
Die frühe Innovationsphase
Methoden und Strategien für die Vorentwicklung
Symposion Publishing
1st Edition
Published on 8. February 2010
Book
Hardback
508 pages
978-3-939707-50-9 (ISBN)
Description
Zum richtigen Zeitpunkt auf die richtige Idee setzen - das ist es, was innovative Unternehmen von anderen unterscheidet. Dabei spielt vor allem die frühe Phase des Innovationsmanagements eine entscheidende Rolle, werden hier doch die Weichen für wettbewerbsfähige Neuerungen gestellt. Der Grundgedanke klingt dabei einfach: Zukunftsträchtige Ideen identifizieren und rigoros fördern.
Aber wodurch lässt sich erkennen, welche Ideenstränge die größten Chancen besitzen? Wie kann man Kundenwünsche und künftige Marktentwicklungen verlässlich abschätzen? Und was sind die Voraussetzungen für eine innovationsfördernde Unternehmenskultur?
Für diese Fragen gibt es keine Patentrezepte, aber einen Bestand systematischer Ansätze und erprobter Verfahren, die erfolgreiches Innovationsmanagement plan- und handhabbar machen.
Die Autoren erläutern praxisnah, wie Unternehmen durch
Ideenscouting,
Früherkennung,
Zukunftsforschung,
intelligente Einbindung von Kunden und
systematisches Innovationsmanagement
ihre Position im Innovationswettbewerb verbessern und so die Märkte der Zukunft erschließen.
Aber wodurch lässt sich erkennen, welche Ideenstränge die größten Chancen besitzen? Wie kann man Kundenwünsche und künftige Marktentwicklungen verlässlich abschätzen? Und was sind die Voraussetzungen für eine innovationsfördernde Unternehmenskultur?
Für diese Fragen gibt es keine Patentrezepte, aber einen Bestand systematischer Ansätze und erprobter Verfahren, die erfolgreiches Innovationsmanagement plan- und handhabbar machen.
Die Autoren erläutern praxisnah, wie Unternehmen durch
Ideenscouting,
Früherkennung,
Zukunftsforschung,
intelligente Einbindung von Kunden und
systematisches Innovationsmanagement
ihre Position im Innovationswettbewerb verbessern und so die Märkte der Zukunft erschließen.
More details
Product info
GB
Language
German
Place of publication
Düsseldorf
Germany
Target group
Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Innovationsmanagement, Produktmanagement, Marketing.
Dimensions
Height: 230 mm
Width: 160 mm
Thickness: 38 mm
Weight
972 gr
ISBN-13
978-3-939707-50-9 (9783939707509)
Schweitzer Classification
Content
Vorwort: (Lohmeier, Walter; Schunck, Stefan)
Einführung (Gundlach, Carsten; Glanz, Axel; Gutsche, Jens)
Innovationserfolg durch Unternehmenskultur (Spilker, Martin)
Der Innovationsmanager (Boldt, Hans Günter)
Von Zukunftsforschern lernen (Däneke, Enno; von der Gracht, Heiko)
Wie Unternehmen kreativer werden (Riedel, Christian; Schraps, Stefan)
Brand inspires innovation (König, Claudius; Halsted, Frederik Paul)
Die frühe Phase im Innovationsprozess Boeddrich, Heinz-Jürgen)
Die Gestaltung einer erfolgreichen Vorentwicklung (Schröder, Axel)
Ideenbewertung mit dem Analytic Hierarchy Process (Kaiser, Gernot)
Bedingungen für ein innovationsfreundliches Klima (Wess, Markus)
Über Erzählungen und Diskurse Innovationschancen aufspüren (Becker, Lutz; Müller, Andreas)
Futuring - Unternehmen auf das Unbekannte vorbereiten (Reschke, Stefan; Weimert, Birgit)
Open Innovation - Risiken erkennen, Chancen nutzen (Ili, Serhan)
Innovationswettbewerb und Open Innovation (Bley, Simon)
Personal Identity in der Produktkonzeption (Hentschel, Claudia)
Kundenintegration bei Dienstleistungsinnovationen (Mengen, Andreas; Ziemen, Werner)
Die strategische Nutzung von Patentinformationen (Stephan, Michael)
Patentmanagement - Management von Innovations-Assets (Horter, Katja)
Welche Innovationsmethoden wirklich genutzt werden (Stephan, Michael; Gundlach, Carsten)
Innovationsquellen erschließen (Bode, Jens)
Die Innovations-Datenbank (Gausemeier, Jürgen; Brink, Volker, Buschjost, Oliver)
Softwaregestütztes Innovationsportfoliomanagement (Stirzel, Martin; Borchert, Andreas)
Strategische Innovationsplanung mit TRIZ (Gundlach, Carsten; Fresner, Johannes, Jantschgi, Jürgen, Nähler, Horst)
Einführung (Gundlach, Carsten; Glanz, Axel; Gutsche, Jens)
Innovationserfolg durch Unternehmenskultur (Spilker, Martin)
Der Innovationsmanager (Boldt, Hans Günter)
Von Zukunftsforschern lernen (Däneke, Enno; von der Gracht, Heiko)
Wie Unternehmen kreativer werden (Riedel, Christian; Schraps, Stefan)
Brand inspires innovation (König, Claudius; Halsted, Frederik Paul)
Die frühe Phase im Innovationsprozess Boeddrich, Heinz-Jürgen)
Die Gestaltung einer erfolgreichen Vorentwicklung (Schröder, Axel)
Ideenbewertung mit dem Analytic Hierarchy Process (Kaiser, Gernot)
Bedingungen für ein innovationsfreundliches Klima (Wess, Markus)
Über Erzählungen und Diskurse Innovationschancen aufspüren (Becker, Lutz; Müller, Andreas)
Futuring - Unternehmen auf das Unbekannte vorbereiten (Reschke, Stefan; Weimert, Birgit)
Open Innovation - Risiken erkennen, Chancen nutzen (Ili, Serhan)
Innovationswettbewerb und Open Innovation (Bley, Simon)
Personal Identity in der Produktkonzeption (Hentschel, Claudia)
Kundenintegration bei Dienstleistungsinnovationen (Mengen, Andreas; Ziemen, Werner)
Die strategische Nutzung von Patentinformationen (Stephan, Michael)
Patentmanagement - Management von Innovations-Assets (Horter, Katja)
Welche Innovationsmethoden wirklich genutzt werden (Stephan, Michael; Gundlach, Carsten)
Innovationsquellen erschließen (Bode, Jens)
Die Innovations-Datenbank (Gausemeier, Jürgen; Brink, Volker, Buschjost, Oliver)
Softwaregestütztes Innovationsportfoliomanagement (Stirzel, Martin; Borchert, Andreas)
Strategische Innovationsplanung mit TRIZ (Gundlach, Carsten; Fresner, Johannes, Jantschgi, Jürgen, Nähler, Horst)
Innovationserfolg durch Unternehmenskultur
Martin Spilker
Der Schlüssel für erfolgreiches Innovationsmanagement liegt nicht in der perfekten Ausstattung, sondern im Personal: Ein Umfeld mit motivierten, kreativen und
leistungsorientierten Mitarbeitern gedeiht nur durch Delegation von Verantwortung, vertrauensbasierte Fehlerkultur und vorbildliche Führung.
Die große Gefahr
»Kann man Pizza eigentlich auch mit Leberwurst belegen?« Für die Führung eines Unternehmens mag diese Frage eines 12-jährigen Kindes naiv anmuten. Manche Entscheidungsträger werden argwöhnen,
was die fantasievolle Komposition mit einem modernen Innovationsmanagement zu tun haben soll. Aber auf den zweiten Blick gibt es durchaus Anknüpfungspunkte zu den heutigen Rahmenbedingungen in manchem Unternehmen.
Die Frage symbolisiert einerseits die Unbekümmertheit des Kindes - im Unternehmen würde man es mit Freiraum umschreiben -, mit der es seine Fantasie und Kreativität entfalten kann. Andererseits unterstreicht sie symbolisch die Bedeutung einer offenen, toleranten Kultur, in der man den Mut haben darf, Vorschläge - seien sie auch voraus, in der man andere Meinungen respektiert und solche Ideen äußern darf. Deshalb ist es wichtig, erst einmal Zuhörer für einen Vorschlag zu finden, ohne gleich in die Schranken gewiesen zu werden.
Verglichen mit den Rahmenbedingungen in Unternehmen bleibt es jedem selbst überlassen, sein Urteil darüber zu fällen, wie Ideen präsentiert werden. Gerade in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 schlägt in vielen Unternehmen zumeist erstmal die Stunde des Controllers:
Geplante oder laufende Projekte werden gestrichen, Mitarbeiter beklagen, dass sie von Studien abgezogen, Finanzpläne oftmals nach der Rasenmäher-Methode revidiert sowie Forschungs- und Entwicklungslabors zusammengelegt werden - oft nur mit einem Ziel:
Einsparungen bei Budget und Personal.
Eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung [4] von 2.500 Firmen bestätigt, dass in der Krise nur 62 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit über 10 Mitarbeitern bis 2010 weitere Neuentwicklungen
planen. Zwischen 2005 und 2007 waren es noch 72 Prozent der Betriebe, die mindestens eine Produkt- oder Verfahrensinnovation einführten. Als Gründe werden - neben Beschwerden über hohe bürokratische
Hemmnisse und Kosten - wachsende Risiken genannt.
Die große Gefahr: Oftmals werden so bereits die Innovationen von Morgen beerdigt!
Martin Spilker
Der Schlüssel für erfolgreiches Innovationsmanagement liegt nicht in der perfekten Ausstattung, sondern im Personal: Ein Umfeld mit motivierten, kreativen und
leistungsorientierten Mitarbeitern gedeiht nur durch Delegation von Verantwortung, vertrauensbasierte Fehlerkultur und vorbildliche Führung.
Die große Gefahr
»Kann man Pizza eigentlich auch mit Leberwurst belegen?« Für die Führung eines Unternehmens mag diese Frage eines 12-jährigen Kindes naiv anmuten. Manche Entscheidungsträger werden argwöhnen,
was die fantasievolle Komposition mit einem modernen Innovationsmanagement zu tun haben soll. Aber auf den zweiten Blick gibt es durchaus Anknüpfungspunkte zu den heutigen Rahmenbedingungen in manchem Unternehmen.
Die Frage symbolisiert einerseits die Unbekümmertheit des Kindes - im Unternehmen würde man es mit Freiraum umschreiben -, mit der es seine Fantasie und Kreativität entfalten kann. Andererseits unterstreicht sie symbolisch die Bedeutung einer offenen, toleranten Kultur, in der man den Mut haben darf, Vorschläge - seien sie auch voraus, in der man andere Meinungen respektiert und solche Ideen äußern darf. Deshalb ist es wichtig, erst einmal Zuhörer für einen Vorschlag zu finden, ohne gleich in die Schranken gewiesen zu werden.
Verglichen mit den Rahmenbedingungen in Unternehmen bleibt es jedem selbst überlassen, sein Urteil darüber zu fällen, wie Ideen präsentiert werden. Gerade in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 schlägt in vielen Unternehmen zumeist erstmal die Stunde des Controllers:
Geplante oder laufende Projekte werden gestrichen, Mitarbeiter beklagen, dass sie von Studien abgezogen, Finanzpläne oftmals nach der Rasenmäher-Methode revidiert sowie Forschungs- und Entwicklungslabors zusammengelegt werden - oft nur mit einem Ziel:
Einsparungen bei Budget und Personal.
Eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung [4] von 2.500 Firmen bestätigt, dass in der Krise nur 62 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit über 10 Mitarbeitern bis 2010 weitere Neuentwicklungen
planen. Zwischen 2005 und 2007 waren es noch 72 Prozent der Betriebe, die mindestens eine Produkt- oder Verfahrensinnovation einführten. Als Gründe werden - neben Beschwerden über hohe bürokratische
Hemmnisse und Kosten - wachsende Risiken genannt.
Die große Gefahr: Oftmals werden so bereits die Innovationen von Morgen beerdigt!