
Incendium
MDD Records (Publisher)
1st Edition
Published on 2. December 2019
Book
Paperback/Softback
560 pages
978-3-00-064455-9 (ISBN)
Description
Ein unerklärbarer Brandunfall führt den Journalisten Thomas
Papst zum einzigen Überlebenden, Johannes Kottal. Papst stößt
nach und nach auf Hinweise, die ihn nach Frankreich führen.
Nach weiteren Recherchen und rätselhaften Vorkommnissen
bricht er zusammen mit seinem Freund, dem Russlandexperten
Andreas Becker, nach Moskau auf. Dort sind die beiden Reporter
dabei, eine globale Verschwörung aufzudecken, und bringen
sich unwissentlich in immer größere Gefahr.
Papst zum einzigen Überlebenden, Johannes Kottal. Papst stößt
nach und nach auf Hinweise, die ihn nach Frankreich führen.
Nach weiteren Recherchen und rätselhaften Vorkommnissen
bricht er zusammen mit seinem Freund, dem Russlandexperten
Andreas Becker, nach Moskau auf. Dort sind die beiden Reporter
dabei, eine globale Verschwörung aufzudecken, und bringen
sich unwissentlich in immer größere Gefahr.
More details
Language
German
Place of publication
Germany
Edition type
New edition
Dimensions
Height: 19 cm
Width: 12.5 cm
Weight
607 gr
ISBN-13
978-3-00-064455-9 (9783000644559)
Schweitzer Classification
Persons
Thorsten Frank und Stefan Zörner leben und arbeiten beide im
Raum Heilbronn. Incendium ist ihr erster gemeinsamer Roman.
Raum Heilbronn. Incendium ist ihr erster gemeinsamer Roman.
Content
»Okay, hören Sie zu. Ich bin kein Reporter. Ich gehöre zu Artjom Melnikov. Ich denke, Sie verstehen meine Diskretion jetzt besser.«
Thomas hatte mit vielen möglichen Reaktionen des Russen gerechnet. Mit dieser definitiv nicht. Das Gesicht von Schachlin nahm eine fahlgraue Farbe an, und er erstarrte förmlich, bevor seine Hände sichtbar zu zittern begannen.
»Heilige Muttergottes! Das alles war ... werden Sie mich töten? Ich ... ich bin kein Verräter, bitte, glauben Sie mir!«, stammelte er, während er immer weiter in sich zusammenzufallen schien.
»Schon gut, ganz ruhig. Ich werde Sie nicht umbringen. Ich wollte sagen, dass ...«
»Demijr lässt keinen Verrat zu, ich weiß. Ich ... ich, oh Gott, ich kannte Dascha, ich werde es nie wieder tun. Bitte bestrafen Sie mich, aber geben Sie mir noch eine Chance. Ich werde loyal sein. Ich schwöre es, bei allem, was mir heilig ist!«
Thomas konnte die Angst, die Verzweiflung des Mannes förmlich riechen. Und er fühlte sich unwohl bei dem Gedanken, dass er der Grund für diese Ängste war. Beziehungsweise, das was er vorgab zu sein, ohne zu wissen, was das eigentlich war. Er wollte weg. Das Gespräch beenden, das Missverständnis aufklären. Dafür war es bereits zu spät.
Thomas hatte mit vielen möglichen Reaktionen des Russen gerechnet. Mit dieser definitiv nicht. Das Gesicht von Schachlin nahm eine fahlgraue Farbe an, und er erstarrte förmlich, bevor seine Hände sichtbar zu zittern begannen.
»Heilige Muttergottes! Das alles war ... werden Sie mich töten? Ich ... ich bin kein Verräter, bitte, glauben Sie mir!«, stammelte er, während er immer weiter in sich zusammenzufallen schien.
»Schon gut, ganz ruhig. Ich werde Sie nicht umbringen. Ich wollte sagen, dass ...«
»Demijr lässt keinen Verrat zu, ich weiß. Ich ... ich, oh Gott, ich kannte Dascha, ich werde es nie wieder tun. Bitte bestrafen Sie mich, aber geben Sie mir noch eine Chance. Ich werde loyal sein. Ich schwöre es, bei allem, was mir heilig ist!«
Thomas konnte die Angst, die Verzweiflung des Mannes förmlich riechen. Und er fühlte sich unwohl bei dem Gedanken, dass er der Grund für diese Ängste war. Beziehungsweise, das was er vorgab zu sein, ohne zu wissen, was das eigentlich war. Er wollte weg. Das Gespräch beenden, das Missverständnis aufklären. Dafür war es bereits zu spät.