
Trio Infernal
Solange Fasquelle(Author)
Lilienfeld Verlag
1st Edition
Published on 20. October 2010
Book
Hardback
192 pages
978-3-940357-20-5 (ISBN)
Description
Marseille, Mitte der 20er Jahre. Der angesehene Rechtsanwalt Georges Sarret betreibt Versicherungsbetrug in flottem Stil, indem er seine Komplizinnen, die deutschen Schwestern Philomène und Catherine Schmidt, an ältere, nicht mehr ganz gesunde Herren verheiratet und nach dem freundlichen Hinscheiden der Ehemänner mit ihnen die ausgezahlten Lebensversicherungen verpraßt. Ganz ohne fremde Helfer kommen sie nicht aus, aber der kühl planende Sarret ist entschlossen, das entsprechende Risiko gering zu halten, koste es, was es wolle. Nach einem wahren Kriminalfall werden so in Solange Fasquelles Roman in beängstigendem Tempo aus unangenehmen Mitwissern blutige Schwefelsäuresuppen und aus dem lasziven Gaunertrio das "Trio Infernal".
More details
Language
German
Place of publication
Düsseldorf
Germany
Dimensions
Height: 20.5 cm
Width: 12.5 cm
Weight
325 gr
ISBN-13
978-3-940357-20-5 (9783940357205)
Schweitzer Classification
Persons
Solange Fasquelle, 1933 als Tochter der Frauenrechtlerin und Autorin Edmée de La Rochefoucauld geboren, schrieb mehr als 25 Bücher, darunter preisgekrönte historische Romane und auch eine Geschichte der Familie de La Rochefoucauld. Als Vorsitzende bzw. Mitglied von Preiskomitees (u. a. dem Prix Femina) gehörte sie immer zu den wichtigen Persönlichkeiten des französischen Literaturlebens. Besondere internationale Aufmerksamkeit aber erregte 1974 der Skandal um die Verfilmung des zwei Jahre zuvor in einer Reihe mit Romanen über reale Mordfälle erschienenen Krimis "Le trio infernal". Mit diesem ging sie in die Kinogeschichte ein.
Author
ISNI: 0000 0001 1032 9895 GND: 142692026
Translation
ISNI: 0000 0000 8126 5254 GND: 116603399
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Content
"Gibt es eine Möglichkeit, schnell zu Geld zu kommen?", fragte Catherine. "Wenn ja, sagen Sie es mir sofort." "Vielleicht ." Der Anwalt betrachtete die junge Frau: Sie war wirklich hübsch. Er beschloß, daß sie noch am gleichen Abend seine Geliebte werden sollte. Aber vorher mußte er noch ernsthaftere Dinge regeln, und deshalb rief er zunächst einmal den Sommelier. "Bringen Sie uns noch eine Flasche Wein. Einen sehr guten Bordeaux, den besten, den Sie in Ihrem Keller haben." "Ach, Monsieur Sarret!" rief der gute Mann. "Sie wissen doch, daß der Chef mir befohlen hat, Sie aus seiner persönlichen Auslese zu bedienen!" Nicht jeder konnte sich rühmen, mit soviel Wertschätzung behandelt zu werden: In den Blicken der Frauen an den Nachbartischen erkannte Catherine den Neid. "Haben Sie Eugène Deltreuil bemerkt, heute morgen?" "Diesen ziemlich alten Herrn?" "Richtig. Mit seiner Gesundheit steht es nicht gerade zum besten. Wahrscheinlich macht er es nicht mehr lange ." "Aha, und .?" Catherine verstand nicht, worauf ihr Gesprächspartner hinauswollte. "Die Frau, die ihn heiraten würde, wäre sicher bald Witwe ."