
Periphere Visionen
Wissen an den Rändern von Fotografie und Film
Brill Deutschland (Publisher)
1st Edition
Published on 7. October 2016
Book
Paperback/Softback
243 pages
978-3-7705-5914-5 (ISBN)
Description
Wissen und Sehen stehen in einem intimen Verhältnis zueinander. Ihre Beziehung ist jedoch keineswegs direkt und eindeutig; sie ist stets medial vermittelt und weist unscharfe Ränder auf. Der Sammelband geht diesem ebenso komplexen wie vielgestaltigen Verhältnis nach. Untersucht wird die Thematik am Beispiel der Medien Fotografie und Film, die maßgeblich zum Topos bildlicher Evidenz beigetragen haben. Hiervon ausgehend problematisieren die Beiträge die zu simple Gleichsetzung von Sichtbarkeit und Wissen (bzw. Nichtsichtbarkeit und Nichtwissen); darüber hinaus hinterfragen sie vereinfachende Grenzziehungen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem sowie zwischen Wissen und Nichtwissen. Infolgedessen verdeutlichen sie den Umstand, dass sich überall dort, wo das Wissen über das Sehen oder das Sehen über das Wissen hinausschießt, Zonen des Möglichen öffnen: es entstehen diffuse Ränder des Ungewissen im Feld des Visuellen wie auch im Reich der Erkenntnis.
More details
Series
Edition
2016
Language
German
Place of publication
Germany
Publishing group
Brill | Fink
Target group
Professional and scholarly
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
87
1 s/w Abbildung, 25 Farbfotos bzw. farbige Rasterbilder, 61 s/w Photographien bzw. Rasterbilder
61 s/w Abb., 25 farb. Abb., 1 Grafiken
Dimensions
Height: 23.3 cm
Width: 15.7 cm
Weight
462 gr
ISBN-13
978-3-7705-5914-5 (9783770559145)
Schweitzer Classification
Persons
Heide Barrenechea studierte Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie Kunstgeschichte, Soziologie und Psychologie an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war als Künstler- und Galerieassistentin tätig und ist seit 2011 freie Mitarbeiterin für die Staatlichen Museen zu Berlin. Zugleich forscht sie als Kollegiatin am DFG-Graduiertenkolleg "Das Wissen der Künste" an der Universität der Künste Berlin (Promotionsprojekt: "Praktiken der Reaktivierung. Die Arab Image Foundation zwischen dokumentarischer Archivierung, diskursiver Verhandlung und künstlerischer Produktion").
Marcel Finke studierte Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Germanistik an der Universität Leipzig und dem University College Dublin. Er wurde mit der Arbeit "Prekäre Oberflächen. Zur Materialität des Bildes und des Körpers am Beispiel der künstlerischen Praxis Francis Bacons" an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen promoviert; die Dissertation wurde 2014 mit dem Promotionspreis der Universität Tübingen ausgezeichnet. Seit 2014 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoktorand im DFG-Graduiertenkolleg das "Wissen der Künste" an der Universität der Künste Berlin.
Moritz Schumm studierte Theater- und Filmwissenschaft an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Teilprojekt "Politik des Ästhetischen im westeuropäischen Kino" des SFB 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste". Momentan ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DFG-Graduiertenkollegs "Das Wissen der Künste" der Universität der Künste Berlin (Promotionsthema: "Unsinnige Gestalten. Die Filme Ethan und Joel Coens als Formen paradoxaler Objektivität").
Marcel Finke studierte Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Germanistik an der Universität Leipzig und dem University College Dublin. Er wurde mit der Arbeit "Prekäre Oberflächen. Zur Materialität des Bildes und des Körpers am Beispiel der künstlerischen Praxis Francis Bacons" an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen promoviert; die Dissertation wurde 2014 mit dem Promotionspreis der Universität Tübingen ausgezeichnet. Seit 2014 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoktorand im DFG-Graduiertenkolleg das "Wissen der Künste" an der Universität der Künste Berlin.
Moritz Schumm studierte Theater- und Filmwissenschaft an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Teilprojekt "Politik des Ästhetischen im westeuropäischen Kino" des SFB 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste". Momentan ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DFG-Graduiertenkollegs "Das Wissen der Künste" der Universität der Künste Berlin (Promotionsthema: "Unsinnige Gestalten. Die Filme Ethan und Joel Coens als Formen paradoxaler Objektivität").