
Das »letzte Hemd«
Zur Konstruktion von Tod und Geschlecht in der materiellen und visuellen Kultur
transcript (Publisher)
1st Edition
Published on 27. January 2010
Book
Paperback/Softback
360 pages
978-3-8376-1299-8 (ISBN)
Description
Kleidung macht Körper kulturell sichtbar. Dies gilt auch für das »letzte Hemd«. Bekleidung, Aufbahrung und Verbildlichung sind Inszenierungsformen des Todes, die Bedeutung stiften - staatlich und privat. Aber wie geschieht dies? Ist das »letzte Hemd« beliebig? Auf der Basis welcher Kulturprämissen vollziehen sich Inszenierungen des Todes? Welche besondere Rolle spielt das Textile für Ritus, Kommunikation und Macht?In diesem Band lenken interdisziplinäre und gendersensible Beiträge den Blick auf vestimentäre Körperbilder und Zur-Schau-Stellungen Toter vom 16. bis zum 21. Jahrhundert - und bereiten damit eine Kulturgeschichte des Totenkleids vor.
Reviews / Votes
»Dies ist ein sehr reichhaltiges Werk, das viele interessante Aspekte einbringt. Es schließt thematisch eine Lücke, macht allerdings auch klar, dass dem Thema >Totenkleidung< mit Sicherheit noch mehr Aspekte abgerungen werden könnten. Fazit: sehr zu empfehlen.«More details
Series
Language
German
Place of publication
Bielefeld
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
Klappenbroschur
Illustrations
117
104 s/w Abbildungen, 13 farbige Abbildungen
zahlr. z.T. farb. Abb.
Dimensions
Height: 22.5 cm
Width: 14.8 cm
Weight
648 gr
ISBN-13
978-3-8376-1299-8 (9783837612998)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Karen Ellwanger, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Deutschland
Karen Ellwanger (Prof. Dr.) ist Direktorin des Seminars für Materielle und Visuelle Kultur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind vestimentäre Repräsentationen des Politischen, materielle Kultur und Museum.
Heidi Helmhold, Universität zu Köln, Deutschland
Heidi Helmhold (Prof. Dr.) lehrt Ästhetische Theorie am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind nutzerbezogene Raumperformanzen. 2012 entwickelte sie in ihrer Publikation Affektpolitik von Raum den Aspekt einer Architektur des Textilen. Im Schnittfeld von Raumsoziologie, Raumtheorie und künstlerischer Raumintervention arbeitet sie an gesellschaftlichen Heterotopien wie Strafvollzugsanstalten und Flüchtlingsheimen.
ISNI: 0000 0000 1213 7267
Traute Helmers, Freiberuflerin, Deutschland
Traute Helmers (Dr. phil.) arbeitet freiberuflich. Ihre Forschungsinteressen gelten der materiellen und visuellen Kultur in alltagsweltlicher Praxis zu Tod, Geschlecht, Trauer und Erinnerung.
ISNI: 0000 0000 1736 9374
Barbara Schrödl, Katholische Privat-Universität Linz, Österreich
Barbara Schrödl (PD Dr. phil.), geb. 1965, lehrt und forscht zur Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Katholischen Privat-Universität Linz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mediengeschichte der Kunstgeschichte, Geschichte der materiellen Kultur, Modeforschung sowie Wechselwirkungen zwischen bildender Kunst und anderen Bereichen der visuellen Kultur.
ISNI: 0000 0000 4958 5346