
Stress ade
Description
Gezielte Entspannung und wirkungsvolle Maßnahmen gegen Stress schaffen mehr Erfolg und Zufriedenheit. Hier erhalten Sie die besten Techniken und Methoden, um "runter" zu kommen. Alle vorgestellten Entspannungsmethoden können Sie auch ohne Erfahrung umsetzen. Schon 10 Minuten am Tag zeigen Erfolge.
Inhalte:
- Der alltägliche Begleiter: Wie Stress entsteht.
- Stress gezielt abbauen: Soforthilfe und Langzeitstrategien.
- Wie Sie durch Planen und Delegieren dem Zeitdruck entkommen.
- Autogenes Training, Yoga, Meditation: Welche Entspannungsmethoden es gibt und wie sie wirken.
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Content
Stress - der fast alltägliche Begleiter
- Was versteht man unter Stress?
- Leiden Sie unter Stress?
- Wann ist Stress gesund?
- Warum Entspannung so wichtig ist
- Die Anti-Stress-Strategi
Soforthilfe gegen Stress
- Fit in zehn Minuten
- Körperlich gewappnet gegen Stress
- Analytische und kreative Potenziale nutzen
- Die kleine Auszeit nehmen
Stressfaktoren gezielt abbauen
- Die Anti-Stress-Strategie anwenden
- Differenzieren - planen - delegieren
- Spaß an der Arbeit
- Wenn die Kollegen stressen
Aktiv entspannen für mehr Wohlbefinden
- Was bieten Entspannungsmethoden?
- Stress abbauen mit Meditation
- Die klassischen Methoden
- Die Fantasie trainieren
- Zu guter Letzt
Literaturverzeichnis und Adressen
Stichwortverzeichnis
Die Anti-Stress-Strategie anwenden
Wir kommen auf die vier Schritte der individuellen - langfristigen - Anti-Stress-Strategie zurück:
- 1 Persönliche Stressoren erkennen.
- 2 Äußere und innere Stressoren unterscheiden.
- 3 Äußere Stressoren durch verbesserte Selbstorganisation verringern.
- 4 Innere Stressoren durch aktive Entspannung eingrenzen.
Finden Sie Ihre persönlichen Stressfaktoren
Um gegen Ihre persönlichen Stressfaktoren angehen zu können, müssen Sie sie erst einmal kennen. Was den einen Menschen belastet, ist für einen anderen vielleicht normaler Alltag. Denken Sie zum Beispiel an das schöne Klischee vom genialen Künstler oder Wissenschaftler, der mitten in seinem Zimmer sitzt, um ihn herum Berge von Büchern, Unterlagen, Materialien, angefangenen Skizzen oder Aufsätzen, so dass er in dieser Unordnung kaum noch den Überblick behält, aber trotzdem seine Arbeit gut gelaunt und produktiv bewältigt.
Und so verschieden die Menschen eben sind, so unterschiedlich sind auch die Stressauslöser, auf die sie mit Anspannung reagieren. Wissen Sie denn auf Anhieb, wie Ihre persönlichen Stressoren aussehen? Von was lassen Sie sich aus der Ruhe bringen? Welche Ereignisse (oder Personen) kosten Sie Ihren "letzten Nerv"?
Aufgabe: Stressige Situationen zu Papier bringen
Nehmen Sie Ihre Liste vom Ende des ersten Kapitels noch einmal zur Hand ("Welches sind die Situationen, in denen Sie sich angespannt oder gestresst fühlen?") und ergänzen Sie sie durch Erlebnisse aus der letzten Zeit (Personen oder Gegebenheiten). Spüren Sie ihnen genau nach und seien Sie ehrlich, auch wenn Ihnen die Liste sehr lang vorkommt.
Ordnen Sie dann diese Punkte nach der Intensität der Anspannung, die Sie jeweils verspürten, so weit Sie es aus der Erinnerung noch nachvollziehen können.
Schreiben Sie im nächsten Durchgang so exakt wie möglich dahinter, was Sie gestresst hat und wie die Situation hätte entschärft werden können. Was hätte anders sein müssen, damit es Ihnen besser gegangen wäre? Wie hätte das aussehen können?
Eine solche Liste, bezogen auf einen gewöhnlichen Arbeitstag, kann zum Beispiel so aussehen:
- Sie sind am Morgen eine Viertelstunde zu spät von zu Hause losgefahren.
- Als Sie endlich im Büro ankamen, war Ihr Chef ärgerlich, weil ein wichtiger Brief noch nicht fertig war.
- Die Besprechung für das neue Projekt hat viel länger gedauert als ursprünglich geplant.
- Sie hatten kaum Zeit, um in Ruhe Mittag zu essen.
- Zu guter Letzt sind Sie auf dem Heimweg noch in einen Stau geraten.