
Bananen, Cola, Zeitgeschichte: Oliver Rathkolb und das lange 20. Jahrhundert
Oliver Rathkolb und das lange 20. Jahrhundert
Böhlau (Publisher)
1st Edition
Published on 3. November 2015
Book
Hardback
1208 pages
978-3-205-20091-8 (ISBN)
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Description
Bananen, Cola, Zeitgeschichte: das Erfolgsrezept Oliver Rathkolbs, eines der renommiertesten und unermüdlichsten österreichischen Zeithistoriker. Anlässlich seines 60. Geburtstags widmen ihm neun SchülerInnen eine Festschrift, die wissenschaftliche Beiträge österreichischer und internationaler KollegInnen ebenso enthält wie persönliche Reflexionen von WeggefährtInnen aus Wissenschaft und Politik. Entsprechend den breiten Arbeits- und Interessenschwerpunkten Oliver Rathkolbs reichen deren Themen von der Geschichte der "paradoxen Republik" Österreich über den Kalten Krieg, den Nationalsozialismus und seine Rezeption sowie andere Aspekte der historischen Diktatur- und Transformationsforschung bis hin zu Reflexionen über Kunst, Kultur, Geschichtspolitik und das Fach Zeitgeschichte selbst.
More details
Language
German
Place of publication
Wien
Austria
Publishing group
Böhlau Wien
Product notice
Paper over boards
Illustrations
zahl. s/w-Abb.
Dimensions
Height: 26 cm
Width: 18.3 cm
Thickness: 10.1 cm
Weight
2874 gr
ISBN-13
978-3-205-20091-8 (9783205200918)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Agnes Meisinger, Mag.a phil., administrative und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Redaktionsassistenz der historischen Fachzeitschrift »zeitgeschichte».
Dr Berthold Molden is a lecturer at the University of Vienna and Academic director of ACTAL, an adult education program on Latin America, Austrian Institute for Latin America / Wiener Volkshochschulen.
Dr. Eugen Pfister hat an den Universitäten Wien und Paris IV Geschichte und Politikwissenschaft studiert und war freier Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von 2008 bis 2013 war er Mitglied des Internationalen Graduiertenkollegs »Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert« und wurde 2013 an den Universitäten Trient und Frankfurt am Main promoviert. Er arbeitet bei der Austria Presse Agentur in der Medienbeobachtung und ist externer Lektor an der Universität Wien.
Katharina Prager ist Kulturwissenschaftlerin und Historikerin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte und Theorie der Biographie und der Wienbibliothek im Rathaus befasst sie sich seit 2012 mit den Zusammenhängen von Auto/Biografie, Erinnerung und Archiv sowie mit Wien 1900. In diesem Kontext entstand auch eine Online-Biographie von Karl Kraus (www.kraus.wienbibliothek.at). Sie war zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ernst-Krenek-Institut-Privatstiftung, an der Donau-Universität Krems sowie am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa tätig und realisierte dort diverse internationale, historisch-kulturwissenschaftliche Projekte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Theorie der Auto/Biographie mit speziellem Fokus auf Geschlecht und Erinnerung
Elisabeth Röhrlich ist Senior Research Fellow am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.
Florian Wenninger, geb. 1978, Historiker und Politikwissenschafter, leitet das Institut für Historische Sozialforschung in Wien. Forschungsschwerpunkte bilden die Österreichische Zeitgeschichte sowie Polizei- und Militärgeschichte.
Dr. Maria Wirth, geb. 1974, ist seit 1998 als Historikerin tätig, u.a. in der Stiftung Bruno Kreisky Archiv und am Demokratiezentrum Wien. Derzeit ist sie Projektmitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Ihre Arbeitsgebiete umfassen die Demokratie-, Rechts-, Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, den Umgang mit der NS-Vergangenheit und die Biografieforschung.
Contributions
Petra Mayrhofer ist Zeithistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.
Dr. Maximilian Graf ist Research Associate am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und Gastwissenschaftler am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.
Prof. Markus Stumpf ist wissenschaftlicher Bibliothekar. Er leitet an der Universität Wien die Fachbibliothek Zeitgeschichte und die NS-Provenienzforschung.
Ulrike Zimmerl, Mag. Dr. phil., studierte Geschichte und Kunstgeschichte und promovierte 2005 an der Universität Wien am Institut für Zeitgeschichte. Ab 2000 arbeitete sie als wissenschaftliche Projektkoordinatorin und Mitglied der Unabhängigen Historischen Kommission der Bank Austria zur Erforschung der Geschichte der Vorgängerinstitute während der NS-Zeit. 2006 übernahm sie den Auftrag zum Aufbau einer historischen Dokumentationsstelle der UniCredit Bank Austria AG, die sie bis heute leitet. Sie publizierte mehrere Bücher und Beiträge zur österreichischen Wirtschafts- und Bankengeschichte, zur Architekturgeschichte und zum Wohn- und Siedlungsbau.
Fritz Weber, Universitätsdozent mit permanenter Lehrtätigkeit an der WU und der Universität Wien, Lehrveranstaltungen an der Universität Salzburg, studierte Geschichte und Politikwissenschaft. Veröffentlichungen zur Bankengeschichte, Geschichte der Verstaatlichung, Geschichte der Arbeiterbewegung, Kulturgeschichte und zur politischen und Wirtschaftsgeschichte Zentraleuropas im 19. Und 20. Jahrhundert. Bücher: Der Kalte Krieg in der SPÖ. Koalitionswächter, Pragmatiker und Revolutionäre Sozialisten 1945-50, Wien 1986 (2. Auflage 2011)
Dirk Rupnow ist Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck und dzt. Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät.
Christoph Boyer lehrt als Professor für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Salzburg.
PD Dr. Heidemarie Uhl ist Senior Researcher am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Dozentin für Zeitgeschichte an der Universität Graz.
Hannes Leidinger, geboren 1969, studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte in Wien. Er lehrt am Institut für Geschichte der Universität Wien. Umfangreiche Studien zur Geschichte des Ersten Weltkrieges, zur Entwicklung Österreichs im 19. und 20. Jahrhundert sowie zur Kommunismus-, Sozialismus- und Kapitalismusforschung. Zahlreiche Auszeichnungen.
Verena Moritz, geboren 1969, studierte Geschichte und Russisch in Wien. Sie ist Lektorin am Institut für Geschichte der Universität Wien, Mitarbeiterin an wissenschaftlichen Forschungsprojekten zur österreichischen und russischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, zum Ersten Weltkrieg sowie zu filmhistorischen Themen. Seit 2009 Mitglied der österreichisch-russischen Historikerkommission. Zahlreiche Auszeichnungen.
Gerhard Botz ist Professor emeritus am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er war o. Prof. für Österreichische Geschichte an der Universität Salzburg (1980-1997) und für Zeitgeschichte an der Universität Wien (1997-2009) sowie Gastprofessor an den Universitäten Minneapolis (MN), Stanford und Paris (EHESS). Er war Gründer und bis 2017 Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Historische Sozialwissenschaft in Salzburg/Wien und u.a. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats für die Mauthausen-Reform (2001-2004) im BMI. Forschungsschwerpunkte: Zeitgeschichte, Gewaltforschung, autoritäre Systeme, Nationalsozialismus, Methodologie (Quantifizierung, Oral History und Bildanalysen).
ISNI: 0000 0005 2895 3257
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Dr. Margarete Grandner ist Professorin für neuere Geschichte an der Universität Wien.
Michael John, Prof. Dr., Michael John; Historiker, Kulturwissenschaftler, Universität Linz (i. R.). Ausstellungskurator unter anderem im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz 09, der oö. Landesausstellung 2021 und der europäischen Kulturhauptstadt 2024. Forschungs- und Themenbereiche: Städtische Sozialgeschichte, regionale Wirtschaftsgeschichte, Populärkultur, Migration und Minderheiten, Jüdische Geschichte, Oral History. Zahlreiche Publikationen, Mitglied diverser Kommissionen.
Helmut Konrad ist em.. Univ.-Prof. für Allgemeine Zeitgeschichte an der Universität Graz, Altrektor, Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät 2011 bis 2014. Forschungsschwerpunkte sind Kultur- und Arbeitergeschichte, Nationale Fragen und Identität und die Strukturen von Wissenschaft und Forschung.
Dr. Friedrich Stadler ist Professor für »History and Philosophy of Science« am Institut für Zeitgeschichte und am Institut für Philosophie der Universität Wien sowie Vorstand des Instituts Wiener Kreis.
Karin Liebhart ist Politologin, Senior Lecturer am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und Assoziierte Professorin am Institut für Soziologie der Universität Trnava, Wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Konfliktforschung Wien. Forschungsschwerpunkte: Visuelle Politik; Politische Kultur und Populärkultur; Rechtspopulismus, Neue Rechte, International Alt Right.
Peter Menasse, Mag., Studium der Betriebswirtschaftslehre in Wien, heute Kommunikationsberater und Publizist, zuletzt Mitautor der bei Böhlau erschienenen Bücher "Hans Menasse - The Austrian Boy" und "Ella Schapira (1897-1990).
Dr. Hubert Christian Ehalt ist Historiker, Anthropologe und Professor für Sozialgeschichte der Neuzeit an der Universität Wien sowie Wissenschaftsreferent der Stadt Wien und Planer bzw. Koordinator der Wiener Vorlesungen.
Thomas Olechowski ist seit 1992 am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Wien tätig, seit 2003 ao. Universitätsprofessor. Er ist korresp. Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Obmann der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs.
Maria Mesner leitet die Stiftung Bruno Kreisky Archiv, lehrt als Universitätsdozentin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, ist Mitherausgeberin der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaft und forscht und publiziert vor allem zu Themen der politischen Kultur im 20. Jahrhundert, Geschlechter- und Körpergeschichte sowie der historischen Komparatistik.
ISNI: 0000 0000 8150 0314
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Dr. Hans Petschar ist Historiker und Bibliothekar an der Österreichischen Nationalbibliothek sowie Leiter der dortigen Sammlung Bildarchiv und Grafiksammlung.
Siegfried Mattl ist Univ.-Doz. für Zeitgeschichte an der Univ. Wien und wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Geschichte und Gesellschaft in Wien. Publikations- und Forschungsschwerpunkte sind Kultur-, Medien- und Filmgeschichte sowie urban studies.
Dieter A. Binder, geb. 1953, lehrt Neuere Österreichische Geschichte und Österreichische Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Graz.
ao. Univ Prof. Dr. Helga Embacher ist Zeithistorikerin am Fachbereich Geschichte an der Universität Salzburg. Zu ihren derzeitigen Forschungschwerpunkten zählten jüdische Geschichte, Nationalsozialismus, Antisemitismus. Sie leitete das FWF-Forschungsprojekt (Neuer) Antisemitismus und Antiamerikanismus in Frankreich, Großbritannien und Deutschland und ist derzeit Leiterin des Forschungsprojekts Diskurse zum Holocaustgedenken, Juden und Israel unter Muslimen im Kontext von Islamfeindlichkeit (finanziert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank)
Anton Pelinka war von 1975 bis 2006 o.Univ.Prof. für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck, von 2006 bis 2018 Prof. of Nationalism Studies and Political Science an der Central European University, Budapest. Publikationen zur Demokratietheorie, zum Vergleich politischer Systeme und zum politischen System Österreichs, zuletzt 2020 "Der politische Aufstieg der Frauen. Am Beispiel von Eleanor Roosevelt, Indira Gandhi und Margaret Thatcher".
Helmut Wohnout ist Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt/Bundespressedienst und Geschäftsführer des Karl von Vogelsang-Instituts zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich. Er ist Dozent für das Fach Österreichische Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Univ. Doz. Dr. Johann Dvorák, Politikwissenschafter und Historiker, Universität Wien, Institut für Politikwissenschaft. Forschungsschwerpunkte: Entstehung und Entwicklung des modernen Staates, Politik und die Kultur der Moderne, Bildungsarbeit mit Erwachsenen. Lehraufträge an den Universitäten Wien und Klagenfurt und an der Fachhochschule Campus Wien (Campus Management), Tätigkeit in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit.
Manfried Rauchensteiner ist Historiker, Universitätsprofessor und Autor zahlreicher Bücher, darunter das Standardwerk "Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie 1914-1918". Er lebt und arbeitet in Wien.
ISNI: 0000 0003 8303 6211
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Prof. Dr. Günter Bischof, geb. 1953 in Mellau, ist Marshall Plan Professor of History und Direktor des Center Austria: The Austrian Marshall Plan Center for European Studies an der Universität von New Orleans. Er ist Mitherausgeber von »Contemporary Austrian Studies« (24 Bände) und Autor bzw. Herausgeber von weiteren 25 Büchern. Sein jüngstes Buch ist eine Sammlung seiner ausgewählten Aufsätze »Relationships/Beziehungsgeschichten: Austria and the United States in the Twentieth Century».
Stefan Troebst (*1955), Historiker und Slavist, ist Professor für Kulturgeschichte des östlichen Europa am Global and European Institute der Universität Leipzig und stellvertretender Direktor des dortigen Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) e.V.
Mag. Dr. Christian H. Stifter, geboren 1962, Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Wien, Zeithistoriker. Direktor des Österreichischen Volkshochschularchivs. Herausgeber der Fachzeitschrift Spurensuche, Redaktionsmitglied der Zeitschrift zeitgeschichte sowie Beiratsmitglied der Wissenschaftsjury des Theodor Körner-Fonds. Mitarbeit an historischen Fernsehproduktionen sowie zahlreiche Buchpublikationen und Fachartikel zur Zeitgeschichte und Geschichte der Wissenschaftspopularisierung und Erwachsenenbildung. Organisationsleitung und Vorträge bei rund 30 internationalen Konferenzen und Seminaren zur Zeitgeschichte, Politischen Bildung und Erwachsenenbildung in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Ausgezeichnet mit dem Förderungspreis der Stadt Wien für Volksbildung (2001), dem Innovationspreis des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (Bonn) und der Leibniz-Gesellschaft für die Online-Historiografie Erwachsenenbildung (2008) sowie dem Ludo Moritz Hartmann-Preis des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen (2008). Forschungsschwerpunkte: Kalter Krieg in Österreich
Johanna Gehmacher lehrt und forscht als außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien zur Frauen- und Geschlechtergeschichte des langen 20. Jahrhunderts.
Gabriela Hauch ist Professorin für Geschichte der Neuzeit, Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien.
Stefan Wedrac ist Historiker in Wien und derzeit an der Forschungsstelle für Rechtsquellenerschließung des Institutes für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien tätig.
Wolfgang Mueller, geb. 1970 in Wien, Professor für Russische Geschichte an der Universität Wien, korr. Mitglied der Österr. Akademie der Wissenschaften, Professorial Lecturer der Diplomatischen Akademie. Zuvor stellv. Direktor des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW, Forschungstätigkeit an der Russischen Akademie der Wissenschaften und Stanford University.