
Sprachen des Politischen
Medien und Medialität in der Geschichte
Vandenhoeck & Ruprecht (Publisher)
1st Edition
Published on 13. July 2004
Book
Paperback/Softback
371 pages
978-3-525-36274-7 (ISBN)
Article is exhausted; no reprint
Description
Politische Kommunikation ist auf Medien angewiesen - in der Antike ebenso wie in der heutigen Zeit. Medien transportieren politische Botschaften, prägen und formen sie aber auch. Wie hat sich diese Wechselwirkung im Lauf der Jahrhunderte verändert? Welche Medien erlauben welche Form der politischen Kommunikation? Welchen Einfluss nehmen die jeweiligen Sprachen und Regeln der Medien auf die Vermittlung von Politik?Die Beiträge des Bandes untersuchen diese Medialität des Politischen in einem weiten historischen Bogen, der von der Antike bis in die Gegenwart führt. Das Spektrum der Medien reicht von Sprache, Gestik und Mimik über Bilder, Skulpturen und Denkmäler bis zu den neuzeitlichen Massenmedien Fotografie, Film, Radio und Fernsehen. Geschichts-, literatur- und medienwissenschaftliche Perspektiven leuchten so die Dimensionen politischer Kommunikation in der Geschichte aus.
More details
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Target group
Historiker, Germanisten, Medienwissenschaftler, Soziologen, Politikwissenschaftler, die entsprechenden Bibliotheken und Institute.
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
mit 36 Abb.
Dimensions
Height: 20.5 cm
Width: 12.3 cm
Thickness: 2.4 cm
Weight
390 gr
ISBN-13
978-3-525-36274-7 (9783525362747)
DOI
10.3244/9783525362747.1
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Ute Frevert ist seit 2008 Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, wo sie den Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" leitet. Die Historikerin lehrte von 2003 bis 2007 an der Universität Yale. Zuvor hatte sie Lehrstühle an den Universitäten Bielefeld und Konstanz inne sowie an der Freien Universität Berlin, der sie seit 2008 als Honorarprofessorin erneut angehört. Ihre Publikationen zur Sozial-, Kultur- und Politikgeschichte, zur Emotions- und zur Geschlechtergeschichte wurden in zahlreichen Sprachen veröffentlicht. 2020 erhielt sie dafür den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Sie ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der British Academy. Die DFG zeichnete sie 1998 mit dem renommierten Leibniz-Preis aus. In Anerkennung ihrer Arbeit, mit der sie »in herausgehobener Weise und im europäischen und internationalen Kontext« über die Wissenschaft hinaus wirkt, wurde ihr 2016 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.
Dr. Wolfgang Braungart ist Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der Universität Bielefeld.
Contributions
Dr. Bettina Brandt ist wissenschaftliche Geschäftsführerin der Schule für historische Forschung der Universität Bielefeld.
Jurij Murasov ist Professor für Slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz
Dr. Jörg Requate ist Privatdozent für Allgemeine Geschichte an der Universität Bielefeld.