
Biochemie hoch2
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Prof. Dr. rer. nat. Regina Fluhrer studierte Lebensmittelchemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM). Im Rahmen ihrer Promotion (2000-2003) am Institut für Stoffwechselbiochemie der LMU München untersuchte sie die katalytischen Spezifitäten der beiden Aspartylproteasen BACE-1 (ß-site APP cleaving enzyme), einem Schlüsselfaktor bei der Entstehung der Alzheimererkrankung, und BACE-2. Als Postdoktorandin (2003-2005) begann Prof. Fluhrer sich zunehmend für Intramembranproteasen zu interessieren. 2008 schloss sie ihre Habilitationsarbeit ab und leitete bis 2019 eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe an der LMU München sowie am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), die sich schwerpunktmäßig mit der Funktion der Signalpeptid-Peptidase-Familie (SPP/SPPL) beschäftigt. Für ihre Forschungsarbeiten erhielt sie den Böhringer-Ingelheim-APOPIS-Preis für Nachwuchswissenschaftler. Von 2006 bis 2019 leitete Prof. Fluhrer hauptverantwortlich die Seminare der Biochemie/Molekularbiologie für Studierende der Human- und Zahnmedizin an der LMU München. Seit April 2019 ist Sie Inhaberin des Lehrstuhls für Biochemie und Molekularbiologie an der neu gegründeten medizinischen Fakultät der Universität Augsburg. Sie engagiert sich in zahlreichen Gremien für die Weiterentwicklung des medizinischen Curriculums und wurde dafür 2012 mit dem Preis für gute Lehre des bayerischen Staatsministers ausgezeichnet.
Prof. Dr. Wolfgang Hampe Nach dem Biochemiestudium in Tübingen und an der FU Berlin promovierte Herr Hampe bei Hartmut Michel am MPI für Biophysik in Frankfurt über die heterologe Expression des ß-adrenergen Rezeptors. Als Postdoc bei Chica Schaller im Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg isolierte und charakterisierte er den Rezeptor SorLA, der an der Entstehung der Alzheimerschen Demenz beteiligt ist. Seit 2008 ist er Professor für Biochemie mit Schwerpunkt Lehre am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, wo er intensiv an der Vernetzung vorklinischer und klinischer Inhalte beim Aufbau des Modellstudiengangs iMed mitarbeitet. Angeregt durch das berufsbegleitende Studium zum Master of Medical Education baute er das Hamburger Auswahlverfahren für Medizinische Studiengänge auf. Bei der Entwicklung des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs NKLM leitete er die Arbeitsgruppe für das Kapitel "Prinzipien normaler Struktur und Funktion". Neben vielen weiteren Lehrpreisen wurde er 2012 mit dem ars-Legendi-Fakultätenpreis Medizin des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft und des Medizinischen Fakultätentags ausgezeichnet.
Content
1 Biochemie: Basis aller Lebewesen
2 Proteine: Arbeiter der Zelle
3 Enzyme: Katalysatoren des Lebens
4 Von der DNA zur RNA: Speicherung und Auslesen von Information
5 Translation: von der RNA zum Protein
6 Kompartimente, Proteinsortierung und -modifikationen: der richtige Arbeiter am richtigen Platz
7 Proteinabbau: Entsorgung von defekten und nicht mehr benötigten Proteinen
8 Analyse von Proteinen: Woher weiß man das alles?
9 Wirkungsweise von Hormonen: Wie wird das alles kontrolliert?
10 Zellzyklus und Apoptose: nicht zu viel und nicht zu wenig
11 DNA-Replikation und -Reparatur: Informationssicherheit
12 Kanzerogenese: eine Zelle gegen den ganzen Menschen
13 Epigenetik: Information und Vererbung jenseits der DNA
14 Viren und Bakterien: Wie funktionieren Krankheitserreger?
15 Gentechnologie: individualisierte Therapie
16 Immunsystem: Abwehr von Bedrohungen
17 Prinzipien des Stoffwechsels: Was geht rein und was geht raus?
18 Mitochondrien: die Kraftwerke der Zelle
19 Kohlenhydrate: schnelle Energie und mehr
20 Lipide: nicht nur Energiespeicher
21 Stickstoffverbindungen: Moleküle mit vielen Funktionen
22 Biotransformation: Entgiftung und Giftung
23 Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente: kleine Mengen mit großer Wirkung
24 Stoffwechselintegration: Wie passt das alles zusammen?
25 Blut: ein ganz besonderer Saft
26 Strukturproteine: Stabilität von Zellen und Geweben
27 Nerven, Sinne, Muskeln: Informationsübertragung
28 Entwicklung und Alter: auf der Suche nach der Unsterblichkeit
29 Wissenschaftliches Arbeiten: Woher kommt Wissen?