Hitlerjunge Callenberg
Im Schatten der Wahrheit
Rigo Denu-Akasha(Author)
Schweitzerhaus Verlag
1st Edition
Published on 17. September 2008
Book
Hardback
216 pages
978-3-939475-38-5 (ISBN)
Description
Der junge Frank Callenberg verliert sich in Idealen, wie sie anfänglich vielen Jugendlichen vorschwebten. Callenberg gerät wegen seines offensichtlichen Mutes, seiner Tatkraft und Begeisterungsfähigkeit in den Sog der damaligen NS-Zeit.
Geradezu im Schiller'schen Pathos spricht er vor jungen und erwachsenen Menschen, zeigt sich temperamentvoll kämpferisch und wird sehr schnell von der neuen Regeierungsriege hofiert.
Nach einigen positiven Anzeichen wird er, vermittelt durch den Vater eines Schulfreundes, der in hoher Position bei der Gestapo innehat und Hitler persönlich kennt, auf den Obersalzberg, Hitlers Domizil zur selbigen Zeit, eingeladen.
Es entsteht eine für viele rätselhafte Beziehung zwischen Führer und Callenberg. Frank erhält am Ende des Gesprächs ein Schriftstück mit dem Inhalt: der Kameradschaftsführer Frank Callenberg steht unter meinem persönlichen Schutz. Damit wird er nun herumgereicht und als Vorbild für die Jugend hingestellt.
Es kommt zum Krieg und eines Tages entdeckt Frank die Wahrheit der KZs und der Abtransporte der jüdischen Familien. Er nutzt seine Privilegien, um einzelne Menschen aus den Konzentrationslagern zu befreien.
Letztendlich muss aber auch Frank Callenberg fliehen und rettet sich in die Schweiz.
Lieber Leser,
extreme Zeiten lassen auch eine extreme Verhaltensweise aufkommen, besonders bei kriegerischen Auseinandersetzungen, in diesem Falle den zweiten Weltkrieg betreffend.
Der oder die Sieger "bieten" jeweils "ihre Wahrheit" über die Hintergründe der Kriegsvorbereitung an.
Die wirkliche Aufarbeitung vollzieht sich dann meist erst einige Generationen später. So geschieht dies auch heute.
Zwar sind die Verbrechen des Hitlerregimes, besonders die Juden betreffend, unentschuldbar, doch der Historiker möchte natürlich alle Hintergründe, die dazu geführt haben, nach und nach erfahren.
Deshalb sind auch in diesem Buch einige Sätze, Zusammenhänge, Gedanken, Aussagen bisher vielen Menschen noch unbekannt, obwohl sie bereits in einigen in den letzten Jahren über deutsche Verlage erschienenen Büchern authentisch festgehalten wurden.
Als Autor geht es mir um die Erforschung der Wahrheit - neutral - ohne kontra für oder wider.
Das mutige Verhalten des Frank Callenberg beweist, dass auch diktatorische Systeme angeprangert werden können - nicht immer mit Erfolg - doch beweisend, dass es stets Menschen gibt, die der Gewalt und Willkür ihre Stirn bieten.
Wie sagt Callenberg bei seiner zweiten Rede in Berlin am Schluss: "Das Böse geht zu Ende, das Gute nicht."
Denu-Akasha
Geradezu im Schiller'schen Pathos spricht er vor jungen und erwachsenen Menschen, zeigt sich temperamentvoll kämpferisch und wird sehr schnell von der neuen Regeierungsriege hofiert.
Nach einigen positiven Anzeichen wird er, vermittelt durch den Vater eines Schulfreundes, der in hoher Position bei der Gestapo innehat und Hitler persönlich kennt, auf den Obersalzberg, Hitlers Domizil zur selbigen Zeit, eingeladen.
Es entsteht eine für viele rätselhafte Beziehung zwischen Führer und Callenberg. Frank erhält am Ende des Gesprächs ein Schriftstück mit dem Inhalt: der Kameradschaftsführer Frank Callenberg steht unter meinem persönlichen Schutz. Damit wird er nun herumgereicht und als Vorbild für die Jugend hingestellt.
Es kommt zum Krieg und eines Tages entdeckt Frank die Wahrheit der KZs und der Abtransporte der jüdischen Familien. Er nutzt seine Privilegien, um einzelne Menschen aus den Konzentrationslagern zu befreien.
Letztendlich muss aber auch Frank Callenberg fliehen und rettet sich in die Schweiz.
Lieber Leser,
extreme Zeiten lassen auch eine extreme Verhaltensweise aufkommen, besonders bei kriegerischen Auseinandersetzungen, in diesem Falle den zweiten Weltkrieg betreffend.
Der oder die Sieger "bieten" jeweils "ihre Wahrheit" über die Hintergründe der Kriegsvorbereitung an.
Die wirkliche Aufarbeitung vollzieht sich dann meist erst einige Generationen später. So geschieht dies auch heute.
Zwar sind die Verbrechen des Hitlerregimes, besonders die Juden betreffend, unentschuldbar, doch der Historiker möchte natürlich alle Hintergründe, die dazu geführt haben, nach und nach erfahren.
Deshalb sind auch in diesem Buch einige Sätze, Zusammenhänge, Gedanken, Aussagen bisher vielen Menschen noch unbekannt, obwohl sie bereits in einigen in den letzten Jahren über deutsche Verlage erschienenen Büchern authentisch festgehalten wurden.
Als Autor geht es mir um die Erforschung der Wahrheit - neutral - ohne kontra für oder wider.
Das mutige Verhalten des Frank Callenberg beweist, dass auch diktatorische Systeme angeprangert werden können - nicht immer mit Erfolg - doch beweisend, dass es stets Menschen gibt, die der Gewalt und Willkür ihre Stirn bieten.
Wie sagt Callenberg bei seiner zweiten Rede in Berlin am Schluss: "Das Böse geht zu Ende, das Gute nicht."
Denu-Akasha
Reviews / Votes
"Ein ganz neuer Stil, der unter die Haut geht" (Anne Sybille von Blomberg, Chefredakteurin und Kritikerin über die Bücher von Rigo Denu-Akasha)Paola ReinhardtVor ein paar Tagen habe ich das bestellte Buch "Hitlerjunge Callenberg" von Euerem Verlag geliefert bekommen. Vielen Dank.Es ist allein vom Stil her schon ein sehr interessantes Buch. Da der Text nur in wörtliche Rede formuliert wurde, gewinnt die Geschichte an unheimlicher Dynamik. Im wahrsten Sinne des Wortes! Alles schnörkelhaft und überflüssige fällt weg.Der junge Held Callenberg ist ein Hoffnungsträger und straft alle Menschen Lügen, die glauben, nur Erwachsene könnten politische Gegebenheiten und deren Hintergründe kritisch beurteilen. Intelligenz und Mut und Kraft zum Handeln zeichnen den Protagonisten aus.Unversehrt tut er das, was ein "edler" Mensch tun muss, er rettet bedrohtes Menschenleben. Ja, man möchte sagen, da hat nicht nur der Schutzbrief Adolf Hitlers seine Wirkung gezeigt, sondern überirdische Mächte haben diesen jungen Callenberg beschützt.Dem Autor Dank für dieses großartige Buch, in dem er uns u.a. auch aufzeigt, dass selbst ein Ungeheuer nicht 24 Stunden am Tag ein Ungeheuer sein kann, sondern irgendwo - und wenn auch nur für Minuten sein Gewissen spürt und erkennt, dass auch er einmal Ideale hatte, die er der Machtgier geopfert hat.Liebe GrüßePaolawww.genussmaenner.de - Helmut Harff:Hitlerjunge Callenberg - ein ungewöhnlicher RomanEs ist weniger die an sich schon sehr ungewöhnliche Geschichte, die mich in ihren Bann schlug, als vielmehr die Sprachkunst des Romanciers. Wann immer in dem Buch der NS-Zeitgeist agiert oder zu Wort kommt, wird die Sprache kurzatmig, abgehackt, gehetzt. Aus der reichhaltigen deutschen Sprache wird ein Kasernenhofton. Ich habe mich beim gespannten Lesen dabei erwischt, dass ich fast gehetzt durch den Text geeilt bin. Dem gegenüber steht ein sehr prosaischer Sprachstil. Dessen bedient sich Rigo Denu-Akasha immer dann, wenn es im Roman privat wird, wenn die Szenerie in der Schweiz spielt oder große Gefühle im Spiel sind. Die sprachlichen Reize machen den "Hitlerjungen Callenberg" zu einem Roman, den man erst aus der Hand legen möchte, wenn man die kleinformatigen 216 Seiten in sich aufgesogen hat.Daran hat selbstverständlich die Story selbst ihren Anteil. Frank Callenberg, aufgewachsen in einem gutbürgerlichen Künstlerhaushalt, ist ein Arier von echtem Schrot und Korn, der auf die Lügen der Nazis von einem besseren und friedfertigen Deutschland hereinfällt. Sein großartiges rhetorisches Talent, dass er ganz in die Sache des neuen Deutschland stellt, führt ihn direkt auf den Obersalzberg und zu Hitler. Der sieht in dem jungen Mann so etwas wie die Reinkarnation eines Jugendfreundes und es entsteht ein ganz besonders Verhältnis zwischen beiden. Das gipfelt darin, dass Hitler dem Jungen ein Papier ausstellt, dass diesen unter den persönlichen Schutz des Diktators stellt.Doch es kommt, wie es zumeist in Diktaturen nicht kommt: Callenberg sieht, was um ihn herum passiert. Er verschließt die Augen nicht, folgt seinem Gewissen. Hier bekommt der Roman Schwejksche Dimensionen, auch wenn mir immer wieder das Lachen im Halse stecken blieb. Wie Callenberg seinen Freibrief von Hitler einsetzt, wird hier jedoch nicht verraten.Unbehagen bereiten Romanstellen, in denen Callenberg Hitler nicht als das Monster schildert, als das wir politisch korrekte Menschen ihn sehen (wollen). Für Rigo Denu-Akasha bleibt er ein Mensch mit verschiedenen Gesichtern, der beispielsweise gegenüber seinem Minister Speer äußert: "Ich wurde nicht als Antisemit geboren. Auch in meiner Jugend war das kein Thema für mich. Erst als ich in den damals latenten Sog weltweiten Antisemitismus gelangte, änderte sich da etwas, besonders als ich Kontakt zu Henry Ford knüpfte, den ich in der amerikanischen Presse als meine Inspiration bezeichnete." Überhaupt ist Hitler für Rigo Denu-Akasha nicht die Quelle allem Übels. So lässt er Callenberg einmal sagen: "Ja, Papa, und das schlimmste ist, dass hinter allem stets Geschäftsleute agieren, ja ich glaube, dass Kapital wird eines Tages die Politikerkaste ganz ablösen."."Ein ganz neuer Stil, der unter die Haut geht" (Anne Sybille von Blomberg, Chefredakteurin und Kritikerin über die Bücher von Rigo Denu-Akasha)
Paola Reinhardt
Vor ein paar Tagen habe ich das bestellte Buch "Hitlerjunge Callenberg" von Euerem Verlag geliefert bekommen. Vielen Dank.
Es ist allein vom Stil her schon ein sehr interessantes Buch. Da der Text nur in wörtliche Rede formuliert wurde, gewinnt die Geschichte an unheimlicher Dynamik. Im wahrsten Sinne des Wortes! Alles schnörkelhaft und überflüssige fällt weg.
Der junge Held Callenberg ist ein Hoffnungsträger und straft alle Menschen Lügen, die glauben, nur Erwachsene könnten politische Gegebenheiten und deren Hintergründe kritisch beurteilen. Intelligenz und Mut und Kraft zum Handeln zeichnen den Protagonisten aus.
Unversehrt tut er das, was ein "edler" Mensch tun muss, er rettet bedrohtes Menschenleben. Ja, man möchte sagen, da hat nicht nur der Schutzbrief Adolf Hitlers seine Wirkung gezeigt, sondern überirdische Mächte haben diesen jungen Callenberg beschützt.
Dem Autor Dank für dieses großartige Buch, in dem er uns u.a. auch aufzeigt, dass selbst ein Ungeheuer nicht 24 Stunden am Tag ein Ungeheuer sein kann, sondern irgendwo - und wenn auch nur für Minuten sein Gewissen spürt und erkennt, dass auch er einmal Ideale hatte, die er der Machtgier geopfert hat.
Liebe Grüße
Paola
www.genussmaenner.de - Helmut Harff:
Hitlerjunge Callenberg - ein ungewöhnlicher Roman
Es ist weniger die an sich schon sehr ungewöhnliche Geschichte, die mich in ihren Bann schlug, als vielmehr die Sprachkunst des Romanciers. Wann immer in dem Buch der NS-Zeitgeist agiert oder zu Wort kommt, wird die Sprache kurzatmig, abgehackt, gehetzt. Aus der reichhaltigen deutschen Sprache wird ein Kasernenhofton. Ich habe mich beim gespannten Lesen dabei erwischt, dass ich fast gehetzt durch den Text geeilt bin. Dem gegenüber steht ein sehr prosaischer Sprachstil. Dessen bedient sich Rigo Denu-Akasha immer dann, wenn es im Roman privat wird, wenn die Szenerie in der Schweiz spielt oder große Gefühle im Spiel sind. Die sprachlichen Reize machen den "Hitlerjungen Callenberg" zu einem Roman, den man erst aus der Hand legen möchte, wenn man die kleinformatigen 216 Seiten in sich aufgesogen hat.
Daran hat selbstverständlich die Story selbst ihren Anteil. Frank Callenberg, aufgewachsen in einem gutbürgerlichen Künstlerhaushalt, ist ein Arier von echtem Schrot und Korn, der auf die Lügen der Nazis von einem besseren und friedfertigen Deutschland hereinfällt. Sein großartiges rhetorisches Talent, dass er ganz in die Sache des neuen Deutschland stellt, führt ihn direkt auf den Obersalzberg und zu Hitler. Der sieht in dem jungen Mann so etwas wie die Reinkarnation eines Jugendfreundes und es entsteht ein ganz besonders Verhältnis zwischen beiden. Das gipfelt darin, dass Hitler dem Jungen ein Papier ausstellt, dass diesen unter den persönlichen Schutz des Diktators stellt.
Doch es kommt, wie es zumeist in Diktaturen nicht kommt: Callenberg sieht, was um ihn herum passiert. Er verschließt die Augen nicht, folgt seinem Gewissen. Hier bekommt der Roman Schwejksche Dimensionen, auch wenn mir immer wieder das Lachen im Halse stecken blieb. Wie Callenberg seinen Freibrief von Hitler einsetzt, wird hier jedoch nicht verraten.
Unbehagen bereiten Romanstellen, in denen Callenberg Hitler nicht als das Monster schildert, als das wir politisch korrekte Menschen ihn sehen (wollen). Für Rigo Denu-Akasha bleibt er ein Mensch mit verschiedenen Gesichtern, der beispielsweise gegenüber seinem Minister Speer äußert: "Ich wurde nicht als Antisemit geboren. Auch in meiner Jugend war das kein Thema für mich. Erst als ich in den damals latenten Sog weltweiten Antisemitismus gelangte, änderte sich da etwas, besonders als ich Kontakt zu Henry Ford knüpfte, den ich in der amerikanischen Presse als meine Inspiration bezeichnete." Überhaupt ist Hitler für Rigo Denu-Akasha nicht die Quelle allem Übels. So lässt er Callenberg einmal sagen: "Ja, Papa, und das schlimmste ist, dass hinter allem stets Geschäftsleute agieren, ja ich glaube, dass Kapital wird eines Tages die Politikerkaste ganz ablösen.".
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Target group
Adult education
Young adult
College/higher education
Dimensions
Height: 19.2 cm
Width: 12.4 cm
Weight
250 gr
ISBN-13
978-3-939475-38-5 (9783939475385)
Schweitzer Classification
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Online / Databases
04/2009
1st Edition
Schweitzerhaus Verlag
€7.50
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Persons
Content
***
"Dachau!"
"Was wollen Sie denn hier?"
"Zum Kommandanten. ist sehr dringend."
"Ja, so einfach geht das nicht."
"Bei mir schon. ich stehe unter dem persönlichen Schutz des Führers."
"Hm."
"Nichts, hm. melden Sie mich. Kameradschaftsführer Frank Callenberg."
"Kommandant, draußen steht einer, der behauptet, unter dem persönlichen Schutz des Führers zu stehen. er will Sie sprechen."
"Naja, wenn was faul ist, kann er gleich hier bleiben. rein mit ihm."
"Frank Callenberg. Heil Hitler!"
"Schon recht, was gibt's?"
"Bei Ihnen - neu eingeliefert - ist ein Günter Layer."
"Und?"
"Ein wichtiger Mann für mich. einer der besten Trommler des Stuttgarter Fanfarenzuges, dessen Leiter ich bin. ich benötige ihn dringendst."
"Halt, Halt, der ist doch - Moment mal - wegen Beleidigung der Regierung inhaftiert worden."
"Stimmt, doch war er da nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. sein Vater, an dem er so hing, ist gefallen. er drehte dabei durch. und so geschah die Entgleisung. in meiner Einheit ist er voll im Einsatz für den Führer. wurde sogar für eine Beförderung vorgeschlagen. und, sehen Sie, ich habe hier ein Dokument. persönlich vom Führer bekommen und mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet. die den Günter Layer verhafteten, kannten alle nicht diese Umstände. ich unterschreibe Ihnen die Rechtmäßigkeit der Übergabe."
"Kübler!!!"
"Ja, Kommandant. Was ist denn da wieder für ein Scheiß abgelaufen mit dem Layer?"
"Weiß auch nicht."
"Hier weiß keiner was, wie üblich. holen Sie den Günter Layer. sofort. es ist zum Kotzen, was wirklich alles schief läuft. nun, unterschreiben Sie hier, Callenberg. und wehe, es gibt Probleme."
"Absolut nicht, Kommandant."
"Drum, denn wer hier reinkommt, verlässt das Lager nicht mehr. höchstens. wenn es vornehm zugeht, hahaha, in einer Kiste. kommen's, trinken' s ein Schnaps mit mir."
"Gerne, Kommandant."
"Naja, der Dienst hier ist kein Zuckerschlecken. aber, was soll's. s'ist halt Krieg."
"Zur Stelle, Kommandant. da, der Layer."
"Nun Günter Layer. ich benötige dich zum Fanfarenzug. und mach' mir keinen Mist mehr, sonst bring' ich dich hierher zurück. verstanden?!"
"Ja, ja. wie."
"Ruhe!"
"Kommandant, es war mir eine Freude, so eine Persönlichkeit wie Sie kennen zu lernen. Layer, auf geht's. Dank, Heil Hitler!"
"Jaja, Heil Hitler!"
***
"Frank, ich begreif' nichts. wie hast du das hingekriegt. naja, in der Schule warst du schon immer ein Draufgänger. aber. Fanfarenzug, was soll das.:?"
"Was ich vorher beim Kommandanten gesagt habe, war alles Quatsch. aber, wenigstens habe ich dich hier rausgeholt."
"Du, Frank, hier kann man wirklich verrecken, sag' ich dir. mein lieber Mann."
"Nun, Schwamm drüber. ich sag' in Stuttgart zum Bannführer, dass ich dich dringend im Fanfarenzug gebraucht habe."
"Ich kann weder trommeln noch trompeten."
"Trommeln bring' ich dir bei. kein Problem und sei vorsichtig mit deinen Äußerungen."
"Weiß, mein Vater."
"Jetzt heul' bloß nicht. nur mit Härte, Selbstdisziplin und Vertrauen zu dir selbst hast du eine Überlebenschance heutzutage."
"Mhm, glaub's."
"Also. du bleibst bei mir, bis ich mit dem Bannführer gesprochen habe. wir sind noch nicht ganz über dem Berg."
"Was bist du für ein Mensch, Frank."
"Komm', hör auf, den Text kenn ich."
***
"Mama."
"Frank. ach, du bringst Besuch mit.?"
"Ja, Günter Layer. habe ihn aus dem KZ Dachau herausgeholt."
"Dann hoffen wir, dass alles gut geht."
"Natürlich geht es gut. er kann doch heute hier übernachten?"
"Sicher!"
"Prima. Günter. du bleibst hier, bis ich morgen vom Bannführer zurückkomme. oder er mich an deiner Stelle nach Dachau schickt. hahaha."
"Frank, bitte, lach nicht. ist doch alles eher traurig."
"Nein, Mama, kämpfen heißt die Parole."
***
"Heil Hitler, Bannführer!"
"Oh, unser Philosoph."
"Naja, Weisheit ist doch ein schönes Wort."
"Hm, wenn ihnen jemand eine Pistole auf die Brust setzt. was bringt dann die Weisheit.?"
"Oh, die Erkenntnis der Unsterblichkeit und das Wissen, dass über das Gesetz von Ursache und Wirkung das letzte Wort gesprochen wird."
"Jaja, um eine Antwort nie verlegen, der Musikchef Callenberg."
"Hm, Musikchef. nicht schlecht. man sollte den Bannfanfarenzug noch weit größer gestalten."
"Dann machen Sie's doch."
"Bin schon dabei. einen exzellenten Trommler habe ich schon engagiert."
"Sehr gut!"
"Ich habe ihn aus Dachau entführt."
"Waas, Dachau. wie soll das gehen.?"
"Ein Günter Layer wurde versehentlich dort eingeliefert, weil er, nachdem sein geliebter Vater den Heldentod erlitt, sich etwas ungehalten über die Regierung ausließ."
"Callenberg, was ahne ich da. Sie haben wieder einmal Ihre Trickkiste aufgemacht. dafür stehe ich aber diesmal nicht gerade."
"Bannführer, ich brauche diesen Mann. und ich wäre Ihnen zutiefst dankbar - auch im Interesse des Musikzuges - wenn Sie lediglich bei einer eventuellen Anfrage sagen könnten, wie wichtig der Mann für unsere Sache ist. Je größer, dramatischer der Bannfanfarenzug, umso wirksamer ist er auch in der Dominanz dem Volk gegenüber. und ich mache eine Musik wie nie zuvor."
"Mann, sie bringen mich noch in des Teufels Küche. Callenberg, Sie sind unmöglich."
"Aber, nicht böse."
"Böse? Verdammt leichtsinnig. eines Tages landen Sie selbst in einem KZ."
"Arbeitslager wollten Sie wohl sagen, haha. und zudem, ich stehe unter dem persönlichen Schutz des Führers, nicht vergessen.!"
"Der Krug geht solange."
"Weiß, bei mir nicht."
"Hm, bis jetzt liegt scheinbar noch kein Bericht über den. wie heißt er.?"
"Günter Layer."
"vor. hm, den Link ruf' ich lieber nicht an. warten wir ab. ich kann aber für nichts garantieren. das sag' ich Ihnen."
"Wir proben schon morgen in der Wagenburgschule."
"Sie sind furchtbar.gehen Sie jetzt lieber. mit Ihnen."
"Wird schon noch alles gut, wollen Sie sagen."
"Gehen Sie, Callenberg. meine Nerven."
"Bedanke mich."
"Warten Sie lieber noch ab."
"Trotzdem, Heil Hitler, Bannführer!"
"Jaja."
"Hm, Jawohl, heißt."
"Raus!"
***
"Werner. der Günter ist bei mir. den Bannführer habe ich auch schon gesprochen. habe gesagt, der Günter wäre ein exzellenter Trommler."
"Oh Gott, der ist doch total unmusikalisch, Frank."
"Das mach' ich schon. und wenn ich Tag und Nacht mit ihm üben muss."
"Und du hast ihn aus Dachau rausgekriegt?"
"Klar. hm, es ist schon eigenartig. ich glaube, mancher der in Hitlers Dienst Stehenden möchte mich am liebsten erschießen oder ins KZ schicken. aber, wie sagte ein hoher Führer der Eliteschule: "Kaum zu glauben, aber. man kommt an den Callenberg nicht heran. wie wenn eine Wand dazwischen wäre. verrückt irgendwie".
"Ja, aber du riskierst verdammt viel. wir machen uns hier auch Sorgen um dich. und sicherlich auch deine Mutter.!"
"Ich weiß. aber, ach Werner. ich glaube, die Welt hat sich schon soweit von ihrem ursprünglichen Verhaltenskonzept entfernt, dass die Spirale der Gewalt tief in unsere Zukunft - auf Erden zumindest - reicht."
"Hm, eine traurige Weissagung. doch, so wie es heute aussieht."
***
"Wer? Ach, Herr Link. 11.00 Uhr bei Ihnen? Hm, wir haben Musikprobe. der Bannfanfarenzug bereitet einen Riesenspektakel vor. wie, Sie auch.? Dann 16.00 Uhr bei Ihnen. gut, bedanke mich, Heil Hitler."
***
"Mist, schon wieder der Link, Mama."
"Junge. sicher wegen dem Günter."
"Mal sehen. habe etwas vorgebeugt durch Nennung der Musikprobe."
Ja, raffiniert bist du schon manchmal."
"Mama, wie soll man sonst überleben."
***
"Heil Hitler, Herr Link!"
"Sie kosten mich Nerven. machen einen Blödsinn nach dem anderen. aber. das wird Ihnen noch das Genick brechen. Eigentlich hätte ich Sie diesmal in Haft nehmen müssen, doch ausgerechnet jetzt fordert Sie Göring zu einer Rede in Berlin auf. ihm gefiel anscheinend Ihr Auftreten bei der Vortragsreise besonders. Mann, haben Sie ein Glück, statt Haft im Rampenlicht der Öffentlichkeit. nun, ich bin darüber gar nicht glücklich, das sage ich Ihnen gleich. strengen Sie sich für diese Rede ganz besonders an. sonst."
"Weiß, Herr Link. Ihr Liebling bin ich nicht."
"Bei Gott, da haben Sie recht und ausgerechnet ich habe Sie damals für den Termin zum Führer empfohlen. naja,. hier sind die Unterlagen. Termin und alles. Freifahrkarte ebenso."
"Dank und keine Angst, ich stehe doch unter dem persönlichen Schutz des Führers."
"Jaja, damit gehen Sie hausieren, Callenberg. doch, Vorsicht. der kann auch mal erlöschen."
"Nein, Herr Link. zwischen dem Führer und mir besteht eine geheime Abmachung."
"Die würde mich interessieren."
"Nun, Sie wissen ja, wenn ein Dritter geheime Abmachungen überprüfen will, kann das sehr gefährlich sein. Geheim und Tod sind Verwandte."
"Callenberg, hören Sie bloß mit Ihrer Klugscheißerei auf und kommen Sie mir nicht mehr so. erbitte mir mehr Respekt. verstanden?!"
"Selbstverständlich, war nicht so gemeint, ich respektiere Ihre Persönlichkeit sehr. Sie verwalten ein schweres Amt hervorragend."
"Nehmen Sie die Papiere und hauen Sie ab. mir wird übel!"
"Heil Hitler, Herr Link!"
"Heil Hitler!"
***
"Werner, das fehlt mir gerade noch."
"Was ist denn jetzt wieder los, Frank.?"
"Man hat mich von Berlin aufgefordert, eine Rede erneut vor Göring und einigen anderen zu halten."
"Hahaha, Frank. das sind Gefühle."
"Hör auf. ob das ein Trick der Gegenseite ist? Ob die mich auf die Probe stellen wollen?"
"Weiß ich auch nicht. hm, was nun?"
"Ja, auch schon wegen Günter muss ich da eine gute Figur machen. hm, versuche, eine äußerst geschickte Rede zu halten, sodass das Ausland die guten Seiten der Deutschen aufnehmen kann. und versteckt ich mahnende Worte einbinde für die Regierungsseite."
"Ob das gut geht. Belehrungen nehmen die kaum an."
"Naja, wenn mir vielleicht ein Meisterwerk gelingt."
"Einerseits bin ich fest davon überzeugt, andererseits sehe ich den restlichen Humor der Oberen mehr und mehr schwinden."
"Hm, abwarten. du, wir sehen uns ja bei der Musikprobe. ich bringe Günter mit. wir müssen ihn fit machen. noch ist nicht alles überstanden."
"Klar. bis bald also, Tschau, Frank."
"Auch so."
"Dachau!"
"Was wollen Sie denn hier?"
"Zum Kommandanten. ist sehr dringend."
"Ja, so einfach geht das nicht."
"Bei mir schon. ich stehe unter dem persönlichen Schutz des Führers."
"Hm."
"Nichts, hm. melden Sie mich. Kameradschaftsführer Frank Callenberg."
"Kommandant, draußen steht einer, der behauptet, unter dem persönlichen Schutz des Führers zu stehen. er will Sie sprechen."
"Naja, wenn was faul ist, kann er gleich hier bleiben. rein mit ihm."
"Frank Callenberg. Heil Hitler!"
"Schon recht, was gibt's?"
"Bei Ihnen - neu eingeliefert - ist ein Günter Layer."
"Und?"
"Ein wichtiger Mann für mich. einer der besten Trommler des Stuttgarter Fanfarenzuges, dessen Leiter ich bin. ich benötige ihn dringendst."
"Halt, Halt, der ist doch - Moment mal - wegen Beleidigung der Regierung inhaftiert worden."
"Stimmt, doch war er da nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. sein Vater, an dem er so hing, ist gefallen. er drehte dabei durch. und so geschah die Entgleisung. in meiner Einheit ist er voll im Einsatz für den Führer. wurde sogar für eine Beförderung vorgeschlagen. und, sehen Sie, ich habe hier ein Dokument. persönlich vom Führer bekommen und mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet. die den Günter Layer verhafteten, kannten alle nicht diese Umstände. ich unterschreibe Ihnen die Rechtmäßigkeit der Übergabe."
"Kübler!!!"
"Ja, Kommandant. Was ist denn da wieder für ein Scheiß abgelaufen mit dem Layer?"
"Weiß auch nicht."
"Hier weiß keiner was, wie üblich. holen Sie den Günter Layer. sofort. es ist zum Kotzen, was wirklich alles schief läuft. nun, unterschreiben Sie hier, Callenberg. und wehe, es gibt Probleme."
"Absolut nicht, Kommandant."
"Drum, denn wer hier reinkommt, verlässt das Lager nicht mehr. höchstens. wenn es vornehm zugeht, hahaha, in einer Kiste. kommen's, trinken' s ein Schnaps mit mir."
"Gerne, Kommandant."
"Naja, der Dienst hier ist kein Zuckerschlecken. aber, was soll's. s'ist halt Krieg."
"Zur Stelle, Kommandant. da, der Layer."
"Nun Günter Layer. ich benötige dich zum Fanfarenzug. und mach' mir keinen Mist mehr, sonst bring' ich dich hierher zurück. verstanden?!"
"Ja, ja. wie."
"Ruhe!"
"Kommandant, es war mir eine Freude, so eine Persönlichkeit wie Sie kennen zu lernen. Layer, auf geht's. Dank, Heil Hitler!"
"Jaja, Heil Hitler!"
***
"Frank, ich begreif' nichts. wie hast du das hingekriegt. naja, in der Schule warst du schon immer ein Draufgänger. aber. Fanfarenzug, was soll das.:?"
"Was ich vorher beim Kommandanten gesagt habe, war alles Quatsch. aber, wenigstens habe ich dich hier rausgeholt."
"Du, Frank, hier kann man wirklich verrecken, sag' ich dir. mein lieber Mann."
"Nun, Schwamm drüber. ich sag' in Stuttgart zum Bannführer, dass ich dich dringend im Fanfarenzug gebraucht habe."
"Ich kann weder trommeln noch trompeten."
"Trommeln bring' ich dir bei. kein Problem und sei vorsichtig mit deinen Äußerungen."
"Weiß, mein Vater."
"Jetzt heul' bloß nicht. nur mit Härte, Selbstdisziplin und Vertrauen zu dir selbst hast du eine Überlebenschance heutzutage."
"Mhm, glaub's."
"Also. du bleibst bei mir, bis ich mit dem Bannführer gesprochen habe. wir sind noch nicht ganz über dem Berg."
"Was bist du für ein Mensch, Frank."
"Komm', hör auf, den Text kenn ich."
***
"Mama."
"Frank. ach, du bringst Besuch mit.?"
"Ja, Günter Layer. habe ihn aus dem KZ Dachau herausgeholt."
"Dann hoffen wir, dass alles gut geht."
"Natürlich geht es gut. er kann doch heute hier übernachten?"
"Sicher!"
"Prima. Günter. du bleibst hier, bis ich morgen vom Bannführer zurückkomme. oder er mich an deiner Stelle nach Dachau schickt. hahaha."
"Frank, bitte, lach nicht. ist doch alles eher traurig."
"Nein, Mama, kämpfen heißt die Parole."
***
"Heil Hitler, Bannführer!"
"Oh, unser Philosoph."
"Naja, Weisheit ist doch ein schönes Wort."
"Hm, wenn ihnen jemand eine Pistole auf die Brust setzt. was bringt dann die Weisheit.?"
"Oh, die Erkenntnis der Unsterblichkeit und das Wissen, dass über das Gesetz von Ursache und Wirkung das letzte Wort gesprochen wird."
"Jaja, um eine Antwort nie verlegen, der Musikchef Callenberg."
"Hm, Musikchef. nicht schlecht. man sollte den Bannfanfarenzug noch weit größer gestalten."
"Dann machen Sie's doch."
"Bin schon dabei. einen exzellenten Trommler habe ich schon engagiert."
"Sehr gut!"
"Ich habe ihn aus Dachau entführt."
"Waas, Dachau. wie soll das gehen.?"
"Ein Günter Layer wurde versehentlich dort eingeliefert, weil er, nachdem sein geliebter Vater den Heldentod erlitt, sich etwas ungehalten über die Regierung ausließ."
"Callenberg, was ahne ich da. Sie haben wieder einmal Ihre Trickkiste aufgemacht. dafür stehe ich aber diesmal nicht gerade."
"Bannführer, ich brauche diesen Mann. und ich wäre Ihnen zutiefst dankbar - auch im Interesse des Musikzuges - wenn Sie lediglich bei einer eventuellen Anfrage sagen könnten, wie wichtig der Mann für unsere Sache ist. Je größer, dramatischer der Bannfanfarenzug, umso wirksamer ist er auch in der Dominanz dem Volk gegenüber. und ich mache eine Musik wie nie zuvor."
"Mann, sie bringen mich noch in des Teufels Küche. Callenberg, Sie sind unmöglich."
"Aber, nicht böse."
"Böse? Verdammt leichtsinnig. eines Tages landen Sie selbst in einem KZ."
"Arbeitslager wollten Sie wohl sagen, haha. und zudem, ich stehe unter dem persönlichen Schutz des Führers, nicht vergessen.!"
"Der Krug geht solange."
"Weiß, bei mir nicht."
"Hm, bis jetzt liegt scheinbar noch kein Bericht über den. wie heißt er.?"
"Günter Layer."
"vor. hm, den Link ruf' ich lieber nicht an. warten wir ab. ich kann aber für nichts garantieren. das sag' ich Ihnen."
"Wir proben schon morgen in der Wagenburgschule."
"Sie sind furchtbar.gehen Sie jetzt lieber. mit Ihnen."
"Wird schon noch alles gut, wollen Sie sagen."
"Gehen Sie, Callenberg. meine Nerven."
"Bedanke mich."
"Warten Sie lieber noch ab."
"Trotzdem, Heil Hitler, Bannführer!"
"Jaja."
"Hm, Jawohl, heißt."
"Raus!"
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"Werner. der Günter ist bei mir. den Bannführer habe ich auch schon gesprochen. habe gesagt, der Günter wäre ein exzellenter Trommler."
"Oh Gott, der ist doch total unmusikalisch, Frank."
"Das mach' ich schon. und wenn ich Tag und Nacht mit ihm üben muss."
"Und du hast ihn aus Dachau rausgekriegt?"
"Klar. hm, es ist schon eigenartig. ich glaube, mancher der in Hitlers Dienst Stehenden möchte mich am liebsten erschießen oder ins KZ schicken. aber, wie sagte ein hoher Führer der Eliteschule: "Kaum zu glauben, aber. man kommt an den Callenberg nicht heran. wie wenn eine Wand dazwischen wäre. verrückt irgendwie".
"Ja, aber du riskierst verdammt viel. wir machen uns hier auch Sorgen um dich. und sicherlich auch deine Mutter.!"
"Ich weiß. aber, ach Werner. ich glaube, die Welt hat sich schon soweit von ihrem ursprünglichen Verhaltenskonzept entfernt, dass die Spirale der Gewalt tief in unsere Zukunft - auf Erden zumindest - reicht."
"Hm, eine traurige Weissagung. doch, so wie es heute aussieht."
***
"Wer? Ach, Herr Link. 11.00 Uhr bei Ihnen? Hm, wir haben Musikprobe. der Bannfanfarenzug bereitet einen Riesenspektakel vor. wie, Sie auch.? Dann 16.00 Uhr bei Ihnen. gut, bedanke mich, Heil Hitler."
***
"Mist, schon wieder der Link, Mama."
"Junge. sicher wegen dem Günter."
"Mal sehen. habe etwas vorgebeugt durch Nennung der Musikprobe."
Ja, raffiniert bist du schon manchmal."
"Mama, wie soll man sonst überleben."
***
"Heil Hitler, Herr Link!"
"Sie kosten mich Nerven. machen einen Blödsinn nach dem anderen. aber. das wird Ihnen noch das Genick brechen. Eigentlich hätte ich Sie diesmal in Haft nehmen müssen, doch ausgerechnet jetzt fordert Sie Göring zu einer Rede in Berlin auf. ihm gefiel anscheinend Ihr Auftreten bei der Vortragsreise besonders. Mann, haben Sie ein Glück, statt Haft im Rampenlicht der Öffentlichkeit. nun, ich bin darüber gar nicht glücklich, das sage ich Ihnen gleich. strengen Sie sich für diese Rede ganz besonders an. sonst."
"Weiß, Herr Link. Ihr Liebling bin ich nicht."
"Bei Gott, da haben Sie recht und ausgerechnet ich habe Sie damals für den Termin zum Führer empfohlen. naja,. hier sind die Unterlagen. Termin und alles. Freifahrkarte ebenso."
"Dank und keine Angst, ich stehe doch unter dem persönlichen Schutz des Führers."
"Jaja, damit gehen Sie hausieren, Callenberg. doch, Vorsicht. der kann auch mal erlöschen."
"Nein, Herr Link. zwischen dem Führer und mir besteht eine geheime Abmachung."
"Die würde mich interessieren."
"Nun, Sie wissen ja, wenn ein Dritter geheime Abmachungen überprüfen will, kann das sehr gefährlich sein. Geheim und Tod sind Verwandte."
"Callenberg, hören Sie bloß mit Ihrer Klugscheißerei auf und kommen Sie mir nicht mehr so. erbitte mir mehr Respekt. verstanden?!"
"Selbstverständlich, war nicht so gemeint, ich respektiere Ihre Persönlichkeit sehr. Sie verwalten ein schweres Amt hervorragend."
"Nehmen Sie die Papiere und hauen Sie ab. mir wird übel!"
"Heil Hitler, Herr Link!"
"Heil Hitler!"
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"Werner, das fehlt mir gerade noch."
"Was ist denn jetzt wieder los, Frank.?"
"Man hat mich von Berlin aufgefordert, eine Rede erneut vor Göring und einigen anderen zu halten."
"Hahaha, Frank. das sind Gefühle."
"Hör auf. ob das ein Trick der Gegenseite ist? Ob die mich auf die Probe stellen wollen?"
"Weiß ich auch nicht. hm, was nun?"
"Ja, auch schon wegen Günter muss ich da eine gute Figur machen. hm, versuche, eine äußerst geschickte Rede zu halten, sodass das Ausland die guten Seiten der Deutschen aufnehmen kann. und versteckt ich mahnende Worte einbinde für die Regierungsseite."
"Ob das gut geht. Belehrungen nehmen die kaum an."
"Naja, wenn mir vielleicht ein Meisterwerk gelingt."
"Einerseits bin ich fest davon überzeugt, andererseits sehe ich den restlichen Humor der Oberen mehr und mehr schwinden."
"Hm, abwarten. du, wir sehen uns ja bei der Musikprobe. ich bringe Günter mit. wir müssen ihn fit machen. noch ist nicht alles überstanden."
"Klar. bis bald also, Tschau, Frank."
"Auch so."