
Straßenköter
Ein Jungsmusik-Roman
Micha-El El-Goehre(Author)
SATYR Verlag
3rd Edition
Published on 15. December 2016
Book
Paperback/Softback
285 pages
978-3-944035-66-6 (ISBN)
Description
Club abgebrannt, Stammkneipe zu, Frau weggelaufen. Was macht man da? Klar, auf Europatournee gehen mit einer Heavy-Metal-Band. Eine Clique Metal-Fans in den Mittzwanzigern schlägt sich durch den Ernst des Lebens. Das Finale der »Jungsmusik«-Trilogie zieht noch einmal alle hart rockenden Register. Torben hat es verbockt. Nach einem Techtelmechtel mit einer Partybekanntschaft packt seine Freundin ihre Sachen. Kurze Zeit später findet er sich im Tourbus einer Metalband wieder. Damit beginnt ein Reigen aus schrottreifen Bandbussen, miesen Backstageräumen, betrügerischen Veranstaltern, Nervenzusammenbrüchen und diesem einen Koffer zu viel im Gepäck, der dann so richtig Ärger bedeutet ...
Reviews / Votes
Eine Art Kodderschnauze im Buchformat...Eine nicht nur amüsante, sondern durchaus auch anrührende Lektüre.Ruhrnachrichten
More details
Series
Language
German
Place of publication
Deutschland
Germany
Dimensions
Height: 12.5 cm
Width: 19.5 cm
Weight
265 gr
ISBN-13
978-3-944035-66-6 (9783944035666)
Schweitzer Classification
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E-Book
12/2016
SATYR Verlag
€9.99
Available for download
Person
Micha-el Goehre (Jahrgang 1975) stammt aus Ostwestfalen und lebt mittlerweile in Essen. Er liest vor (auf Lesebühnen, bei Poetry Slams), legt auf (Heavy Metal), schreibt und moderiert. Über 500 Auftritte und Lesungen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz. Mit »Jungsmusik« und »Höllenglöcken«, den ersten beiden Bänden seiner Trilogie um eine Clique Heavy-Metal-Fans, landete er einen bei Publikum und Musikpresse viel beachteten Hit.
Content
Wir biegen auf den Hof der Tanke ein. Benzingeruch brennt in der Nase, ein paar Idioten stehen bei ihren übertunten Karren und lassen gehirnamputierten Ballermanntechno über den Hof dröhnen, während sie versuchen, sich zu unterhalten und dabei das Gebunze ihrer Anlagen zu übertönen. Als sie uns sehen, singen sie: »Ihr habt die Haare schön!« - Ganz ruhig bleiben. Weitergehen. Ignorieren.
»Ich weiß nicht, wer hässlicher ist: ihr oder euer Köter!« - Lemmy jault leise, ich reibe mir die Schläfe. Einfach bis zehn zählen. Den inneren Mittelpunkt finden. Gleich sind wir hier weg.
»Boah, ihr Gothics seid solche Schwuchteln!«, setzt einer nach. - Das reicht.
»Jetzt gibt's auf die Fresse«, sage ich zu Matze. Ich drehe auf dem Absatz um. »Niemand nennt mich einen Gothic!«
»Ich weiß nicht, wer hässlicher ist: ihr oder euer Köter!« - Lemmy jault leise, ich reibe mir die Schläfe. Einfach bis zehn zählen. Den inneren Mittelpunkt finden. Gleich sind wir hier weg.
»Boah, ihr Gothics seid solche Schwuchteln!«, setzt einer nach. - Das reicht.
»Jetzt gibt's auf die Fresse«, sage ich zu Matze. Ich drehe auf dem Absatz um. »Niemand nennt mich einen Gothic!«