
Handbuch der deutschen Sparkassen
Leistungsstärke, Kundennähe, Markterfolg
FAZ Buch (Publisher)
1st Edition
Published on 18. July 2005
Book
Hardback
352 pages
978-3-89981-056-1 (ISBN)
Description
Die deutsche Sparkassenorganisation steht vor einer historischen Zäsur. Nun entscheidet auch hier der Markt über Erfolg und Misserfolg der Akteure. Mit dem Wegfall von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung geht eine wirtschaftspolitische Epoche in Deutschland zu Ende. Neue aufsichtsrechtliche Anforderungen, verschärfter Kostendruck und neue Wettbewerber verlangen neue Geschäftsmodelle.
Vertreter der Politik sowie Vorstände von Sparkassen und Landesbanken, Repräsentanten regionaler Sparkassenverbände und des DSGV zeigen im "Handbuch der deutschen Sparkassen", auf welche Weise die Beteiligten die Zukunft aktiv und gestaltend angehen.
Alles spricht dafür, dass die Sparkassenorganisation gestärkt aus den anstehenden Veränderungen hervorgehen wird - zur Freude derjenigen, die im Zentrum der Überlegungen stehen: die Kunden von Sparkassen und Landesbanken.
Vertreter der Politik sowie Vorstände von Sparkassen und Landesbanken, Repräsentanten regionaler Sparkassenverbände und des DSGV zeigen im "Handbuch der deutschen Sparkassen", auf welche Weise die Beteiligten die Zukunft aktiv und gestaltend angehen.
Alles spricht dafür, dass die Sparkassenorganisation gestärkt aus den anstehenden Veränderungen hervorgehen wird - zur Freude derjenigen, die im Zentrum der Überlegungen stehen: die Kunden von Sparkassen und Landesbanken.
More details
Language
German
Place of publication
Frankfurt am Main
Germany
Target group
Fachleute von Sparkassen, die nun neue Wege beschreiten müssen.
Illustrations
25
25 s/w Abbildungen
Dimensions
Height: 235 mm
Width: 153 mm
ISBN-13
978-3-89981-056-1 (9783899810561)
Schweitzer Classification
Persons
Prof. Dr. Thomas R. Fischer ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzierung, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Content
Es ist in den letzten Jahren beinahe zur Gewohnheit geworden, die Zukunftsperspektiven der deutschen Kreditwirtschaft mit Skepsis zu betrachten. Solche Behauptungen erhielten ihre Nahrung nicht zuletzt dadurch, dass auch Vertreter der Kreditwirtschaft selbst wenig Zutrauen in die Leistungsfähigkeit der deutschen Kreditinstitute zeigten. Zweifelsohne haben die Kreditinstitute sehr schwierige Jahre hinter sich. Doch sie haben diese Jahre weitaus besser bewältigt als es diejenigen, die über die Zukunft des deutschen Bankensystems klagen, glauben machen wollen.
Seit Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts befindet sich die Kreditwirtschaft weltweit in einem tief greifenden strukturellen Wandel, der auf absehbare Zeit andauern wird. Im Zuge der Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte sowie des rasanten Fortschritts der elektronischen Datenverarbeitung hat sich der Kreis der Anbieter von Finanzdienstleistungen deutlich erweitert. Zu den klassischen Finanzdienstleistern sind in- und ausländische Direktbanken, Konsumbanken großer Handelsketten sowie Automobilproduzenten und Vertriebsspezialisten für Finanzdienstleistungsprodukte hinzugekommen. Viele von ihnen sind sehr erfolgreich am deutschen Bankenmarkt tätig. Dies hat den Wettbewerbsdruck in bisher noch nicht gekanntem Ausmaß verschärft.
Hinzu kommen anhaltend schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Die konjunkturelle Schwäche mit hohen Insolvenzzahlen und entsprechend hohen Wertberichtungen, die unbefriedigende Entwicklung der Kapitalmärkte und nicht zuletzt das Ende der Sonderkonjunktur nach der deutschen Einheit. Da sich die Kreditwirtschaft nicht dauerhaft vom Marktumfeld abkoppeln kann, waren besonders in den Jahren 2002 und 2003 zum Teil erhebliche Einbußen zu verkraften.
Seit Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts befindet sich die Kreditwirtschaft weltweit in einem tief greifenden strukturellen Wandel, der auf absehbare Zeit andauern wird. Im Zuge der Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte sowie des rasanten Fortschritts der elektronischen Datenverarbeitung hat sich der Kreis der Anbieter von Finanzdienstleistungen deutlich erweitert. Zu den klassischen Finanzdienstleistern sind in- und ausländische Direktbanken, Konsumbanken großer Handelsketten sowie Automobilproduzenten und Vertriebsspezialisten für Finanzdienstleistungsprodukte hinzugekommen. Viele von ihnen sind sehr erfolgreich am deutschen Bankenmarkt tätig. Dies hat den Wettbewerbsdruck in bisher noch nicht gekanntem Ausmaß verschärft.
Hinzu kommen anhaltend schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Die konjunkturelle Schwäche mit hohen Insolvenzzahlen und entsprechend hohen Wertberichtungen, die unbefriedigende Entwicklung der Kapitalmärkte und nicht zuletzt das Ende der Sonderkonjunktur nach der deutschen Einheit. Da sich die Kreditwirtschaft nicht dauerhaft vom Marktumfeld abkoppeln kann, waren besonders in den Jahren 2002 und 2003 zum Teil erhebliche Einbußen zu verkraften.