
Die Unzulänglichen
Pierre Drieu La Rochelle(Author)
Jungeuropa Verlag
Published on 19. December 2016
Book
Hardback
560 pages
978-3-9817828-2-0 (ISBN)
Description
Die Unzulänglichen ist ein fesselnder, autobiographischer Roman. In diesem Werk des französischen Schriftstellers und politischen Denkers Pierre Drieu la Rochelle (1893-1945) wird die politische Entwicklung des in den Pariser Cafés und Salons beheimateten Dandys faßbar.
Von der Rückkehr Drieus Alter Ego aus dem Ersten Weltkrieg bis hin zur Intervention im Spanischen Bürgerkrieg entfaltet sich ein Werk, in dem Drieu die Stimmung und Lebensverhältnisse des Pariser Intellektuellenmilieus zwischen beiden Weltkriegen auf einmalige Art und Weise wiedergibt.
Ein Buch für Suchende, ein Buch für Träumende: Pierre Drieu la Rochelle bleibt aktuell.
Von der Rückkehr Drieus Alter Ego aus dem Ersten Weltkrieg bis hin zur Intervention im Spanischen Bürgerkrieg entfaltet sich ein Werk, in dem Drieu die Stimmung und Lebensverhältnisse des Pariser Intellektuellenmilieus zwischen beiden Weltkriegen auf einmalige Art und Weise wiedergibt.
Ein Buch für Suchende, ein Buch für Träumende: Pierre Drieu la Rochelle bleibt aktuell.
More details
Language
German
Place of publication
Dresden
Germany
Target group
Professional and scholarly
College/higher education
Edition type
New edition
Product notice
sewn/stitched
Dimensions
Height: 21.4 cm
Width: 15 cm
Weight
789 gr
ISBN-13
978-3-9817828-2-0 (9783981782820)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Schriftsteller
Pierre Drieu la Rochelle (1893-1945) studierte politische Wissenschaften in seiner Geburtsstadt Paris und nahm als Frontkämpfer am Ersten Weltkrieg teil. In seinen Romanen vor allem die Dekadenz der französischen Bourgeoisie der Dritten Republik darstellend, wirkte er als politischer Publizist zunächst im Umfeld der Surrealisten, bevor er sich mit André Breton und Louis Aragon unter anderem aufgrund deren kommunistischer Koketterie überwarf. Drieu la Rochelles politische Essays, die er nach dem Ersten Weltkrieg schrieb, atmen den Geist der europäischen Einigung. Ab 1934 glaubte er, den Motor zu diesem Lebenstraum in einer stark modifizierten Variante des Faschismus zu sehen. Er entwarf in zahlreichen Essays und Aufsätzen Bilder eines sozialistisch und föderalistisch grundierten »Eurofaschismus«, der sich gegen (amerikanischen) Kapitalismus und (russischen) Kommunismus wandte. 1940 ging Drieu la Rochelle in die Kollaboration mit der deutschen Besatzungsmacht und publizierte in allen relevanten Organen der verständigungsbereiten französischen Rechten. Bis 1944 leitete Drieu la Rochelle zudem die führende intellektuelle Zeitschrift in Frankreich, »Nouvelle Revue Française«. Im März 1945 nahm sich der Dandy, Romancier und politische Theoretiker Pierre Drieu la Rochelle das Leben, nachdem er seinen letzten Roman vollendete und bereits vorher eine scharfe Abrechnung mit der nationalsozialistischen Europapolitik vorgelegt hatte. In Deutschland weitgehend ein Geheimtipp, gilt Drieu la Rochelle in Frankreich heute als Klassiker und wurde 2012 in die Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen.
Pierre Drieu la Rochelle (1893-1945) studierte politische Wissenschaften in seiner Geburtsstadt Paris und nahm als Frontkämpfer am Ersten Weltkrieg teil. In seinen Romanen vor allem die Dekadenz der französischen Bourgeoisie der Dritten Republik darstellend, wirkte er als politischer Publizist zunächst im Umfeld der Surrealisten, bevor er sich mit André Breton und Louis Aragon unter anderem aufgrund deren kommunistischer Koketterie überwarf. Drieu la Rochelles politische Essays, die er nach dem Ersten Weltkrieg schrieb, atmen den Geist der europäischen Einigung. Ab 1934 glaubte er, den Motor zu diesem Lebenstraum in einer stark modifizierten Variante des Faschismus zu sehen. Er entwarf in zahlreichen Essays und Aufsätzen Bilder eines sozialistisch und föderalistisch grundierten »Eurofaschismus«, der sich gegen (amerikanischen) Kapitalismus und (russischen) Kommunismus wandte. 1940 ging Drieu la Rochelle in die Kollaboration mit der deutschen Besatzungsmacht und publizierte in allen relevanten Organen der verständigungsbereiten französischen Rechten. Bis 1944 leitete Drieu la Rochelle zudem die führende intellektuelle Zeitschrift in Frankreich, »Nouvelle Revue Française«. Im März 1945 nahm sich der Dandy, Romancier und politische Theoretiker Pierre Drieu la Rochelle das Leben, nachdem er seinen letzten Roman vollendete und bereits vorher eine scharfe Abrechnung mit der nationalsozialistischen Europapolitik vorgelegt hatte. In Deutschland weitgehend ein Geheimtipp, gilt Drieu la Rochelle in Frankreich heute als Klassiker und wurde 2012 in die Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen.
Afterword
Journalist
Foreword
Verlagslektor, Übersetzer
Benedikt Kaiser, Jahrgang 1987, studierte in Chemnitz Politikwissenschaft mit europaspezifischer Ausrichtung (M. A.). Sein Forschungsschwerpunkt gilt den Faschismus- und Totalitarismus-Studien sowie der politischen und ökonomischen Lage in der Levante; universitär beschäftigte er sich u. a. mit der Geschichte der Zeitschrift »Criticón«. Er unterstützt die redaktionelle Arbeit der »Sezession«, publiziert regelmäßig in der österreichischen Quartalsschrift »Neue Ordnung« und arbeitet als Verlagslektor.
Benedikt Kaiser, Jahrgang 1987, studierte in Chemnitz Politikwissenschaft mit europaspezifischer Ausrichtung (M. A.). Sein Forschungsschwerpunkt gilt den Faschismus- und Totalitarismus-Studien sowie der politischen und ökonomischen Lage in der Levante; universitär beschäftigte er sich u. a. mit der Geschichte der Zeitschrift »Criticón«. Er unterstützt die redaktionelle Arbeit der »Sezession«, publiziert regelmäßig in der österreichischen Quartalsschrift »Neue Ordnung« und arbeitet als Verlagslektor.
Translation
Soldat, Übersetzer
Gerhard Heller war ein deutscher Verleger und Übersetzer. Während des Zweiten Weltkriegs war er im besetzten Frankreich mit dem Dienstgrad eines Sonderführers (entspricht dem Leutnantsrang) für die Literaturpolitik der Besatzungsbehörden zuständig.
Gerhard Heller war ein deutscher Verleger und Übersetzer. Während des Zweiten Weltkriegs war er im besetzten Frankreich mit dem Dienstgrad eines Sonderführers (entspricht dem Leutnantsrang) für die Literaturpolitik der Besatzungsbehörden zuständig.