
Fräulein Bandit
Eine Krimikomödie aus dem Budapest der 1930er-Jahre
Joseph Delmont(Author)
krimischaetze.de (Publisher)
4th Edition
Published on 10. December 2024
Book
Paperback/Softback
300 pages
978-3-95418-634-1 (ISBN)
Description
Die Wiederentdeckung eines vergessenen Erfolgsromans: In »Fräulein Bandit« - seinerzeit auch ins Englische übersetzt - erzählt der österreichisch-jüdische Regisseur und Schriftsteller Joseph Delmont eine wortwitzige Krimi-Komödie aus dem Budapest der frühen 1930er Jahre, die schließlich über Paris bis nach Biarritz, San Sebastián und Madrid führt.
ISBN 978-3-95418-634-1 (Print)
Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Reviews / Votes
»Delmont ist der spannendste Erzähler der Jetztzeit!«, Egon Erwin Kisch, um 1930More details
Series
Edition
Vollständig, überarbeitet, kommentiert
Language
German
Place of publication
Neuss
Germany
Publishing group
Null Papier Verlag
Edition type
New edition
Dimensions
Height: 215 mm
Width: 135 mm
Thickness: 21 mm
Weight
409 gr
ISBN-13
978-3-95418-634-1 (9783954186341)
Schweitzer Classification
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Additional editions

Joseph Delmont | Jürgen Schulze | Sebastian Brück
Fräulein Bandit
Eine Krimikomödie aus dem Budapest der 1930er-Jahre
E-Book
11/2014
1st Edition
Null Papier Verlag
€2.49
Available for download

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Persons
Author
Joseph Delmonts Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt, er erreichte eine Gesamtauflage von mehreren Millionen. Dennoch ist sein literarisches Schaffen heute weitgehend vergessen. Seine Stellung als Filmpionier wurde in diversen Ausstellungen gewürdigt, zum Beispiel 2004 im Centrum Judaicum in Berlin (»Pioniere in Celluloid - Juden in der frühen Filmwelt«).
Editor
Content
»Jede Auseinandersetzung, liebe Mama, hat immer denselben Refrain. Wenn Papa noch lebte, wäre er ganz bestimmt damit einverstanden gewesen, dass ich mir auf anständige Weise mein Brot verdiene, und auch für Árpád wäre es von Vorteil, wenn er anstatt der aussichtslosen Universitätsstudien irgendeinen praktischen Beruf ergriffe.«
Frau Hofrat Veres schüttelte den Kopf, zog die Schultern hoch, sah empört zu ihrer Tochter hinüber und schimpfte weiter: »Eine geborene Kedvesváry muss solch missratene Tochter haben. Unverständlich ist mir, wo du, die Nachkommin des berühmten Geschlechts der .«
»Weiß ich, weiß ich bereits auswendig, Mama: die Enkelin der Kedvesvárys, deren Geschlecht bis auf König Matthias zurückgeht, die unter Maria Theresia und dann unter Kossuth für Ungarns Freiheit gekämpft haben, deren einer sogar den Märtyrertod auf dem Galgen gestorben ist, soll lieber viermal in der Woche nur in Wasser gebrühte Krautblätter essen, dafür aber immer eine lächelnde Miene zur Schau tragen, in zehnmal gewendeten und umgekrempelten Fummeln umherlaufen und ein stolzes Gesicht den lieben Mitmenschen zeigen.«