
ständige Population
kontinuierliches Wachstum Rudi Friedrich MMXXV Knetzgau 2025
epubli (Publisher)
1st Edition
Published on 1. October 2025
Book
Paperback/Softback
624 pages
978-3-565-04407-8 (ISBN)
Description
Weil wir Menschen nach vielen Dingen trachten, streben einige nach Anerkennung und sogar Macht. Die Begierde in dir will mehr von allem. Solange deine Absichten helfen, auch andere glücklich zu machen, sind deine Vorhaben ein Glücksfall für alle, die dadurch Arbeit und Wohlstand bekommen. Derartige Unternehmungen sind für ein Volk sehr erfreulich, weil aus so einem guten Antrieb heraus viel Gutes bewirkt wird. Da entsteht ein Bild vor mir. Wenn ein kilometerlanger Güterzug abgestellt auf den Gleisen steht, braucht es eine starke Lokomotive, die eine sehr schwere Last in Bewegung bringt. Am Anfang quält sich die Maschine und der Zug bewegt sich nur mühsam nach vorne. Jetzt heißt es nicht nachzulassen. Nach und nach wird der Zug schneller und schneller. Auf einmal hat es den Anschein, dass die vielen Güterwagen leicht und ohne viel Kraftanstrengung vorbeirauschen. Wir alle erlebten schon so einen neuen Schwung in unserem Leben. Durch den Mut einer Person kann so viel Dynamik entstehen, die viele begeistert mitreißen kann. Ist die Initiative gelungen und der Plan geht durch eine zündende Idee auf, dürfen die Aufgaben sinnvoll verteilt werden. Der Leiter darf Verantwortung an seine loyalen Mitarbeiter übertragen. Wenn der Kopf der inzwischen gesunden Organisation Aufgaben delegiert, dann ist es sogar von Vorteil sein, Leute einzusetzen, die eine Aufgabe besser hinbekommen als das Oberhaupt des Geschäfts. Wenns dann läuft, dann läufts. Der Person, die so ein Projekt auf den Weg gebracht hat, dürfen wir ruhig unsere Anerkennung aussprechen. Selbst auf die Gefahr hin, dass der Anführer in der Versuchung steht, hochmütig zu werden, können wir ein Lob aussprechen. Verkehrt sich das Engagement in Selbstverherrlichung, sollten wir den Mut haben, eine Warnung auszusprechen. Denn Überheblichkeit und Arroganz sollten nicht die Absicht von Einfluss und Macht hervorbringen. Deswegen heißt es, Hochmut kommt vor dem Fall. Betrachte deine Administration so, als ob du ein Verwalter...
More details
Language
German
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 12.5 cm
Weight
718 gr
ISBN-13
978-3-565-04407-8 (9783565044078)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Wenn zwei Viehhändler gemeinsam auftauchten: Kaufsde n Goldschdigge = gute Ware, oder kaufsde Tinneff? Tinneff = eine schlechte Ware. Uschbes = Vorsicht, das ist ein unzuverlässiger Mensch, der kann nicht zahlen. Mach kinn Zoores nid. Zoores = Schwierigkeiten. Bis heute sind diese jiddischen Ausdrücke erhalten geblieben. Wir kennen ja alle die Begriffe Tacheles = unverblümt die Meinung sagen. Schmu = versuche nicht, mich zu täuschen. Vermasseln = verpfuschen. Schduss = Dummheit. Rewach = Gewinn. Schachern = handeln. Meschugge = verrückt. Mauscheln = undurchsichtige Vereinbarungen treffen. "Wenn Jidde on Katzoff mauscheln, hodd dr Buhre Schlammassel. = Wenn sich jüdische Viehhändler und Metzger einig sind, erleidet der Bauer Schaden. Es solche und solche Zeitgenossen.
Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch seine Kraft dort einsetzen kann, wo er sich zuhause fühlt und die Geborgenheit spürt, die ihn hilfsbereit und glücklich macht. Dann kann er etwas schaffen. Die Bauersfrau hat mit der schnelllebigen Welt genauso zu kämpfen wie der hochgebildete Ingenieur. Früher musste sie ihre 20 Kühe mit der Hand melken. Heute werden die 1000 Kühe automatisch gemolken. Die moderne Bauersfrau muss genau so mit der Zeit gehen wie ein cleverer Unternehmer. Früher reiste Goethe mit einer Kutsche von München bis zum Gardasee in 6 Tagen bis nach Malcesine. Heute bewältigt man dieselbe Strecke mit dem Auto in 3 Stunden und 44 Minuten. Die erste Eisenbahn "Adler" fuhr 65 km in der Stunde. Die Zuschauer sprachen von einem Teufelszeug. Heute fährt der ICE auf ausgebauten
Kaufsde n Goldschdigge = gute Ware, oder kaufsde Tinneff? Tinneff = eine schlechte Ware. Uschbes = Vorsicht, das ist ein unzuverlässiger Mensch, der kann nicht zahlen. Mach kinn Zoores nid. Zoores = Schwierigkeiten. Bis heute sind diese jiddischen Ausdrücke erhalten geblieben. Wir kennen ja alle die Begriffe Tacheles = unverblümt die Meinung sagen. Schmu = versuche nicht, mich zu täuschen. Vermasseln = verpfuschen. Schduss = Dummheit. Rewach = Gewinn. Schachern = handeln. Meschugge = verrückt. Mauscheln = undurchsichtige Vereinbarungen treffen. "Wenn Jidde on Katzoff mauscheln, hodd dr Buhre Schlammassel. = Wenn sich jüdische Viehhändler und Metzger einig sind, erleidet der Bauer Schaden. Auf unseren Bauernhof kamen verschiedene Händler, um ihre Waren anzubieten. Der Krenverkäufer oder