Katzenkinder-Set
Brigitte Eilert-Overbeck(Author)
Bassermann (Publisher)
Published on 7. September 2009
Book
Hardback
64 pages
978-3-8094-2545-8 (ISBN)
Description
Das brauchen KatzenfreundInnen
Hat ein süßes Katzenbaby Ihr Herz erobert? Damit Sie der Verantwortung gerecht werden, die Sie mit dem neuen kleinen Hausgenossen übernehmen, hilft Ihnen dieses Buch, Ihr Samtpfötchen besser zu verstehen und eventuellen Problemen im Zusammenleben vorzubeugen. Der ausführliche Praxisteil sagt Ihnen alles, was Sie zu Aufzucht und Prägung, Eingewöhnung und Erziehung, Ernährung und Gesundheit wissen müssen.
Dazu gibt es einen praktischen Pflegehandschuh, damit das Fell glänzt und streichelzart bleibt, und zwei kleine Fellmäuschen, mit denen Ihr Kätzchen begeistert spielen wird.
Hat ein süßes Katzenbaby Ihr Herz erobert? Damit Sie der Verantwortung gerecht werden, die Sie mit dem neuen kleinen Hausgenossen übernehmen, hilft Ihnen dieses Buch, Ihr Samtpfötchen besser zu verstehen und eventuellen Problemen im Zusammenleben vorzubeugen. Der ausführliche Praxisteil sagt Ihnen alles, was Sie zu Aufzucht und Prägung, Eingewöhnung und Erziehung, Ernährung und Gesundheit wissen müssen.
Dazu gibt es einen praktischen Pflegehandschuh, damit das Fell glänzt und streichelzart bleibt, und zwei kleine Fellmäuschen, mit denen Ihr Kätzchen begeistert spielen wird.
More details
Language
German
Illustrations
mit 54 Farbfotos und -illustrationen
Dimensions
Height: 22.5 cm
Width: 41 cm
ISBN-13
978-3-8094-2545-8 (9783809425458)
Schweitzer Classification
Person
Brigitte Eilert-Overbeck ist Journalistin und Autorin mehrerer Katzenratgeber. Sie ist selbst seit vielen Jahren eine begeisterte "Katzenmutter".
Content
Die Katze auf einen Blick
Eine 12 Wochen alte Katze ist kaum 25 cm groß. Auch ausgewachsen ist sie der Tiger, den sogar ein Kind auf den Arm nehmen kann. Sie bleibt selbst lebenslang Kind - mit dem Verlangen nach Geborgenheit und kindlichen Spiel- und Schmusebedürfnissen.
Katze und Kinder
Schon aufgrund der ungleichen Größen- und Kräfteverhältnisse muss man mit Katzen behutsam umgehen. Kleine Kinder können das oft noch nicht. Nehmen Sie also erst ein Kätzchen in die Familie auf, wenn Ihr Kind verständig genug ist - Experten empfehlen 8 Jahre als Mindest-"Einstiegsalter".
Wird in einem "Katzen-Haushalt" ein Baby erwartet, gibt es keinen Grund zur Sorge: Die Katze akzeptiert das neue Familienmitglied problemlos, wenn sie weiterhin rücksichtsvoll und aufmerksam behandelt wird. Dass man andererseits Tiere und Kleinstkinder nicht miteinander allein lassen sollte, ist selbstverständlich.
Das müssen Sie wissen
Die Katze betrachtet Ihre Wohnung als ihr Revier
Sie langweilt sich, wenn sie den ganzen Tag allein ist
Sie braucht menschliche Zuwendung
Katzen schätzen ein "Korsett" aus Gewohnheiten
Von Urlaubsreisen halten die meisten Katzen überhaupt nichts
Kätzchen spielen mit allem, was sich bewegt und bewegen lässt
Auch gesunde Katzen müssen zum Tierarzt
Erteilen Sie nur wenige Verbote, setzen diese jedoch konsequent, aber freundlich durch
Halten Sie lieber von Anfang an zwei Katzen
Nehmen Sie sich täglich Zeit zum Spielen und Schmusen
Halten Sie weitgehend feste Fütterungszeiten ein und schaffen Sie "Rituale" - z. B. vor dem Schlafengehen fünf Minuten spielen
Besorgen Sie sich für die fragliche Zeit einen Cat-Sitter (Nachbarn, Freunde). Ideal, wenn er so lange in die Wohnung zieht
Bringen Sie Zerbrechliches und potenziell Gefährliches in Sicherheit
Mit Schutzimpfungen, Zahnstein- und Ohrenkontrolle können Sie vielen Krankheiten und Beschwerden Ihres Hausgenossen vorbeugen
Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch.
Katzenbabys brauchen Ruhe und Geborgenheit
Katzenbabys sind echte "Muttersöhnchen" (und "-töchterchen"). In den allerersten Wochen tun Sie das Beste für ihre Entwicklung, wenn Sie es der Mutter so bequem wie möglich machen und sich ansonsten im Hintergrund halten.
Was Mutter und Kinder mögen
k Sanftes Dämmerlicht, gleichmäßige Wärme und Schutz vor Zugluft: je mehr die Katzenkinderstube einer Höhle gleicht, desto geborgener fühlt sich die Familie. Platzieren Sie das Lager unter einem großen Tisch, wenn Sie keinen eigenen Raum oder eine geeignete Ecke zur Verfügung stellen können. k Futter: In den ersten vier Wochen ist allein die Katzenmutter für die Ernährung der Kleinen zuständig. Sie braucht jetzt besonders hochwertiges Futter, am besten auf vier (statt der üblichen zwei) Mahlzeiten verteilt.
k Schutz: Eine etwa 60 cm hohe Sperrholzbarriere vor dem "Kindergarten" schützt vor unfreiwilligen oder gefährlichen Ausflügen.
Was Sie vermeiden sollten
Störungen: Lassen Sie in den allerersten Wochen nur wenige Besucher am Nest zu und bitten Sie auch die, sich still zu verhalten. Bei anhaltenden Störungen verschleppt die Katzenmutter den Nachwuchs in ein (vermeintlich) sichereres Lager. Vermeiden Sie aus dem gleichen Grund auch Lärm.
Verunsicherung: Bis zur dritten Lebenswoche orientieren sich Kätzchen primär über den Geruch. Auf "Bettwäsche-Wechsel" im Lager sollten Sie deshalb verzichten.
Vom Kleinkind zum Halbstarken
Von der vierten Lebenswoche an wird aus dem Katzenbaby ein Kleinkind. Bis es mit etwa drei Monaten zum "Halbstarken" geworden ist, sollte es mit dem Menschen Freundschaft geschlossen haben. In dieser "sensiblen Phase" werden die Weichen dafür gestellt.
Wie Sie die Menschenbindung stärken
Kontakt: Streicheln Sie die Katzenkinder öfter, nehmen Sie die Kleinen auf die Hand, sprechen, schmusen und spielen Sie mit ihnen. Bringen Sie ihnen auch mal Spielzeug-"Beute" mit.
Füttern: Von der 5. Woche an wird zugefüttert. Faustregel: Anfangs die Tagesmenge auf 6 kleine Mahlzeiten verteilen, jeden Monat eine Mahlzeit weniger.
Worauf Sie achten müssen
Spätestens jetzt muss die Wohnung katzensicher gemacht sein. Wo Katzenkinder herumwuseln, empfiehlt es sich, vorsichtshalber zu "schlurfen". Türen vorsichtig schließen.
Katzenkinder brauchen viel Schlaf. Also - keine schlafenden Kätzchen wecken, die Tiere nach den Mahlzeiten in Ruhe lassen.
Solch ein kleines Katzenkind gehört unbedingt noch einige Zeit in die Obhut seiner Mutter.
Klo-Kistchen mit flachem Rand - in gebührender Entfernung von den Näpfen aufstellen.
Mit Kordeln und Schnüren dürfen Kätzchen nur unter Aufsicht spielen - sie könnten sich sonst "verstricken".
Notwendige Impfungen (s. auch S. 48/49) nicht versäumen.
Ciao, Mama!
Trennen Sie Kätzchen nicht vor der 12.Woche von ihrer Mutter. Erst dann haben sie eine wirklich gute "Kinderstube" und finden sich problemlos in der neuen Familie zurecht.
Aus Kätzchen werden Katzen
Katzen sind mit etwa 2, Kater oft erst mit ca. 3 Jahren voll ausgewachsen. Doch schon im ersten Jahr werden sie zu "jungen Erwachsenen" mit veränderten Bedürfnissen.
Das hält die Katze jung und fit
Spielen (s. auch S. 38/39): Fitness- und Intelligenztraining in einem. Besonders wichtig für Wohnungskatzen.
Ernährung: Allmählich (bis zum 7. Monat) können die Mahlzeiten auf zwei pro Tag reduziert werden. Nach dem 8. Monat sollte kein "Junior-Fertigfutter" mehr gegeben werden -es ist zu kalorienreich.
Gebisspflege: Vom 3., 4. Monat an bekommen Katzenkinder ihre bleibenden Zähne. Ab dann gelegentlich pflaumengroße Fleisch- oder gekochte Gurgelstücke mit Knorpel zum "Abarbeiten" anbieten, um Zahnstein vorzubeugen.
Eine 12 Wochen alte Katze ist kaum 25 cm groß. Auch ausgewachsen ist sie der Tiger, den sogar ein Kind auf den Arm nehmen kann. Sie bleibt selbst lebenslang Kind - mit dem Verlangen nach Geborgenheit und kindlichen Spiel- und Schmusebedürfnissen.
Katze und Kinder
Schon aufgrund der ungleichen Größen- und Kräfteverhältnisse muss man mit Katzen behutsam umgehen. Kleine Kinder können das oft noch nicht. Nehmen Sie also erst ein Kätzchen in die Familie auf, wenn Ihr Kind verständig genug ist - Experten empfehlen 8 Jahre als Mindest-"Einstiegsalter".
Wird in einem "Katzen-Haushalt" ein Baby erwartet, gibt es keinen Grund zur Sorge: Die Katze akzeptiert das neue Familienmitglied problemlos, wenn sie weiterhin rücksichtsvoll und aufmerksam behandelt wird. Dass man andererseits Tiere und Kleinstkinder nicht miteinander allein lassen sollte, ist selbstverständlich.
Das müssen Sie wissen
Die Katze betrachtet Ihre Wohnung als ihr Revier
Sie langweilt sich, wenn sie den ganzen Tag allein ist
Sie braucht menschliche Zuwendung
Katzen schätzen ein "Korsett" aus Gewohnheiten
Von Urlaubsreisen halten die meisten Katzen überhaupt nichts
Kätzchen spielen mit allem, was sich bewegt und bewegen lässt
Auch gesunde Katzen müssen zum Tierarzt
Erteilen Sie nur wenige Verbote, setzen diese jedoch konsequent, aber freundlich durch
Halten Sie lieber von Anfang an zwei Katzen
Nehmen Sie sich täglich Zeit zum Spielen und Schmusen
Halten Sie weitgehend feste Fütterungszeiten ein und schaffen Sie "Rituale" - z. B. vor dem Schlafengehen fünf Minuten spielen
Besorgen Sie sich für die fragliche Zeit einen Cat-Sitter (Nachbarn, Freunde). Ideal, wenn er so lange in die Wohnung zieht
Bringen Sie Zerbrechliches und potenziell Gefährliches in Sicherheit
Mit Schutzimpfungen, Zahnstein- und Ohrenkontrolle können Sie vielen Krankheiten und Beschwerden Ihres Hausgenossen vorbeugen
Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch.
Katzenbabys brauchen Ruhe und Geborgenheit
Katzenbabys sind echte "Muttersöhnchen" (und "-töchterchen"). In den allerersten Wochen tun Sie das Beste für ihre Entwicklung, wenn Sie es der Mutter so bequem wie möglich machen und sich ansonsten im Hintergrund halten.
Was Mutter und Kinder mögen
k Sanftes Dämmerlicht, gleichmäßige Wärme und Schutz vor Zugluft: je mehr die Katzenkinderstube einer Höhle gleicht, desto geborgener fühlt sich die Familie. Platzieren Sie das Lager unter einem großen Tisch, wenn Sie keinen eigenen Raum oder eine geeignete Ecke zur Verfügung stellen können. k Futter: In den ersten vier Wochen ist allein die Katzenmutter für die Ernährung der Kleinen zuständig. Sie braucht jetzt besonders hochwertiges Futter, am besten auf vier (statt der üblichen zwei) Mahlzeiten verteilt.
k Schutz: Eine etwa 60 cm hohe Sperrholzbarriere vor dem "Kindergarten" schützt vor unfreiwilligen oder gefährlichen Ausflügen.
Was Sie vermeiden sollten
Störungen: Lassen Sie in den allerersten Wochen nur wenige Besucher am Nest zu und bitten Sie auch die, sich still zu verhalten. Bei anhaltenden Störungen verschleppt die Katzenmutter den Nachwuchs in ein (vermeintlich) sichereres Lager. Vermeiden Sie aus dem gleichen Grund auch Lärm.
Verunsicherung: Bis zur dritten Lebenswoche orientieren sich Kätzchen primär über den Geruch. Auf "Bettwäsche-Wechsel" im Lager sollten Sie deshalb verzichten.
Vom Kleinkind zum Halbstarken
Von der vierten Lebenswoche an wird aus dem Katzenbaby ein Kleinkind. Bis es mit etwa drei Monaten zum "Halbstarken" geworden ist, sollte es mit dem Menschen Freundschaft geschlossen haben. In dieser "sensiblen Phase" werden die Weichen dafür gestellt.
Wie Sie die Menschenbindung stärken
Kontakt: Streicheln Sie die Katzenkinder öfter, nehmen Sie die Kleinen auf die Hand, sprechen, schmusen und spielen Sie mit ihnen. Bringen Sie ihnen auch mal Spielzeug-"Beute" mit.
Füttern: Von der 5. Woche an wird zugefüttert. Faustregel: Anfangs die Tagesmenge auf 6 kleine Mahlzeiten verteilen, jeden Monat eine Mahlzeit weniger.
Worauf Sie achten müssen
Spätestens jetzt muss die Wohnung katzensicher gemacht sein. Wo Katzenkinder herumwuseln, empfiehlt es sich, vorsichtshalber zu "schlurfen". Türen vorsichtig schließen.
Katzenkinder brauchen viel Schlaf. Also - keine schlafenden Kätzchen wecken, die Tiere nach den Mahlzeiten in Ruhe lassen.
Solch ein kleines Katzenkind gehört unbedingt noch einige Zeit in die Obhut seiner Mutter.
Klo-Kistchen mit flachem Rand - in gebührender Entfernung von den Näpfen aufstellen.
Mit Kordeln und Schnüren dürfen Kätzchen nur unter Aufsicht spielen - sie könnten sich sonst "verstricken".
Notwendige Impfungen (s. auch S. 48/49) nicht versäumen.
Ciao, Mama!
Trennen Sie Kätzchen nicht vor der 12.Woche von ihrer Mutter. Erst dann haben sie eine wirklich gute "Kinderstube" und finden sich problemlos in der neuen Familie zurecht.
Aus Kätzchen werden Katzen
Katzen sind mit etwa 2, Kater oft erst mit ca. 3 Jahren voll ausgewachsen. Doch schon im ersten Jahr werden sie zu "jungen Erwachsenen" mit veränderten Bedürfnissen.
Das hält die Katze jung und fit
Spielen (s. auch S. 38/39): Fitness- und Intelligenztraining in einem. Besonders wichtig für Wohnungskatzen.
Ernährung: Allmählich (bis zum 7. Monat) können die Mahlzeiten auf zwei pro Tag reduziert werden. Nach dem 8. Monat sollte kein "Junior-Fertigfutter" mehr gegeben werden -es ist zu kalorienreich.
Gebisspflege: Vom 3., 4. Monat an bekommen Katzenkinder ihre bleibenden Zähne. Ab dann gelegentlich pflaumengroße Fleisch- oder gekochte Gurgelstücke mit Knorpel zum "Abarbeiten" anbieten, um Zahnstein vorzubeugen.