FAIR PLAY
Verantwortung im Sport
Helmut Digel(Author)
Hellblau-Verlag
1st Edition
Published on 21. October 2011
Book
Paperback/Softback
288 pages
978-3-937787-29-9 (ISBN)
Description
Betrachtet man die Berichterstattung über den Hoch-
leistungssport, so ist immer häufger von Korruption,
Manipulation, Betrug, Gewalt, von großen Gewinnen,
aber auch von großen Verlusten die Rede. Der organi-
sierte Wettkampfsport kostet sehr viel Geld und er ist
längst nicht mehr folgen- und gefahrlos. Viele sportliche
Großveranstaltungen hinterlassen Schulden für die der
Steuerzahler gerade stehen muss. Immer mehr Funkti-
onäre des Sports verstoßen gegen die Regeln des "Fair
Play" und viel zu viele Athleten gehen Risiken ein, die
sich nicht mehr verantworten lassen. Doping ist längst
zum Dauerbetrug in vielen olympischen Sportarten
geworden. Das Prinzip des "Fair Play", das den Hoch-
leistungssport zu leiten hat, ist in seinen Fundamenten
erschüttert. Die Frage, ob diese Art von Sporttreiben
gesellschaftlich verantwortbar ist, stellt sich deshalb
in aller Entschiedenheit. Es muss die Frage gestellt
werden, wer für was im modernen Hochleistungssport
Verantwortung trägt.
leistungssport, so ist immer häufger von Korruption,
Manipulation, Betrug, Gewalt, von großen Gewinnen,
aber auch von großen Verlusten die Rede. Der organi-
sierte Wettkampfsport kostet sehr viel Geld und er ist
längst nicht mehr folgen- und gefahrlos. Viele sportliche
Großveranstaltungen hinterlassen Schulden für die der
Steuerzahler gerade stehen muss. Immer mehr Funkti-
onäre des Sports verstoßen gegen die Regeln des "Fair
Play" und viel zu viele Athleten gehen Risiken ein, die
sich nicht mehr verantworten lassen. Doping ist längst
zum Dauerbetrug in vielen olympischen Sportarten
geworden. Das Prinzip des "Fair Play", das den Hoch-
leistungssport zu leiten hat, ist in seinen Fundamenten
erschüttert. Die Frage, ob diese Art von Sporttreiben
gesellschaftlich verantwortbar ist, stellt sich deshalb
in aller Entschiedenheit. Es muss die Frage gestellt
werden, wer für was im modernen Hochleistungssport
Verantwortung trägt.
Reviews / Votes
"Faire Athleten finden heute viel zu selten öffentliche Unterstützung. Ein Plädoyer zugunsten des Fairplay im Sport wie es in diesem Buch engagiert vorgetragen wird, ist deshalb dringend vonnöten." (Heide Ecker Rosendahl, Olympiasiegerin München 1972) "Für Athleten ist es heute im Vergleich zu früher sehr viel schwerer sich fair zu verhalten, weil das Geld im Hochleistungssport immer wichtiger wurde. Das Buch bietet wichtige Anregungen wie faire Athleten geschützt werden können." (Willi Holdorf, Olympiasieger Tokyo 1964) "Wer die Regeln absteckt, wer sie einhält und welchen Zwängen Regeleinhalter unterworfen sind beleuchtet Professor Digel eindrucksvoll und umfassend. Denkt ein jeder in der Welt des Sports lediglich an Dopingfreiheit und Respekt gegenüber dem Widersacher, wird er mit Digels Werk einen anderen Blickwinkel auf die Komplexität des Sports und seiner Geschichte erhalten. " (Frank Busemann, Silbermedaillengewinner Olympische Spiele 1996)More details
Language
German
Place of publication
Germany
Target group
Professional and scholarly
College/higher education
Sportler, Leistungssportler, Sportfunktionäre, Soziologen, Journalisten, Sportlehrer, Schüler der Sportleistungskurse
Illustrations
8
8 farbige Abbildungen
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 17.1 cm
Weight
760 gr
ISBN-13
978-3-937787-29-9 (9783937787299)
Schweitzer Classification
Persons
Helmut Digel, Professor Dr. rer. soz. lehrt - nach Professuren in Frankfurt und Darmstadt - an
der Eberhard Karls Universität Tübingen Sportwissenschaft.
Sein besonderes Interesse gilt der Sportsoziologie und hier vor allem den Fragen des sozialen Wandels.
Zwischen 1964 und 1967 war Digel als Handballspieler beim SV Möhringen aktiv. Digel war von 1993 bis 2001 Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und von 1993 bis 2002 Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitee. Weiterhin war er Präsident des Organisationskomitees der Leichtathletik-Europameisterschaft 2002. In den Jahren 1994 und 1998 wurde Digel zum "Sportfunktionär des Jahres" gewählt. Von 2002 bis zu dessen Auflösung im Jahre 2006 war Digel Ehrenmitglied des Nationalen Olympischen Komitees. Bis 2007 war Digel Vizepräsident der International Association of Athletics Federations und seit August 2007 gehört er dem Council der IAAF an.
Digel, dessen wissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt in der Sportsoziologie liegt, ist Autor zahlreicher Publikationen, insbesondere zum Hochleistungssport.
der Eberhard Karls Universität Tübingen Sportwissenschaft.
Sein besonderes Interesse gilt der Sportsoziologie und hier vor allem den Fragen des sozialen Wandels.
Zwischen 1964 und 1967 war Digel als Handballspieler beim SV Möhringen aktiv. Digel war von 1993 bis 2001 Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und von 1993 bis 2002 Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitee. Weiterhin war er Präsident des Organisationskomitees der Leichtathletik-Europameisterschaft 2002. In den Jahren 1994 und 1998 wurde Digel zum "Sportfunktionär des Jahres" gewählt. Von 2002 bis zu dessen Auflösung im Jahre 2006 war Digel Ehrenmitglied des Nationalen Olympischen Komitees. Bis 2007 war Digel Vizepräsident der International Association of Athletics Federations und seit August 2007 gehört er dem Council der IAAF an.
Digel, dessen wissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt in der Sportsoziologie liegt, ist Autor zahlreicher Publikationen, insbesondere zum Hochleistungssport.