
St. Prokulus in Naturns
Athesia-Tappeiner Verlag
1st Edition
Published on 20. October 2019
Book
Paperback/Softback
160 pages
978-88-6839-312-0 (ISBN)
Description
Die Kirche St. Prokulus bei Naturns am Eingang zum Vinschgau ist bekannt für ihren frühmittelalterlichen Freskenschmuck, der zu den frühesten Beispielen vorromanischer Wandmalerei im Alpenraum zählt. Ein internationales Autorenteam präsentiert in diesem Kunstführer auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse alles Wissenswerte rund um dieses einzigartige Baudenkmal: von den bauhistorischen Untersuchungen und der archäologischen Grabung, über die Entdeckung, Restaurierung, Datierung und inhaltliche Deutung der frühmittelalterlichen wie auch der gotischen Fresken sowie deren kunsthistorische Einordnung, bis hin zur Gründung des Prokulusmuseums im Jahr 2006. - Die ältesten Fresken Südtirols? - Kunstführer auf dem neuesten Forschungsstand - Reich bebildert mit hochwertigen Aufnahmen
More details
Language
German
Place of publication
Bozen
Italy
Edition type
New edition
Product notice
With flaps
Illustrations
Farbabbildungen und Rekonstruktionszeichnungen
Dimensions
Height: 22 cm
Width: 16.5 cm
Thickness: 1.3 cm
Weight
470 gr
ISBN-13
978-88-6839-312-0 (9788868393120)
Schweitzer Classification
Persons
Author
1985-1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München, seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, seit 2008 als Leiter des Referats Siedlungs- und Kulturlandschaftsdokumentation (Abteilung Denkmalerfassung und Denkmalforschung), Hauptkonservator. Seit WS 97/98 Lehrauftrag an der Ludwig- Maximilians-Universität München. Zahlreiche Publikationen zur Kunst des frühen und hohen Mittelalters, so zu den Wandmalereien von Müstair, Corvey, Oberzell auf der Reichenau und Kloster Lorsch, zur Stuckplastik und zu Fragen karolingischer wie ottonischer Buchmalerei.
ISNI: 0000 0003 8159 1481
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Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Innsbruck und Florenz, seit 1986 als Inspektorin
und ab 1995 als Direktorin des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler Südtirols tätig. Seit 2018 Leiterin
der Plattform Kulturerbe und Kulturproduktion der Freien Universität Bozen.
ISNI: 0000 0000 5463 312X
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Studium der Ur- und Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie in Innsbruck. Absolvent des Journalismuslehrganges an der Österreichischen Medienakademie. Von 2003 bis 2017 freiberuflich als Kurator, Ausstellungsmacher und Berater für Museen tätig, als Autor für Print-, Hörfunk- und TV-Redaktionen. Seit Juli 2017 Direktor des Südtiroler Landesmuseum Bergbau.
ISNI: 0000 0000 1443 5524
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Editor
Contributions
Studium der Vor- und Frühgeschichte und Geschichte an der Universität Innsbruck. Ausgrabungen am frühmittelalterlichen Bischofssitz in Säben. Mitarbeiter am Landesdenkmalamt in Südtirol. Forschungsschwerpunkte: vorrömische Brandopferplätze; frühchristliche und frühmittelalterliche Kirchen (u. a. Grabungsleiter in St. Prokulus), Aufbau von Museen, Bauforschung.
ISNI: 0000 0001 1757 8106
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Studium Ur- und Frühgeschichte in Bonn und München, in den 1980er Jahren Ausgrabungen in Südtirol, seit 1993 als Archäologe in Brandenburg beim Landesdenkmalamt, dort Leiter der Archäologischen Denkmalpflege und Spezialist für Slawisches Mittelalter und Neuzeit-Archäologie.
ISNI: 0000 0001 1570 4092
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Studium der Vor- und Frühgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, in den 1980er Jahren Grabungstätigkeit in Südtirol in der Klosteranlage von Säben und in der St.-Prokulus-Kirche in Naturns.
Die Autorin ist Expertin für "multispectral imaging" und verfügt über rund 19 Jahre Erfahrung in den Bereichen Dokumentation und Kunstdiagnose. Seit 2000 intensive Zusammenarbeit mit vielen Institutionen und Museen weltweit.
Content
Inhalt
St. Prokulus - Einer von uns! 7
Der Kirchenbau und die Friedhöfe 11
Entdeckungsgeschichte und Wirkung 11
Siedlungsgeschichte 16
Ein spätantikes Haus als Vorgängerbau 16
Spätantike Gräber in der Hausruine 19
Der frühmittelalterliche Friedhof 19
Baugeschichtliche Bemerkungen zu St. Prokulus 24
Der Turm 35
Neue Datierungsansätze 36
St. Prokulus und die Annenberger 40
Der Seuchenfriedhof 41
Die frühmittelalterlichen Wandmalereien 49
Entdeckung und Freilegung der Malereien 49
Bemerkungen zum Forschungsstand 50
Übersicht und Kurzbeschreibung 52
Ostwand 53
Chorbogenlaibung 58
Südwand 62
Westwand 70
Nordwand 74
Die Mäanderfriese 77
Erhaltungszustand 78
Aspekte der Maltechnik 78
Deutungsfragen und Ikonografie 80
Datierung und historische Einordnung 87
Ostwand und Chorbogenlaibung 87
Die Malereien im Schiff 89
Naturns und die karolingische Wandmalerei 90
Die florale Ornamentik 91
Das spätkarolingische Erbe 92
Traditionslinien in Oberitalien 95
Die gotischen Wandmalereien 107
Die Malereien des 14. Jahrhunderts 107
Die hochgotische Neuausmalung der Kirche zu Beginn des 15. Jahrhunderts 113
Die Malereien der Südfassade 127
Für dieses Kapitel verwendete Literatur 137
Anmerkungen 138
Spektrale Fotografie in St. Prokulus 141
Einführung in die spektrale Fotografie 141
Verortung der untersuchten Bereiche 142
Maltechnische Beobachtungen 143
Beobachtungen zur Restaurierungsgeschichte 146
Beobachtungen von Infrarot-Fluoreszenzen in der Bogenleibung der Chorbogenwand 148
Beobachtungen von UV-Fluoreszenzen der Wächter-Engel an der Chorbogenwand 149
Vergleiche Chorbogenwand und Südwand 150
Prokulus - das Museum im Untergrund 153
Abschlussbemerkungen 160
St. Prokulus - Einer von uns! 7
Der Kirchenbau und die Friedhöfe 11
Entdeckungsgeschichte und Wirkung 11
Siedlungsgeschichte 16
Ein spätantikes Haus als Vorgängerbau 16
Spätantike Gräber in der Hausruine 19
Der frühmittelalterliche Friedhof 19
Baugeschichtliche Bemerkungen zu St. Prokulus 24
Der Turm 35
Neue Datierungsansätze 36
St. Prokulus und die Annenberger 40
Der Seuchenfriedhof 41
Die frühmittelalterlichen Wandmalereien 49
Entdeckung und Freilegung der Malereien 49
Bemerkungen zum Forschungsstand 50
Übersicht und Kurzbeschreibung 52
Ostwand 53
Chorbogenlaibung 58
Südwand 62
Westwand 70
Nordwand 74
Die Mäanderfriese 77
Erhaltungszustand 78
Aspekte der Maltechnik 78
Deutungsfragen und Ikonografie 80
Datierung und historische Einordnung 87
Ostwand und Chorbogenlaibung 87
Die Malereien im Schiff 89
Naturns und die karolingische Wandmalerei 90
Die florale Ornamentik 91
Das spätkarolingische Erbe 92
Traditionslinien in Oberitalien 95
Die gotischen Wandmalereien 107
Die Malereien des 14. Jahrhunderts 107
Die hochgotische Neuausmalung der Kirche zu Beginn des 15. Jahrhunderts 113
Die Malereien der Südfassade 127
Für dieses Kapitel verwendete Literatur 137
Anmerkungen 138
Spektrale Fotografie in St. Prokulus 141
Einführung in die spektrale Fotografie 141
Verortung der untersuchten Bereiche 142
Maltechnische Beobachtungen 143
Beobachtungen zur Restaurierungsgeschichte 146
Beobachtungen von Infrarot-Fluoreszenzen in der Bogenleibung der Chorbogenwand 148
Beobachtungen von UV-Fluoreszenzen der Wächter-Engel an der Chorbogenwand 149
Vergleiche Chorbogenwand und Südwand 150
Prokulus - das Museum im Untergrund 153
Abschlussbemerkungen 160