
Die Sache mit dem Apfel
Glück und Unglück des Sündenfalls
Ruth Ewertowski(Author)
Urachhaus (Publisher)
1st Edition
Published on 15. April 2015
Book
122 pages
978-3-8251-7922-9 (ISBN)
Description
War der Sündenfall und damit die Loslösung des Menschen aus dem göttlichen Urgrund eine große Katastrophe oder stellt er vielmehr 'die glücklichste und größte Begebenheit in der Menschengeschichte' dar, wie Schiller meinte? Ruth Ewertowski zeigt auf brillante Weise, wie wir mit den Folgen dieses Urereignisses Tag für Tag bewusst oder unbewusst konfrontiert werden.
More details
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Target group
Für Interessierte an religiösen Betrachtungen / religiöser Lebenshilfe
Illustrations
S/w-Abbildungen
Dimensions
Height: 20.6 cm
Width: 13.1 cm
Weight
229 gr
ISBN-13
978-3-8251-7922-9 (9783825179229)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

E-Book
07/2015
1st Edition
Urachhaus
€14.99
Available for download

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Person
Author
Ruth Ewertowski wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Anglistik und promovierte über das Thema des Außermoralischen. Sie war in einer Werbeagentur und als Lektorin tätig.
Seit 2012 ist Ruth Ewertowski Redakteurin der Zeitschrift >Die Christengemeinschaft<. Außerdem arbeitet sie in der Bibliothek im Rudolf Steiner Haus Stuttgart und als freie Autorin. Ihr Themenschwerpunkt liegt auf ethischen und christologischen Fragen.
Ruth Ewertowski lebt mit ihrem Mann in Stuttgart.
ISNI: 0000 0000 4372 5862 GND: 121892131
ISNI: 0000 0000 4372 5862 GND: 121892131
Content
Die Freiheit und ihr Schatten | Ein Verbot, das Erkenntnis schafft | Die halbe Klugheit oder: Keine Erkenntnis ohne Sterblichkeit | Eine Ahnung von Auferstehung | Verstellung: Die Entdeckung des Als-ob | Geschlechtertrennung: Mythos und Evolution | Unschuldig schuldig | Erbsünde - Verteidigung eines unmöglichen Begriffs | Ist es die Angst, die böse macht? Oder: Wie schwindelig macht die Freiheit?
« Gäbe es überhaupt menschliche Schöpferkraft, wenn der Mensch nicht von jener Frucht
gegessen hätte? Gäbe es die Wissenschaft? Die Kunst? Könnte man Schönheit erleben
ohne das Bewusstsein, das erst die geöffneten Augen bringen? Gäbe es das Glück, das
Lachen, die Erfüllung ohne den Fall? Gäbe es die Liebe, die erst dann, wenn sie kein
bloßer Instinkt mehr ist, jenen Geist haben kann, der sie zum Größten macht, was unter
Menschen und zwischen Mensch und Gott möglich ist? - Nein, all das gäbe es nicht,
wenn der Mensch nicht jenen Schritt getan hätte, zu dem er den Fuß außerhalb unseres
rationalen Denkens gehoben hat, um ihn in diesem auf den Boden zu setzen.
Die Sache mit dem Apfel führt erst eigentlich in ein Verständnis von uns selbst: und dabei
in ein Selbst, das wir gespalten finden, nämlich in ein sogenanntes und ein
. Wir sind erst eigentlich unterwegs zu einem höheren Bewusstsein, wenn wir bei
dieser Zweiteilung nicht stehen bleiben. »