
Freispruch der Familie
Wie Angehörige psychiatrischer Patienten sich in Gruppen von Not und Einsamkeit, von Schuld und Last freisprechen - Reprint der Ausgabe von 1982
BALANCE buch + medien verlag
4th Edition
Published in May 2014
Book
Paperback/Softback
230 pages
978-3-86739-141-2 (ISBN)
Description
Reprint der Ausgabe von 1982
»Man kann dieses Buch nur uneingeschränkt allen empfehlen, die sich in ihrem Leiden, einen psychisch kranken Patienten in der Familie zu haben, bisher allein gelassen fühlten. Darüber hinaus sollte es für jeden psychiatrisch Tätigen Pflichtlektüre sein. Es hilft nicht nur den Familienangehorigen, sondern damit letzten Endes auch den psychisch Kranken.«
Sender Freies Berlin
»Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Freispruch der Familie unsere psychiatrische Landschaft unverändert last. Das Buch reizt, den Weg der Angehörigengruppen zu erproben.«
Psychologie heute
Tatsächlich hat der Freispruch der Familie außerordentlich viel bewegt. Er avancierte zu dem wichtigsten Angehörigenbuch der 80er Jahre und bleibt auch heute mit seinem programmatischen Titel hochaktuell.
More details
Series
Edition
Reprint der Ausgabe von 1982
Language
German
Product notice
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 120 mm
Width: 192 mm
Thickness: 17 mm
Weight
240 gr
ISBN-13
978-3-86739-141-2 (9783867391412)
Schweitzer Classification
Other editions
Previous edition
Klaus Dörner | Albrecht Egetmeyer | Konstanze Koenning
Freispruch der Familie
Wie Angehörige psychiatrischer Patienten sich in Gruppen von Not und Einsamkeit, von Schuld und Last frei-sprechen
Other
1991
Psychiatrie Verlag
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Persons
Klaus Dörner: Jahrgang 1933, em. Prof. Dr. med., 1980 -1996 Leiter der Westfälischen Klinik für Psychiatrie Gütersloh, lehrte Psychiatrie an der Universität Witten-Herdecke. Arbeits- und Interessenschwerpunkte: Psychiatrie, Medizinethik, Geschichte der Moderne.Im Psychiatrie-Verlag ausserdem erschienen: Irren ist menschlich, Anfänge der Sozialpsychiatrie.
Content
Geleitwort 6
Vorwort 8
I. Was ist die Not der Angehörigen?
Ohnmacht und Angst. Ein Ehepaar berichtet - Inge und Karl Heinz Stark 14
Einsamkeit und Schuldgefühle. Eine Mutter berichtet - Annie Grober 20
Zur Lebenssituation der Familien psychisch Kranker - Konstanze Koenning 24
Missachtung durch die Institution. Eine Untersuchung über "Schwierigkeiten und Probleme von Angehörigen schizophrener Dauerpatienten". - Hansjörg Becker und Karl Johann Katzmann 33
Wenn der Geist schwindet - senil Demente in der Familie - Jens Bruder 46
"...nur eine Schwester?" - Lotte Mucha 56
II. Was ist zu tun und wie?
Handwerksregeln für Angehörigengruppen - Klaus Dörner 60
Wie ich zur Gruppenarbeit mit Angehörigen kam - Albrecht Egetmeyer 96
"Neue Praxis braucht neue Theorie". Ökologische Überlegungen zur Arbeit mit Angehörigengruppen - Konstanze Koenning 117
Familienmitglieder sprechen sich gegenseitig frei - Charlotte Köttgen 131
Angehörigengruppen am Sozialpsychiatrischen Dienst - Beispiel Bochum - Kay Baumann-Meinhardt und Marita Kind 149
Ein Seminar gegen die Isolation - Eva Herold 174
Brief an eine Mutter - Klaus Dörner 181
Sich um nichts mehr kümmern? - Kann man das als Mutter, darf man das? - Susanne Heim 183
III. Erfahrungen aus der Selbsthilfebewegung
Von einer geleiteten Gruppe zur Selbsthilfegruppe - Edeltraud Emilios 188
Angehörige von Langzeitpatienten Selbsthilfegruppe Rickling - Gerhard Leich 194
Selbsthilfegruppe Stuttgart - Marjorie Wingler 203
Die Angehörigen psychisch Kranker. Probleme - Aktionsgemeinschaften - Marjorie Wingler 208
Warum und mit welchen Zielen schließen sich Angehörige psychisch Kranker zusammen? - Edgar Pommerin 212
IV. Literaturhinweis und hilfreiche Adressen
Literaturhinweis 220
Hilfreiche Adressen 222