
Stress ade
Die besten Entspannungstechniken
Haufe-Lexware (Publisher)
5th Edition
Published on 8. September 2009
Book
128 pages
978-3-448-10094-5 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Die Soforthilfe gegen Stress! Hier erfahren Sie, wo Ihre Stressoren liegen, welcher Art sie sind und wie Sie sie in den Griff bekommen. Alle vorgestellten Entspannungsmethoden können Sie auch ohne Erfahrung umsetzen. Schon 10 Minuten am Tag zeigen Erfolge. Gezielte Entspannung und wirkungsvolle Maßnahmen gegen Stress schaffen mehr Erfolg und Zufriedenheit. Hier erhalten Sie die besten Techniken und Methoden, um "runter" zu kommen. Alle vorgestellten Entspannungsmethoden können Sie auch ohne Erfahrung umsetzen. Schon 10 Minuten am Tag zeigen Erfolge.INHALTE- Der alltägliche Begleiter: Wie Stress entsteht.- Stress gezielt abbauen: Soforthilfe und Langzeitstrategien.- Wie Sie durch Planen und Delegieren dem Zeitdruck entkommen.- Autogenes Training, Yoga, Meditation: Welche Entspannungsmethoden es gibt und wie sie wirken.
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Series
Edition
5., 5. Auflage 2009
Language
German
ISBN-13
978-3-448-10094-5 (9783448100945)
Schweitzer Classification
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Persons
Roland Geisselhart absolvierte eine Psychologieausbildung an einer Privatschule und ist heute einer der bekanntesten Managementtrainer für Gedächtnis- und Konzentrationstechniken. Zahlreiche Fernsehauftritte machten ihn einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Bisher besuchten über 100.000 Teilnehmer seine Seminare in führenden Unternehmen im deutschsprachigen Raum.
Christiane Hofmann ist Autorin und arbeitet freiberuflich als Kursleiterin für Entspannungsmethoden. Zusammen mit Roland Geisselhart hat sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht.
Christiane Hofmann ist Autorin und arbeitet freiberuflich als Kursleiterin für Entspannungsmethoden. Zusammen mit Roland Geisselhart hat sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht.
Content
STRESS - DER FAST ALLTÄGLICHE BEGLEITERWas versteht man unter Stress?Leiden Sie unter Stress?Wann ist Stress gesund?Warum Entspannung so wichtig istDie Anti-Stress-StrategieSOFORTHILFE GEGEN STRESSFit in zehn MinutenKörperlich gewappnet gegen StressAnalytische und kreative Potenziale nutzenDie kleine Auszeit nehmenSTRESSFAKTOREN GEZIELT ABBAUENDie Anti-Stress-Strategie anwendenDifferenzieren - planen - delegierenSpaß an der ArbeitWenn die Kollegen stressenAKTIV ENTSPANNEN FÜR MEHR WOHLBEFINDENWas bieten Entspannungsmethoden?Stress abbauen mit MeditationDie klassischen MethodenDie Fantasie trainierenZu guter LetztLiteraturverzeichnis und AdressenStichwortverzeichnis
DIE ANTI-STRESS-STRATEGIE ANWENDENWir kommen auf die vier Schritte der individuellen - langfristigen - Anti-Stress-Strategie zurück:- 1 Persönliche Stressoren erkennen.- 2 Äußere und innere Stressoren unterscheiden.- 3 Äußere Stressoren durch verbesserte Selbstorganisation verringern.- 4 Innere Stressoren durch aktive Entspannung eingrenzen.FINDEN SIE IHRE PERSÖNLICHEN STRESSFAKTORENUm gegen Ihre persönlichen Stressfaktoren angehen zu können, müssen Sie sie erst einmal kennen. Was den einen Menschen belastet, ist für einen anderen vielleicht normaler Alltag. Denken Sie zum Beispiel an das schöne Klischee vom genialen Künstler oder Wissenschaftler, der mitten in seinem Zimmer sitzt, um ihn herum Berge von Büchern, Unterlagen, Materialien, angefangenen Skizzen oder Aufsätzen, so dass er in dieser Unordnung kaum noch den Überblick behält, aber trotzdem seine Arbeit gut gelaunt und produktiv bewältigt.Und so verschieden die Menschen eben sind, so unterschiedlich sind auch die Stressauslöser, auf die sie mit Anspannung reagieren. Wissen Sie denn auf Anhieb, wie Ihre persönlichen Stressoren aussehen? Von was lassen Sie sich aus der Ruhe bringen? Welche Ereignisse (oder Personen) kosten Sie Ihren "letzten Nerv"?AUFGABE: STRESSIGE SITUATIONEN ZU PAPIER BRINGENNehmen Sie Ihre Liste vom Ende des ersten Kapitels noch einmal zur Hand ("Welches sind die Situationen, in denen Sie sich angespannt oder gestresst fühlen?") und ergänzen Sie sie durch Erlebnisse aus der letzten Zeit (Personen oder Gegebenheiten). Spüren Sie ihnen genau nach und seien Sie ehrlich, auch wenn Ihnen die Liste sehr lang vorkommt.Ordnen Sie dann diese Punkte nach der Intensität der Anspannung, die Sie jeweils verspürten, so weit Sie es aus der Erinnerung noch nachvollziehen können.Schreiben Sie im nächsten Durchgang so exakt wie möglich dahinter, was Sie gestresst hat und wie die Situation hätte entschärft werden können. Was hätte anders sein müssen, damit es Ihnen besser gegangen wäre? Wie hätte das aussehen können?Eine solche Liste, bezogen auf einen gewöhnlichen Arbeitstag, kann zum Beispiel so aussehen:- Sie sind am Morgen eine Viertelstunde zu spät von zu Hause losgefahren.- Als Sie endlich im Büro ankamen, war Ihr Chef ärgerlich, weil ein wichtiger Brief noch nicht fertig war.- Die Besprechung für das neue Projekt hat viel länger gedauert als ursprünglich geplant.- Sie hatten kaum Zeit, um in Ruhe Mittag zu essen.- Zu guter Letzt sind Sie auf dem Heimweg noch in einen Stau geraten.DIE URSACHEN FÜR DEN STRESS ERKENNENAm schlimmsten war in Ihrem Empfinden der Stau, gefolgt von der schier endlosen Besprechung, dem hastigen Mittagessen, der morgendlichen Verspätung und dem ärgerlichen Chef. Bei genauerem Hinsehen entdecken Sie vielleicht noch tiefer liegende Ursachen, die Ihr Stressgefühl auslösten: Im Stau fühlten Sie sich ungeduldig, weil Sie endlich nach Hause wollten, und außerdem machtlos etwas an der Situation zu ändern. In der Besprechung und auch beim Mittagessen dachten Sie dauernd an den Aktenberg, der noch auf Ihrem Schreibtisch wartete und möglichst am selben Tag noch abgearbeitetwerden sollte, die Verspätung am Morgen löste bei Ihnen ein schlechtes Gewissen aus und den Ärger Ihres Chefs haben Sie auf Ihre "Unzuverlässigkeit" bezogen.Sie erkennen sicherlich, dass es hier rein äußerliche, konkrete Ursachen (Zeitmangel, Fehlorganisation etc.) und innere, eherabstrakte Auslöser (Unruhe, mangelndes Selbstvertrauen) für Ihren Stress gibt. Dagegen können Sie auf zwei Ebenen eingreifen:- Zum einen durch verbesserte äußere Organisation, wie wir sie in diesem Abschnitt näher erläutern,- zum anderen durch dauerhafte Stärkung Ihrer inneren Ruhe und Förderung Ihrer kreativen Potenziale (was Themades vierten Abschnitts sein wird).Die hier aufgeführten Probleme lassen sich folgendermaßen lösen:- Stau: öffentliche Verkehrsmittel benutzen.- Besprechung: neben dem Terminbeginn auch gleich dessen Ende mit den Kollegen absprechen.- Mittagessen: sich die Zeit zum ruhigen Essen gönnen und auch konsequent nehmen.- Verspätung: morgens zehn Minuten früher aufstehen und in Ruhe frühstücken.- Chef: den noch nicht geschriebenen Brief, den er ärgerlich anmahnte, nicht als persönliches Versagen interpretieren.Natürlich sind diese Vorschläge nicht immer und für jeden sinnvoll und praktikabel. Aber sie sollen aufzeigen, um was eshier geht:In dem Moment, wo Sie sich bewusst werden, von welchen Faktoren (Ereignissen oder Personen) Sie sich unter Druck setzen lassen, unternehmen Sie bereits den ersten Schritt zu deren Bewältigung.Am besten wäre es, Sie beobachten sich eine Zeit lang und halten regelmäßig, zum Beispiel jeden Abend, fest, welche an diesem Tag die zwei oder drei intensivsten Stressfaktoren waren. So bekommen Sie recht schnell eine brauchbare Übersicht, anhand derer Sie dann die weiteren Schritte unternehmen können. Versuchen Sie auch jeweils, der Frage auf den Grund zu gehen, welches die eigentliche Ursache für das Angespanntsein war.Wir beziehen uns hier in erster Linie auf den beruflichen Alltag. Sie können die Aufgaben und Übungen aber selbstverständlichspäter auch für Ihr Privatleben noch einmal aufgreifen und die genannten Aspekte durchdenken.