
Utrecht - Rastatt - Baden 1712-1714
Ein europäisches Friedenswerk am Ende des Zeitalters Ludwigs XIV
Vandenhoeck & Ruprecht (Publisher)
1st Edition
Published on 18. September 2013
Book
Hardback
422 pages
978-3-525-10125-4 (ISBN)
Shipment within 5-7 days
Description
The negotiations to end the War of Spanish Succession and the respective contracts drawn up on this occasion call to mind the varied peace culture that existed in the diplomacy, science, media and art of that day and age. The contributions to this volume examine the role of the congresses of Utrecht-Rastatt-Baden in the years 1712 to 1714 in shaping the future of Europe, and they investigate a number of other aspects of the practice and theory of preparing peace contracts. The focus lies above all on how the texts were interpreted and implemented, and the mistakes that were made during the peace process during the premodern era.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Target group
Historiker, sowie die entsprechenden Bibliotheken und Institute.
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
23
18 Schaubilder, 5 Tabellen
durchgehend farb., mit 18 Abb., 16 Diagrammen u. 5 Tab.
Dimensions
Height: 23.7 cm
Width: 16 cm
Thickness: 2.8 cm
Weight
898 gr
ISBN-13
978-3-525-10125-4 (9783525101254)
DOI
10.3244/9783525101254.1
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Heinz Duchhardt war Prof. für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bayreuth und für Neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie Direktor der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz. Zuletzt leitete er bis Februar 2015 als Präsident die Max Weber Stiftung.
ISNI: 0000 0003 8180 8345
ISNI: 0000 0003 8180 8345
Dr. Martin Espenhorst, geb. Peters, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz. Er koordinierte das Projekt »Europäische Friedensverträge der Vormoderne« und war Ko-Projektleiter im Verbund »Übersetzungsleistungen von Diplomatie und Medien im vormodernen Friedensprozess«.
Contributions
Dr. Matthias Schnettger ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Seminar der Universität Mainz.
Heinhard Steiger ist Professor em. für Völkerrecht und Europarecht an der Universität Gießen.
Werner Telesko ist Kunsthistoriker am Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Universitätsdozent für Kunstgeschichte an der Universität Wien.
Hillard von Thiessen (geb. 1967) ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Rostock. Er hat an der Universität Freiburg mit einer Arbeit über die Kapuziner promoviert und seine Habilitationsschrift zu Außenbeziehungen in der Frühen Neuzeit am Beispiel der spanisch-römischen Beziehungen im Pontifikat Pauls V. (1605-1621) verfasst. Seine Arbeitsschwerpunkte betreffen die Kulturgeschichte der Diplomatie, die Geschichte der Korruption in der Frühen Neuzeit, Normen und Werte im historischen Wandel sowie vormoderne Religiosität. Er ist Mitherausgeber der Reihe 'Externa - Geschichte der Außenbeziehungen in neuen Perspektiven'.
Prof. Dr. Siegrid Westphal ist Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Osnabrück sowie Direktorin des Forschungszentrums Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit.
Prof. Dr. Christoph Kampmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Marburg.
ISNI: 0000 0001 0907 766X
ISNI: 0000 0001 0907 766X
Dr. Maximilian Lanzinner ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bonn.
Content
Vorwort
Hillard von Thiessen
Diplomaten und Diplomatie im frühen 18. Jahrhundert
Christoph Kampmann
Friedensschluss und dynastisches Prinzip. Kontinuität und Wandel im Zeitalter des Utrechter Friedens
Rolf Stücheli
Der europäische Friede von Baden (1714) und die Eidgenossenschaft
Andrew C. Thompson
Britain-Hanover and the politics of the peace of Rastatt-Baden
Matthias Schnettger
Die Kleinen im Konzert der Großen. Mindermächtige italienische Fürsten als Akteure im Umkreis der Friedensverträge von Utrecht, Rastatt und Baden
Lucien Bély
Le secret et la sphère publique en France au temps d'Utrecht
Wolfgang E. J. Weber
Zwischen Arkanpolitik und Aufklärung. Bemerkungen zur normativen Freigabe der politischen Informationslenkung im 17./18. Jahrhundert
Heinhard Steiger
Was haben die Untertanen vom Frieden?
Siegrid Westphal
Frieden durch Ignorieren. Die Frage der Rijswijker Religionsklausel im Vorfeld der Friedensverhandlungen von Baden
Maximilian Lanzinner
Beglaubigungspraktiken beim Abschluss des Westfälischen Friedens im historischen Vergleich
Guido Braun
Das Italienische in der diplomatischen Mehrsprachigkeit des 17. und frühen 18. Jahrhunderts
Andrea Schmidt-Rösler
Die »Sprachen des Friedens«. Theoretischer Diskurs und statistische Wirklichkeit
Kay Peter Jankrift
Diplomaten, Dolmetscher und Übersetzer. Sprachwahl in Friedensprozessen des 15. bis 18. Jahrhunderts
Martin Espenhorst
Utrecht/Rastatt/Baden: Ein Frieden wird übersetzt. Translationsleistungen in Staatsrecht und Historie (1712-1815)
Heinz Duchhardt
Die Systematisierung und Typologisierung des Friedens. Das Vorwort von Casimir Freschots »Histoire du Congres et de la Paix d'Utrecht, comme aussi de celle de Rastadt & de Bade«
Bernd Klesmann
Uhrwerk, Lorbeer, Regenbogen. Der Friede von Baden in der französischen Presse und Publizistik
Olaf Asbach
Europa und die islamische Welt in der Frühaufklärung. Die Konstruktion der europäischen Ordnung im Friedensprojekt des Abbé de Saint-Pierre
Maria Baramova
Der Frieden von Baden und seine Deutung am Goldenen Horn. Die Kaiserliche Diplomatie in Konstantinopel (1713-1715)
Werner Telesko
Rastatt - »Ruhestadt«. Visualisierungen der Friedensschlüsse der Jahre 1713/1714 zwischen traditioneller Symbolik und Bildreportage
Hillard von Thiessen
Diplomaten und Diplomatie im frühen 18. Jahrhundert
Christoph Kampmann
Friedensschluss und dynastisches Prinzip. Kontinuität und Wandel im Zeitalter des Utrechter Friedens
Rolf Stücheli
Der europäische Friede von Baden (1714) und die Eidgenossenschaft
Andrew C. Thompson
Britain-Hanover and the politics of the peace of Rastatt-Baden
Matthias Schnettger
Die Kleinen im Konzert der Großen. Mindermächtige italienische Fürsten als Akteure im Umkreis der Friedensverträge von Utrecht, Rastatt und Baden
Lucien Bély
Le secret et la sphère publique en France au temps d'Utrecht
Wolfgang E. J. Weber
Zwischen Arkanpolitik und Aufklärung. Bemerkungen zur normativen Freigabe der politischen Informationslenkung im 17./18. Jahrhundert
Heinhard Steiger
Was haben die Untertanen vom Frieden?
Siegrid Westphal
Frieden durch Ignorieren. Die Frage der Rijswijker Religionsklausel im Vorfeld der Friedensverhandlungen von Baden
Maximilian Lanzinner
Beglaubigungspraktiken beim Abschluss des Westfälischen Friedens im historischen Vergleich
Guido Braun
Das Italienische in der diplomatischen Mehrsprachigkeit des 17. und frühen 18. Jahrhunderts
Andrea Schmidt-Rösler
Die »Sprachen des Friedens«. Theoretischer Diskurs und statistische Wirklichkeit
Kay Peter Jankrift
Diplomaten, Dolmetscher und Übersetzer. Sprachwahl in Friedensprozessen des 15. bis 18. Jahrhunderts
Martin Espenhorst
Utrecht/Rastatt/Baden: Ein Frieden wird übersetzt. Translationsleistungen in Staatsrecht und Historie (1712-1815)
Heinz Duchhardt
Die Systematisierung und Typologisierung des Friedens. Das Vorwort von Casimir Freschots »Histoire du Congres et de la Paix d'Utrecht, comme aussi de celle de Rastadt & de Bade«
Bernd Klesmann
Uhrwerk, Lorbeer, Regenbogen. Der Friede von Baden in der französischen Presse und Publizistik
Olaf Asbach
Europa und die islamische Welt in der Frühaufklärung. Die Konstruktion der europäischen Ordnung im Friedensprojekt des Abbé de Saint-Pierre
Maria Baramova
Der Frieden von Baden und seine Deutung am Goldenen Horn. Die Kaiserliche Diplomatie in Konstantinopel (1713-1715)
Werner Telesko
Rastatt - »Ruhestadt«. Visualisierungen der Friedensschlüsse der Jahre 1713/1714 zwischen traditioneller Symbolik und Bildreportage