
Aus dem Berliner Journal
Max Frisch(Author)
Thomas Strässle(Editor)
Suhrkamp (Publisher)
5th Edition
Published on 22. January 2014
Book
Hardback
235 pages
978-3-518-42352-3 (ISBN)
Description
Als Max Frisch 1973 in der Berliner Sarrazinstraße eine neue Wohnung bezog, begann er, wieder ein Tagebuch zu führen, und nannte es Berliner Journal. Einige Jahre später betonte er in einem Interview, es handle sich dabei mitnichten um ein »Sudelheft«, sondern um ein »durchgeschriebenes Buch«. Seiner literarischen Form nach entspricht es den weltberühmt gewordenen Tagebüchern der Jahre 1946-1949 und 1966-1971: Neben Betrachtungen aus dem Alltag des Schriftstellers finden sich erzählende und essayistische Texte sowie sorgfältig gezeichnete Porträts von Kolleginnen und Kollegen wie Günter Grass, Uwe Johnson, Wolf Biermann und Christa Wolf. Nicht zuletzt zeugen die Tagebucheinträge von der außergewöhnlichen Wachheit, mit der Frisch als Bewohner West-Berlins die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR beobachtet und erlebt hat.
Es gilt als einer der großen Schätze in Max Frischs Nachlass, das legendäre Berliner Journal, vom Autor selbst mit einer Sperrfrist von zwanzig Jahren nach seinem Tod versehen, der »privaten Sachen« wegen, die er darin verzeichnete. Nun wird es erstmals in Auszügen publiziert, nun ist der unverwechselbare Frisch wieder da: illusionslos und voller Zweifel im Ton und mit lustvoll scharfem Blick auf die Welt und das Leben.
Reviews / Votes
»Ich konnte das Buch ... nicht mehr weglegen.«More details
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Product notice
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
6
Dimensions
Height: 20.3 cm
Width: 13 cm
Thickness: 2.5 cm
Weight
370 gr
ISBN-13
978-3-518-42352-3 (9783518423523)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Max Frisch | Thomas Strässle
Aus dem Berliner Journal
Book
05/2015
1st Edition
Suhrkamp
€10.00
Available immediately

Persons
Author
Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, arbeitete zunächst als Journalist, später als Architekt, bis ihm mit seinem Roman Stiller (1954) der Durchbruch als Schriftsteller gelang. Es folgten die Romane Homo faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964) sowie Erzählungen, Tagebücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich.
ISNI: 0000 0001 2119 2206 GND: 118536109
ISNI: 0000 0001 2119 2206 GND: 118536109
Editor
Thomas Strässle, geboren 1972 in Baden, Schweiz, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich, Cambridge und Paris. Parallel dazu ließ er sich zum Flötisten ausbilden. Heute ist er Leiter des transdisziplinären Y Instituts an der Hochschule der Künste Bern und Professor für Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Außerdem ist er Präsident der Max Frisch-Stiftung an der ETH Zürich.
ISNI: 0000 0000 7321 7914 GND: 137055900
ISNI: 0000 0000 7321 7914 GND: 137055900
Contributions
Margit Unser leitete bis 2016 das Max Frisch-Archiv an der ETH-Bibliothek, Zürich.
ISNI: 0000 0001 0893 157X GND: 1052102638
ISNI: 0000 0001 0893 157X GND: 1052102638
Content
Aus dem Berliner Journal
- Aus Heft 1 [1973]
- Aus Heft 2 [1973/74]
Anhang
- Nachwort
- Abbildungen
- Herausgeberbericht
- Anmerkungen
- Aus Heft 1 [1973]
- Aus Heft 2 [1973/74]
Anhang
- Nachwort
- Abbildungen
- Herausgeberbericht
- Anmerkungen