
Postfundamentalismus
UTB (Publisher)
1st Edition
Published on 11. November 2024
Book
Paperback/Softback
144 pages
978-3-8252-6325-6 (ISBN)
Description
Postfundamentalismus bezeichnet ein breites Debattenfeld innerhalb der Politischen Theorie und Demokratietheorie. Ausgehend von der Einsicht, dass es keine letzten, unhinterfragbaren Grundlagen sozialen Zusammenlebens gibt, rücken postfundamentalistische politische Theorien die Kontingenz, Konflikthaftigkeit und radikale Gestaltbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse in den Fokus.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Target group
College/higher education
Dimensions
Height: 182 mm
Width: 122 mm
Thickness: 12 mm
Weight
157 gr
ISBN-13
978-3-8252-6325-6 (9783825263256)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Universität Wien
Sara Gebh ist Post-Doc im ERC-Projekt "Prefiguring Democratic Futures"
Sara Gebh ist Post-Doc im ERC-Projekt "Prefiguring Democratic Futures"
Universität Wien
Dr. Sergey Seitz ist Post-Doc im ERC-Project "Prefiguring Democratic Futures" am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.
ISNI: 0000 0004 9587 8499 GND: 1098548639
Dr. Sergey Seitz ist Post-Doc im ERC-Project "Prefiguring Democratic Futures" am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.
ISNI: 0000 0004 9587 8499 GND: 1098548639
Content
Warum Postfundamentalismus?
Eine politische Theorie des Gründens und Begründens 7
Postfundamentalismus im Profil
1 Grundlagen des Postfundamentalismus 17
1.1 (Be)Gründung zwischen Philosophie und Rhetorik:
Postfundamentalismus als radikale Aufklärung 17
1.2 Ein realistisches Verständnis des Gründens und Begründens 23
1.3 Postfundamentalistische Grundbegriffe 24
2 Krisen des Begründens 27
2.1 Das Unbehagen der Vernunft: Freiheit als Revolte gegen den
Begründungszwang (Schiller, Dostojewski, Melville) 27
2.2 Hermeneutiken des Verdachts: Begründung als Ideologie,
Herrschaft und Rationalisierung (Marx, Nietzsche, Freud) 33
2.3 Ohne Gründe handeln: Die pragmatistische Alternative
(Wittgenstein, Austin, Rorty) 45
3 Pluralisierungen des Begründens 57
3.1 Feminismus: Begründung und Beziehung
(Gilligan, Irigaray, Haraway) 57
3.2 Postkoloniale Theorie: Repräsentation und Neueinschreibung
(Mohanty, Spivak, Bhabha) 66
3.3 Politische Ökologie: Die Gründe der Dinge
(Latour, Bennett) 70
4 Aporien des (Be)Gründens 77
4.1 Phänomenologische Einsatzpunkte: Von der ontologischen
zur politischen Differenz (Heidegger, Marchart) 77
4.2 Phänomenologie der Gründe: Von der Argumentation
zur politischen Gründung (IJsseling, Ahmed) 82
4.3 Das Paradox der Institution (Arendt, Derrida) 88
5 Politiken des (Ent)Gründens 97
5.1 Politiken der (Ent)Gründung: Störung statt Ordnung
(Davis, Rancière, Wolin) 99
5.2 Periodisches Gründen: Revisionsoffene Ordnungen
(Abensour, Lefort, Kalyvas, Honig) 106
5.3 Hegemoniales Gründen: Politiken strategischer
Ordnungsbildung (Mouffe, Laclau) 116
6 Ausblick 123
Anhang
Endnoten 129
Literaturverzeichnis 133