
Prosamen
Gernhardt, Robert - Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur - 9385
Robert Gernhardt(Author)
Reclam (Publisher)
Published in June 1995
Book
Paperback/Softback
128 pages
978-3-15-009385-6 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Mit einem Nachwort des Autors
More details
Series
Language
German
Place of publication
Ditzingen
Germany
Dimensions
Height: 144 mm
Width: 93 mm
Thickness: 9 mm
Weight
70 gr
ISBN-13
978-3-15-009385-6 (9783150093856)
Schweitzer Classification
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Book
02/2025
Reclam
€8.00
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Person
Robert Gernhardt, 13. 12. 1937 Reval (Estland) - 30. 6. 2006 Frankfurt a. M.
G. studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin, war 1964-65 Redakteur der satirischen Zeitschrift pardon in Frankfurt und lebte hier seit 1965 als freier Schriftsteller. Seit 1980 schrieb und zeichnete er auch für das Satiremagazin Titanic, das er mitbegründete. Er gehörte zu den führenden Figuren der Neuen Frankfurter Schule, eine aus der Zusammenarbeit bei pardon entstandene Gruppierung von Zeichnern und Schriftstellern. Sein literarisches Werk umfasst ein breites Gattungsspektrum - Bildergeschichte, Lyrik, Satire, Erzählung, Roman, Schauspiel, Kinderbuch (mit Almut Gernhardt) - und zeichnet sich durch einen spielerischen Charakter aus, wobei sich Satire, Parodie und Nonsens mit einem virtuosen Umgang mit der Sprache und mit literarischen Traditionen und Formen verbinden. Seine Gedichte beziehen ihre Komik nicht zuletzt aus dem Kontrast zwischen den klassischen Strophen- und Gedichtformen und ihren die Erwartungshaltung absichtsvoll enttäuschenden, banalen Inhalten. Heiter, distanziert und kritisch und mit einem Blick für den alltäglichen Schwachsinn betrieb G. eine Art poetisch-ironische Trivialgeschichtsschreibung der BRD, nicht ohne jedoch auch über zartere Gefühle zu verfügen.
In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.
G. studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin, war 1964-65 Redakteur der satirischen Zeitschrift pardon in Frankfurt und lebte hier seit 1965 als freier Schriftsteller. Seit 1980 schrieb und zeichnete er auch für das Satiremagazin Titanic, das er mitbegründete. Er gehörte zu den führenden Figuren der Neuen Frankfurter Schule, eine aus der Zusammenarbeit bei pardon entstandene Gruppierung von Zeichnern und Schriftstellern. Sein literarisches Werk umfasst ein breites Gattungsspektrum - Bildergeschichte, Lyrik, Satire, Erzählung, Roman, Schauspiel, Kinderbuch (mit Almut Gernhardt) - und zeichnet sich durch einen spielerischen Charakter aus, wobei sich Satire, Parodie und Nonsens mit einem virtuosen Umgang mit der Sprache und mit literarischen Traditionen und Formen verbinden. Seine Gedichte beziehen ihre Komik nicht zuletzt aus dem Kontrast zwischen den klassischen Strophen- und Gedichtformen und ihren die Erwartungshaltung absichtsvoll enttäuschenden, banalen Inhalten. Heiter, distanziert und kritisch und mit einem Blick für den alltäglichen Schwachsinn betrieb G. eine Art poetisch-ironische Trivialgeschichtsschreibung der BRD, nicht ohne jedoch auch über zartere Gefühle zu verfügen.
In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.