lösungen der Fokker-Planck-Gleichung.- 6.4.1 Die Fokker-Planck-Gleichung als Kontinuitätsgleichung.- 6.4.2 Stationäre Lösungen der Fokker-Planck-Gleichung.- 6.4.3 Beispiele.- 6.5 Zeitabhängige Lösungen der Fokker-Planck-Gleichung.- 6.5.1 Ein wichtiger Spezialfall: ein eindimensionales Beispiel.- 6.5.2 Die Reduktion der zeitabhängigen Fokker-Planck-Gleichung auf eine zeitunabhängige Gleichung.- 6.5.3 Eine formale Lösung.- 6.5.4 Ein Iterationsverfahren.- 6.6 Die Lösung der Fokker-Planck-Gleichung mittels Wegintegralen.- 6.6.1 Der eindimensionale Fall.- 6.6.2 Der n-dimensionale Fall.- 6.7 Die Analogie zu Phasenübergängen.- 6.8 Die Analogie zu Phasenübergängen in kontinuierlichen Medien: ortsabhängige Ordnungsparameter.- 7. Selbstorganisation.- 7.1 Organisation.- 7.2 Selbstorganisation.- 7.3 Die Rolle der Fluktuationen: Zuverlässigkeit oder Anpassungsfähigkeit? Schaltung.- 7.4 Adiabatische Elimination der schnell relaxierenden Variablen aus der Fokker-Planck-Gleichung.- 7.5 Adiabatische Elimination der schnell relaxierenden Variablen aus der Master-Gleichung.- 7.6 Selbstorganisation in räumlich ausgedehnten Medien. Eine Darstellung der mathematischen Methoden.- 7.7 Die verallgemeinerten Ginzburg-Landau-Gleichungen für Nichtgleichgewichtsphasenübergänge.- 7.8 Beiträge höherer Ordnung zu den verallgemeinerten Ginzburg-Landau-Gleichungen.- 8. Systeme der Physik.- 8.1 Kooperative Effekte beim Laser: Selbstorganisation und Phasenübergang.- 8.2 Die Lasergleichungen im Modenbild.- 8.2.1 Feldgleichungen.- 8.2.2 Materiegleichungen.- 8.3 Das Ordnungsparameter-Konzept.- 8.4 Der Einmodenlaser.- 8.5 Der Vielmodenlaser.- 8.6 Laser mit kontinuierlich vielen Moden. Die Analogie zur Supraleitung.- 8.7 Phasenübergänge erster Ordnung beim Einmodenlaser.- 8.7.1 Der Einmodenlaser mit vorgegebenem äußeren Signal.- 8.7.2 Der Einmodenlaser mit sättigbarem Absorber.- 8.7.3 Höhere Instabilitäten.- 8.8 Instabilitäten in der Flüssigkeitsdynamik: das Bénard- und das Taylor-Problem.- 8.9 Die Grundgleichungen.- 8.10 Gedämpfte und neutrale Lösungen.- 8.11 Die Lösung in der Umgebung R = Rc (nichtlinearer Bereich). Die effektiven Langevin-Gleichungen.- 8.12 Die Fokker-Planck-Gleichung und ihre stationäre Lösung.- 8.13 Ein Modell für die statistische Dynamik der Gunn-Instabilität nahe der Schwelle.- 8.14 Elastische Stabilität: Skizze einiger grundlegender Ideen.- 9. Systeme der Chemie und Biochemie.- 9.1 Chemische und biochemische Reaktionen.- 9.2 Deterministische Prozesse ohne Diffusion in einer Variablen.- 9.3 Reaktions- und Diffusions-Gleichungen.- 9.4 Ein Reaktions-Diffusions-Modell mit zwei oder drei Variablen: der Brusselator und der Oregonator.- 9.5 Stochastisches Modell für eine chemische Reaktion ohne Diffusion. Geburts- und Todesprozesse. Eine Variable.- 9.6 Stochastisches Modell für eine chemische Reaktion mit Diffusion. Eine Variable.- 9.7 Die stochastische Behandlung des Brusselators in der Umgebung seiner Instabilität, die mit einer weichen Mode verknüpft ist.- 9.8 Chemische Netzwerke.- 10. Anwendungen in der Biologie.- 10.1 Ökologie, Populationsdynamik.- 10.1.1 Wettbewerb und Koexistenz.- 10.1.2 Die Räuber-Beute-Beziehung.- 10.1.3 Die Symbiose.- 10.1.4 Einige allgemeine Bemerkungen.- 10.2 Stochastisches Modell für ein Räuber-Beute-System.- 10.3 Ein einfaches mathematisches Modell für evolutionäre Vorgänge sowie die Grundidee von Eigens Hyperzyklus.- 10.4 Ein Modell zur Morphogenese.- 10.5 Ordnungsparameter und Morphogenese.- 10.6 Einge Bemerkungen zu den Modellen der Morphogenese.- 11. Soziologie und Wirtschaftswissenschaften.- 11.1 Ein stochastisches Modell zur öffentlichen Meinungsbildung.- 11.2 Ein Ratengleichungsmodell zur öffentlichen Meinungsbildung..- 11.3 Phasenübergänge in der Wirtschaft.- 12. Chaos.- 12.1 Was ist Chaos?.- 12.2 Das Lorenz-Modell - seine Begründung und Realisierung.- 12.3 Wie Chaos entsteht.- 12.4 Chaos und das Versagen des Versklavungsprinzips.- 12.5 Korrelationsfunktion und Frequenzverteilung.- 12.6 Weitere Beispiele zu chaotische Bewegungen.- 13. Historische Bemerkungen und Ausblick.- Referenzen, weitere Literatur und Bemerkungen.