
Mein Rückweg aus Santiago
Auf dem Rad nach Regensburg
Peter Gruss(Author)
edition buntehunde (Publisher)
Published on 16. July 2009
Book
Paperback/Softback
109 pages
978-3-934941-57-1 (ISBN)
Description
Eine große Fahrradtour sollte dem frisch pensionierten Neurochirurgen helfen, nach 41 Berufsjahren als Krankenhausarzt in seinen neuen Lebensabschnitt hinein zu finden.
Peter Gruß setzt einen überraschenden Kontrapunkt zu den reichlichen Jakobsweg-Büchern der vergangenen Jahre. Er wechselt einfach die Perspektive und betrachtet das Phänomen ganz unkonventionell vom Ende her. Als radelnder 'Rückwärtspilger' lässt er das vielfach ersehnte Santiago hinter sich und begreift den Weg als Ziel. Auch ihn erfasst die geheimnisvolle Ausstrahlung der Pilgerroute, auf der Jahrhunderte lang gebüßt, gebetet, gelitten, gezweifelt und gehofft wurde.
Peter Gruß setzt einen überraschenden Kontrapunkt zu den reichlichen Jakobsweg-Büchern der vergangenen Jahre. Er wechselt einfach die Perspektive und betrachtet das Phänomen ganz unkonventionell vom Ende her. Als radelnder 'Rückwärtspilger' lässt er das vielfach ersehnte Santiago hinter sich und begreift den Weg als Ziel. Auch ihn erfasst die geheimnisvolle Ausstrahlung der Pilgerroute, auf der Jahrhunderte lang gebüßt, gebetet, gelitten, gezweifelt und gehofft wurde.
More details
Edition
1. Auflage, Originalausgabe
Language
German
Target group
Adult education
Young adult
Für Menschen, die sich für das Wallfahren, Touren machen, Radwandern, im speziellen für den "Camino" nach Santiago de Compostela und persönliche Erfahrungen auf diesem Weg interessieren.
Illustrations
Farbfotos
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 13 cm
Weight
200 gr
ISBN-13
978-3-934941-57-1 (9783934941571)
Schweitzer Classification
Persons
Autorenportrait, Peter Gruß
Am 13. Januar 1940 bin ich in Dresden geboren. Nach der Zerstörung der Stadt, an die ich mich erinnere, konnten meine Mutter, die jüngere Schwester und ich zu Verwandten in das westfälische Sauerland gelangen. Dort und später in Handorf bei Münster besuchte ich die Volksschule. Ab 1950 war ich Schüler des Gymnasium Paulinum Münster. In der kath. Jugendbewegung Neudeutschland nahm ich an Fahrten, Zeltlagern und Gruppenveranstaltungen teil. Nach dem Abitur 1959 studierte ich vorklinische Medizin in Münster. 1960 unternahm ich meine erste große Fahrradtour von dort nach Rom. Die klinischen Semester studierte ich in Münster, Kiel und Würzburg, wo ich mich schon als Famulus in der Neurochirurgie betätigen und auch eine Dissertationsarbeit beginnen konnte. Auch hatte ich in Würzburg eine charmante Studentin
der Volkswirtschaft kennen gelernt. Nachdem wir beide unser Staatsexamen bewältigt hatten, wurden wir in Stuttgart beruflich tätig und heirateten 1965. Da wir dort keine bezahlbare Wohnung fanden, zogen wir um nach Annweiler am Trifels, wo unser erster Sohn geboren wurde, der zweite erblickte das Licht der Welt in Hiltrup bei Münster. Nach diesen Lehr- und Wanderjahren zog es uns wieder nach Würzburg zurück. 1970 bekamen wir eine Tochter. Neben der Klinik in der Neurochirurgie wurde ich in Wissenschaft und Lehre tätig und verfasste hierzu einige Publikationen und Schriften mit medizinischem Inhalt. Von Würzburg schließlich verschlug es uns 1982 nach Regenburg, wo ich im Krankenhaus Barmherzige Brüder eine Neurochirurgische Klinik aufbauen konnte, damals die erste in Ostbayern. Als unser zweiter Sohn 17 Jahre alt war, machte ich mit diesem und fünf seiner Mitschüler eine sehr kurzweilige Radtour zum Lago Maggiore. Mit meiner Frau veranstaltete ich einige Tandem-Touren, zwei davon durch Böhmen, an die wir gern zurückdenken. 2001 zog ich mich von der operativen Medizin zurück und versorgte noch fünf Jahre lang die Palliativstation ärztlich.
Nach der Pensionierung fuhr ich mit meiner Frau im Auto nach Santiago de Compostela, um alleine von dort mit dem Fahrrad zurückzukehren. Dieses unvergessliche Erlebnis inspirierte mich zu diesem Buch. Jetzt helfe ich noch ein wenig in einer neurochirurgischen Praxis bei der Sprechstunde und halte bisweilen Unterricht
oder auch mal einen Vortrag über Palliativmedizin. Meine Frau und ich sind vollauf begeistert von unseren
Enkeltöchtern.
Am 13. Januar 1940 bin ich in Dresden geboren. Nach der Zerstörung der Stadt, an die ich mich erinnere, konnten meine Mutter, die jüngere Schwester und ich zu Verwandten in das westfälische Sauerland gelangen. Dort und später in Handorf bei Münster besuchte ich die Volksschule. Ab 1950 war ich Schüler des Gymnasium Paulinum Münster. In der kath. Jugendbewegung Neudeutschland nahm ich an Fahrten, Zeltlagern und Gruppenveranstaltungen teil. Nach dem Abitur 1959 studierte ich vorklinische Medizin in Münster. 1960 unternahm ich meine erste große Fahrradtour von dort nach Rom. Die klinischen Semester studierte ich in Münster, Kiel und Würzburg, wo ich mich schon als Famulus in der Neurochirurgie betätigen und auch eine Dissertationsarbeit beginnen konnte. Auch hatte ich in Würzburg eine charmante Studentin
der Volkswirtschaft kennen gelernt. Nachdem wir beide unser Staatsexamen bewältigt hatten, wurden wir in Stuttgart beruflich tätig und heirateten 1965. Da wir dort keine bezahlbare Wohnung fanden, zogen wir um nach Annweiler am Trifels, wo unser erster Sohn geboren wurde, der zweite erblickte das Licht der Welt in Hiltrup bei Münster. Nach diesen Lehr- und Wanderjahren zog es uns wieder nach Würzburg zurück. 1970 bekamen wir eine Tochter. Neben der Klinik in der Neurochirurgie wurde ich in Wissenschaft und Lehre tätig und verfasste hierzu einige Publikationen und Schriften mit medizinischem Inhalt. Von Würzburg schließlich verschlug es uns 1982 nach Regenburg, wo ich im Krankenhaus Barmherzige Brüder eine Neurochirurgische Klinik aufbauen konnte, damals die erste in Ostbayern. Als unser zweiter Sohn 17 Jahre alt war, machte ich mit diesem und fünf seiner Mitschüler eine sehr kurzweilige Radtour zum Lago Maggiore. Mit meiner Frau veranstaltete ich einige Tandem-Touren, zwei davon durch Böhmen, an die wir gern zurückdenken. 2001 zog ich mich von der operativen Medizin zurück und versorgte noch fünf Jahre lang die Palliativstation ärztlich.
Nach der Pensionierung fuhr ich mit meiner Frau im Auto nach Santiago de Compostela, um alleine von dort mit dem Fahrrad zurückzukehren. Dieses unvergessliche Erlebnis inspirierte mich zu diesem Buch. Jetzt helfe ich noch ein wenig in einer neurochirurgischen Praxis bei der Sprechstunde und halte bisweilen Unterricht
oder auch mal einen Vortrag über Palliativmedizin. Meine Frau und ich sind vollauf begeistert von unseren
Enkeltöchtern.
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