
DIE ZEIT und die Bonner Republik
Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung
Wallstein (Publisher)
1st Edition
Published on 10. October 2008
Book
Hardback
312 pages
978-3-8353-0243-3 (ISBN)
Description
DIE ZEIT hat die Bonner Republik kritisch begleitet und wie kaum eine andere Zeitung ihr Bild nach außen geprägt.
Welche Rolle spielte die Wochenzeitung in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, in den Kontroversen zur »deutschen Frage« sowie in den Diskussionen um die Modernisierung und Liberalisierung?
Bei der Beschäftigung mit diesen Fragen wird deutlich, wie eng die anfänglich noch keineswegs eindeutig westlich-liberale Wochenzeitung und ihre Journalisten in ein engmaschiges Netz europäisch-transatlantischer Konferenzen, Institute und Pressemedien eingebunden war und ist. Die Integration in dieses westliche Netzwerk erlaubte es dem Verleger Gerd Bucerius und Journalisten wie Ernst Friedlaender, Marion Dönhoff und Theo Sommer als Mittler zu wirken und in engem Kontakt zur Bundesregierung auch meinungsbildend in die Außenbeziehungen der Bundesrepublik einzugreifen. In der ZEIT und durch die ZEIT wurde der Westen allmählich zum positiven Bezugspunkt.
Mit Beiträgen von: Philipp Gassert, Karl Christian Führer, Frank Bajohr, Werner Bührer, Alexander Nützenadel, Constantin Goschler, Eckart Conze, Christina von Hodenberg, Claudia Fröhlich, Detlef Bald, Alexander Gallus, Christoph Kleßmann und Konrad H. Jarausch.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Product notice
With dust jacket
Paper over boards
sewn/stitched
Illustrations
33
33 s/w Abbildungen
Dimensions
Height: 22.2 cm
Width: 14 cm
Weight
537 gr
ISBN-13
978-3-8353-0243-3 (9783835302433)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Christian Haase, geb. 1971, ist Dozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Nottingham.
Veröffentlichung u.a.: Pragmatic Peacemakers: Institutes of International Affairs and the Liberalization of West Germany (2007).
Axel Schildt (1951-2019), war Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg und Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.