
Fremde Dinge
Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2007
transcript (Publisher)
1st Edition
Published in February 2007
Book
Paperback/Softback
158 pages
978-3-89942-589-5 (ISBN)
Description
Die materielle Dimension von Kulturen steht im Mittelpunkt des ersten Heftes der Zeitschrift für Kulturwissenschaften. Dinge haben nicht nur Objektcharakter, der sie zu Teilen von Ordnungs- oder Begriffssystemen macht, sondern sie sind in erster Linie widerständig und voller Tücken. In diesem Heft werden die unterschiedlichsten Orte und Quellen fremder Dinge untersucht: Museen, Naturalienkammern, Tatorte, Gemälde, Erzählungen und Labors.
Reviews / Votes
»Die ethnologische Perspektive macht das Vorhaben attraktiv.Aus dem Umgang mit Sachen wird das Lesen von Bedeutungen. Eine Aufgabe der Kulturwissenschaften im Zeitalter der Globalisierung ist damit umrissen. Die neue Zeitschrift will für solche Anliegen ein Forum schaffen.«
Sabine Doering-Manteuffel, Süddeutsche Zeitung, 23.05.2007
Besprochen in:
Frankfurter Rundschau, 19.04.2007, Christian Pries
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.07.2007, Helmut Mayer
EthnoScripts, 2 (2008), Kathrin Wildner
More details
Series
Language
German
Place of publication
Bielefeld
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
Unsewn / adhesive bound
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 14.8 cm
Weight
181 gr
ISBN-13
978-3-89942-589-5 (9783899425895)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Michael C. Frank ist Professor für Literaturen in englischer Sprache des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Zürich. 2017 erschien bei Routledge sein Buch »The Cultural Imaginary of Terrorism in Public Discourse, Literature, and Film«. Weitere Forschungsinteressen umfassen koloniale und postkoloniale Literaturen, das räumliche Imaginäre der Literatur sowie den »War on Terror« als Gegenstand von Gegenwartstexten.
Bettina Gockel (Prof. Dr.) lehrt Kunstgeschichte an der Universität Zürich.
Thomas Hauschild lehrt Ethnologie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg.
Dorothee Kimmich ist Professorin für Neue Deutsche Literaturwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, Philosophie und Literatur sowie die Literatur der klassischen Moderne.
Kirsten Mahlke lehrt romanistische Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Ihre Forschungsfelder sind Erzählformen des Verschwindens in der argentinischen Postdiktatur, Literatur der Fantastik, koloniale Verflechtungsgeschichten sowie Science and Fiction.