Otto Wolff
Ein Unternehmen zwischen Wirtschaft und Politik
Siedler (Publisher)
Published on 16. March 2005
Book
Hardback
560 pages
978-3-88680-804-5 (ISBN)
Description
Ein Unternehmen im Spannungsfeld von Wirtschaft und Politik
Der Kölner Otto Wolff-Konzern zählte im 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten Produzenten und Händlern von Eisen und Stahl. Die Geschichte der Otto Wolff-Gruppe vom kleinen Schrotthändler zum großen Konzern steht exemplarisch für Brüche und Kontinuitäten der deutschen Wirtschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert.
In sieben Beiträgen untersuchen namhafte Historiker die Geschichte eines Unternehmens, das von einem kleinen Kölner Schrotthandel zu einem der führenden Stahlhandelshäuser Deutschlands aufstieg.
Otto Wolff (1881-1940) gründete 1904 das Unternehmen, das er in den zwanziger Jahren insbesondere durch erste Russlandgeschäfte bekannt machte. Anfang der dreißiger Jahre stand jedoch das Überleben auf dem Spiel. Während des Dritten Reichs sicherte sich der Konzern auch mit Aufträgen aus der Vierjahresplanbehörde Görings ab. Gleichzeitig beschäftigte die Firma Wolff in leitender Position den Widerständler Erwin Planck, der nach dem 20. Juli 1944 inhaftiert und ermordet wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete der Sohn des Gründers, Otto Wolff von Amerongen (Jahrgang 1918), das Unternehmen bis zum Verkauf an Thyssen im Jahr 1990. Als Vorsitzender des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft und Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages war er ein gesuchter Gesprächspartner der Politik. Wolff setzte die Russland- und Chinaaktivitäten seines Vaters fort und wurde ein Wegbereiter der Ostgeschäfte der deutschen Wirtschaft.
Der Kölner Otto Wolff-Konzern zählte im 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten Produzenten und Händlern von Eisen und Stahl. Die Geschichte der Otto Wolff-Gruppe vom kleinen Schrotthändler zum großen Konzern steht exemplarisch für Brüche und Kontinuitäten der deutschen Wirtschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert.
In sieben Beiträgen untersuchen namhafte Historiker die Geschichte eines Unternehmens, das von einem kleinen Kölner Schrotthandel zu einem der führenden Stahlhandelshäuser Deutschlands aufstieg.
Otto Wolff (1881-1940) gründete 1904 das Unternehmen, das er in den zwanziger Jahren insbesondere durch erste Russlandgeschäfte bekannt machte. Anfang der dreißiger Jahre stand jedoch das Überleben auf dem Spiel. Während des Dritten Reichs sicherte sich der Konzern auch mit Aufträgen aus der Vierjahresplanbehörde Görings ab. Gleichzeitig beschäftigte die Firma Wolff in leitender Position den Widerständler Erwin Planck, der nach dem 20. Juli 1944 inhaftiert und ermordet wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete der Sohn des Gründers, Otto Wolff von Amerongen (Jahrgang 1918), das Unternehmen bis zum Verkauf an Thyssen im Jahr 1990. Als Vorsitzender des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft und Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages war er ein gesuchter Gesprächspartner der Politik. Wolff setzte die Russland- und Chinaaktivitäten seines Vaters fort und wurde ein Wegbereiter der Ostgeschäfte der deutschen Wirtschaft.
More details
Language
German
Illustrations
40
40 s/w Abbildungen
ca. 40 s/w-Abb.
Dimensions
Height: 21.5 cm
Width: 13.5 cm
ISBN-13
978-3-88680-804-5 (9783886808045)
Schweitzer Classification
Persons
Peter Danylow, 1951 in Hamburg geboren, ist promovierter Osteuropahistoriker. Nach Tätigkeiten an der Universität Hamburg, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und der Stiftung Wirtschaft und Politik war er Geschäftsführer des Ost-Ausschusses