
Tourismus Triptychon
Prosa & Lyrik
Edition Laurin (Publisher)
1st Edition
Will be published approx. on 21. September 2026
Book
Hardback
978-3-903539-67-9 (ISBN)
Description
Die Vorstellung von Tirol ist stark von den Bildern geprägt, die Werbestrategen im Sinne der Steigerung von Nächtigungszahlen entwerfen. Diese stehen jedoch keineswegs über den klimatischen, ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, im Gegenteil, sie müssen hinterfragt werden. Susanne Gurschler und Anna Rottensteiner schlagen drei unterschiedliche literarische Wege ein, um sich mit dem Tourismus auseinanderzusetzen. In ihren als dreiteiliges Bild angelegten Gedichten macht sich Susanne Gurschler auf die Suche nach dem, was an vermeintlich "Authentischem" zu finden ist und orientiert sich am unmittelbar Sicht- und Spürbaren, um gleichzeitig über dieses hinauszuweisen. Anna Rottensteiner stellt im erzählenden Essay "Ein Bild von einem Gletscher" den Vorstellungen des nicht mehr ewigen Eises die eigenen Erfahrungen entgegen. In der Erzählung "Selig die Träumenden" treibt sie Entwicklungen auf die Spitze, und es stellt sich heraus: Was als Dystopie entworfen wurde, kann - für Natur und Tiere - durchaus eine Utopie sein.
Reviews / Votes
Die Gedichte von Susanne Gurschler sind wie ein detailliertes Gemälde; man versinkt darin und entdeckt in ihnen eine ganze Welt. Sünje LewejohannMore details
Language
German
Place of publication
Innsbruck
Austria
Edition type
New edition
Dimensions
Height: 205 mm
Width: 125 mm
ISBN-13
978-3-903539-67-9 (9783903539679)
Schweitzer Classification
Persons
Susanne Gurschler
1969 in Meran geboren, Studium der Germanistik/Fächerkombination an der Universität Innsbruck; seit 1998 freie Journalistin, Sachbuchautorin, Essayistin und Lyrikerin. Lebt in Innsbruck. www.susannegurschler.at
Content
Urlaubsfeeling in kurzen, aber intensiven Dosen machen sie einsatzbereit für den harten Arbeitsalltag, und sie erfassen intuitiv, was für das Glück des Gastes von Nöten ist. Der See selbst ist für sie während der Saison tabu. Studien belegen, dass die Einwohner auch außerhalb der Saison den Gefühlsinput mittels dieses eigens für das Tal entwickelten Verfahrens, das die Geräusche, den Duft und die Berührungen überzeugend echt simuliert, höher einschätzen und dieser in seiner Wirkung unvergleichlich stärker ist als ein real absolvierter Spaziergang oder ein Tauchgang im See. (Anna Rottensteiner)