
Lisa ... und dann kam ich ins Heim
Thomas Wiser Haus(Editor)
edition buntehunde (Publisher)
4th Edition
Published on 15. September 2022
Book
Pamphlet
33 pages
978-3-947727-16-2 (ISBN)
Description
Viele Kinder leben in Kinderheimen! Thorsten Heigl (6), Jenny Heitzer (7), Claudia Überall (11), Jasmin Vaitl (11), Susanne Hittler (15) und Bianca Neißendorfer (18) sind selbst einmal ins Heim gekommen. Im Thomas-Wiser-Haus in Regenstauf haben sie im Frühjahr 1999 gemeinsam mit ihren Pädagoginnen Uschi Winter, Christina Berger und Susanne Engl die Geschichte von Lisa erfunden. Mit Bildern, Collagen und Texten erzählten sie somit auch einen Teil ihrer eigenen Lebens geschichte und machen damit Kindern Mut, die einen ähnlichen Weg zu gehen haben.
Seither hat das »Lisabuch« viele Leser und Freunde gefunden, ist viel gelobt und sogar mit Preisen ausgezeichnet worden. Und es erfüllt noch immer seinen Zweck, öffentlich zu machen, dass - im krassen Gegensatz zu vergangenen Zeiten - Kinder, die heutzutage ins Heim kommen, die reale Chance erhalten, auch irgendwie heim zu kommen.
Reviews / Votes
»Ohne zu dramatisieren, weckt das Buch Verständnis, informiert knapp, bietet begleitend Hilfe - schlicht und authentisch.« (ekz-Informationsdienst) »Eine wirklich tolle Idee ... wärmstens zu empfehlen!« (Kindeswohl) »Ein soziales Kunststück!« (Sozialmagazin)More details
Edition
4. veränderte Auflage
Language
German
Place of publication
Regensburg
Germany
Target group
Primary & secondary/elementary & high school
Children/juvenile
College/higher education
Professional and scholarly
Jugendämter
Kinder- und Jugendhilfe
Kinderheime
Erziehungsheime
Sozialdienste
Sozialpädagogen
Soziale Arbeit
Sonderpädagogen
Heimkinder
Erziehungshilfe
Wohngruppen
Edition type
Revised edition
Product notice
Saddle-stitched
Illustrations
29
farbige Bilder
Dimensions
Height: 152 mm
Width: 143 mm
Thickness: 10 mm
Weight
59 gr
ISBN-13
978-3-947727-16-2 (9783947727162)
Schweitzer Classification
Other editions
Previous edition

Thomas Wiser Haus
Lisa ... und dann kam ich ins Heim
Book
07/2019
edition buntehunde
€16.90
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Persons
THOMAS WISER HAUS - Heilpädagogik und Therapie
Leben im Thomas Wiser Haus, Mensch sein, sich begegnen und erleben. Im Thomas Wiser Haus ist Raum und Zeit für Jungen und Mädchen und deren Familien, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sich zu begegnen und zu erleben, Entwicklung und Heilung zu ermöglichen und zu fördern. Die Entwicklungsprozesse von Individuen und Gruppen ergänzen und fördern sich gegenseitig.
In der Beziehung von Kindern und Erwachsenen sind liebevolle Zuwendung, Eindeutigkeit, Transparenz und Zuverlässigkeit im Handeln der Erwachsenen und als Ziel für die Kinder grundlegend für eine heilsame Entwicklung.
Thomas Wiser, Theologe und Pädagoge, gründete 1880 die Dechant Wiser Stiftung. Diese wurde Träger der Dechant Wiserschen Erziehungsanstalt für arme Kinder. Die Mallersdorfer Schwestern führten das Haus bis in unsere Zeit.
Heute bietet das Thomas Wiser Haus flexible und differenzierte Formen der Hilfe zur Erziehung im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich.
Kontakt:
Thomas Wiser Haus
Hauptstraße 11-15
93128 Regenstauf
Tel.: +49 (0)9402-93020
Fax: +49 (0)9402-930233
info@thomas-wiser-haus.de
www.thomas-wiser-haus.de
Author
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Editor
Afterword
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Cover design or artwork
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Editorial board member
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Literary editor
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Other adaptation by
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Foreword
ISNI: 0000 0000 3856 6991
Content
Eines Tages kam Frau Meier-Schiller vom Jugendamt zu uns. Sie sagte, sie müsse ein Gespräch mit meinen Eltern und mir führen. Ich konnte mir schon denken, warum ...
Nach diesem Gespräch stand jedenfalls fest, dass es nicht gut für mich wäre, noch länger zu Hause zu bleiben.
»Deine Eltern können sich nicht richtig um dich kümmern«, sagte Frau Meier-Schiller.
Und das stimmt leider. Mein Papa trinkt zu viel Bier und Schnaps und dann ärgert er sich oft und wird ganz komisch. Und dann rutscht ihm die Hand aus. Misshandlung nannte Frau Meier-Schiller das. Meine Lehrer haben mich auch schon gefragt, woher die vielen blauen Flecken kommen ...
Frau Meier-Schiller schlug vor, dass sie einen Heimplatz für mich suchen würde. Ich weiß auch nicht so genau, wie das alles funktioniert - es hörte sich recht umständlich an.
Mama war erst gar nicht dafür, weil sie mich echt lieb hat.
Und Papa ...? Ich weiß gar nicht, was er dachte. Aber als Frau Meier-Schiller weg war, machte er sich erst mal ein Bier auf - da ging ich lieber in mein Zimmer.