
Risikomanagement und Risikocontrolling
Moderne Instrumente, Grundlagen und Lösungen
Uwe DannwolfMarc DiederichsJörg EkkengaWerner GleißnerJens GräfFriedrich HamkerAndreas JilinskiHans-Georg KöglmayrChristoph KolbAndreas KramerBeate LandHendrik F. LöfflerVeronika PauerOliver SaurOttmar SchneckUwe M. SeidelHolger SommerfeldMario B. StephanAndrea Ströhle(Author)
Andreas Klein(Editor)
Haufe-Lexware (Publisher)
1st Edition
Published on 22. August 2011
Book
Hardback
314 pages
978-3-648-01918-4 (ISBN)
No shipping information available
Description
Das Risikomanagement ist ein zentrales Thema der guten Unternehmensführung. Dieses Buch erläutert Lösungsansätze sowie den Umgang mit Instrumenten und Kennziffern. Nutzen Sie Expertenwissen bei der Einführung eines funktionierenden Risiko-Controllings. Risikocontrolling gewinnt als Managementaufgabe immer mehr an Bedeutung auch für den Mittelstand. Diese umfassende Einführung in alle Aspekte des Risikomanagements hilft Ihnen, Ihre Geschäftsprozesse unter Risikogesichtspunkten zu optimieren.
INHALTE:
- Organisation und Dokumentation im Unternehmen
- Datenerhebung und Risikobewertung
- Integration in die Führungs- und Reportingsysteme
- Umsetzungsbeispiele aus der Praxis
DIESE FRAGEN WERDEN BEANTWORTET:
- Welche rechtlichen und inhaltlichen Anforderungen werden an das Risikomanagement gestellt?
- Worauf ist bei der Einführung eines Risikomanagementsystems zu achten?
- Welche Instrumente können zur Bewertung von Risiken eingesetzt werden?
- Mit welchen Maßnahmen können Risiken beseitigt, reduziert, kompensiert oder auf andere überwälzt werden?
- Wie können Sie für Akzeptanz und Umsetzung der RM-Maßnahmen sorgen?
- Wie stellt sich die Umsetzung des Risikomanagements in der Praxis dar?
INHALTE:
- Organisation und Dokumentation im Unternehmen
- Datenerhebung und Risikobewertung
- Integration in die Führungs- und Reportingsysteme
- Umsetzungsbeispiele aus der Praxis
DIESE FRAGEN WERDEN BEANTWORTET:
- Welche rechtlichen und inhaltlichen Anforderungen werden an das Risikomanagement gestellt?
- Worauf ist bei der Einführung eines Risikomanagementsystems zu achten?
- Welche Instrumente können zur Bewertung von Risiken eingesetzt werden?
- Mit welchen Maßnahmen können Risiken beseitigt, reduziert, kompensiert oder auf andere überwälzt werden?
- Wie können Sie für Akzeptanz und Umsetzung der RM-Maßnahmen sorgen?
- Wie stellt sich die Umsetzung des Risikomanagements in der Praxis dar?

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More details
Product info
Buch
Series
Band 01485
Edition
1. Auflage 2011
Language
German
Place of publication
Planegg
Germany
Edition type
New edition
Dimensions
Height: 248 mm
Width: 178 mm
Thickness: 23 mm
Weight
678 gr
ISBN-13
978-3-648-01918-4 (9783648019184)
Schweitzer Classification
Other editions
New editions

Werner Gleißner | Andreas Klein
Risikomanagement und Controlling
Chancen und Risiken erfassen, bewerten und in die Entscheidungsfindung integrieren
Book
08/2017
2nd Edition
Haufe-Lexware
€89.00
No shipping information available
Persons
Prof. Dr. Andreas Klein studierte nach einer Banklehre Betriebswirtschaft an der Universität Trier. 1996 Promotion in Betriebswirtschaftslehre. Von 1996 bis 2003 war er als Unternehmensberater für die Plaut Consulting GmbH, zuletzt in der Funktion eines Business Managers des Competence Centers Controlling tätig. Seit Dezember 2003 ist er Professor an der SRH Hochschule Heidelberg mit Schwerpunkt Controlling & International Accounting. Seit 2002 ist er Mitherausgeber der Fachzeitschrift "Der Controlling-Berater" des Rudolf Haufe Verlags.
Author
Editor
Content
INHALT
KAPITEL 1: STANDPUNKT
Das Experten-Interview
KAPITEL 2: GRUNDLAGEN & KONZEPTE
Grundlagen und Aufbau eines Risikomanagementsystems
Uwe M. Seidel
Risikomanagement: Umsetzung und Integration in das Führungssystem
Jens Gräf
Risikomanagement: So sorgen Sie für Akzeptanz und Anwendung im Unternehmen
Marc Diederichs
Rechtsgrundlagen des Risikomanagements
Ottmar Schneck
Russisches Roulette im Mittelstand
Hans-Georg Köglmayr, Andreas Jilinski, Veronika Pauer, Oliver Saur, Andrea Ströhle
KAPITEL 3: UMSETZUNG & PRAXIS
Compliance-Risikoanalyse: Nutzen, Umsetzung und Integration in das RM-System
Jörg Ekkenga, Andreas Kramer
Integratives Risiko- und Versicherungsmanagement - eine Strategie zur Optimierung der Risikokosten
Friedrich Hamker, Hendrik F. Löffler
Risikointegration im strategischen Performance-Management (SPM)
Mario B. Stephan
Quantitative Verfahren im Risikomanagement: Risikoaggregation, Risikomaße und Performancemaße
Werner Gleißner
Risikomanagement: Datenprobleme und unsichere Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Werner Gleißner
Risikomanagement im Krankenhaus
Beate Land
Unternehmensführung in volatilen Zeiten: Optimierung durch Integration von Controlling und Risikomanagement
Holger Sommerfeld
KAPITEL 4: ORGANISATION & IT
Organisation des Risikomanagements im Unternehmen
Uwe M. Seidel
Arbeitshilfen zur Risikodokumentation
Ottmar Schneck
Softwareunterstützung sichert Qualität im Risikomanagementprozess
Uwe Dannwolf, Hans-Georg Köglmayr, Christoph Kolb, Andrea Ströhle
KAPITEL 5: LITERATURANALYSE
STICHWORTVERZEICHNIS
KAPITEL 1: STANDPUNKT
Das Experten-Interview
KAPITEL 2: GRUNDLAGEN & KONZEPTE
Grundlagen und Aufbau eines Risikomanagementsystems
Uwe M. Seidel
Risikomanagement: Umsetzung und Integration in das Führungssystem
Jens Gräf
Risikomanagement: So sorgen Sie für Akzeptanz und Anwendung im Unternehmen
Marc Diederichs
Rechtsgrundlagen des Risikomanagements
Ottmar Schneck
Russisches Roulette im Mittelstand
Hans-Georg Köglmayr, Andreas Jilinski, Veronika Pauer, Oliver Saur, Andrea Ströhle
KAPITEL 3: UMSETZUNG & PRAXIS
Compliance-Risikoanalyse: Nutzen, Umsetzung und Integration in das RM-System
Jörg Ekkenga, Andreas Kramer
Integratives Risiko- und Versicherungsmanagement - eine Strategie zur Optimierung der Risikokosten
Friedrich Hamker, Hendrik F. Löffler
Risikointegration im strategischen Performance-Management (SPM)
Mario B. Stephan
Quantitative Verfahren im Risikomanagement: Risikoaggregation, Risikomaße und Performancemaße
Werner Gleißner
Risikomanagement: Datenprobleme und unsichere Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Werner Gleißner
Risikomanagement im Krankenhaus
Beate Land
Unternehmensführung in volatilen Zeiten: Optimierung durch Integration von Controlling und Risikomanagement
Holger Sommerfeld
KAPITEL 4: ORGANISATION & IT
Organisation des Risikomanagements im Unternehmen
Uwe M. Seidel
Arbeitshilfen zur Risikodokumentation
Ottmar Schneck
Softwareunterstützung sichert Qualität im Risikomanagementprozess
Uwe Dannwolf, Hans-Georg Köglmayr, Christoph Kolb, Andrea Ströhle
KAPITEL 5: LITERATURANALYSE
STICHWORTVERZEICHNIS
1 RISIKOQUANTIFIZIERUNG: AUFGABENSTELLUNG, RELEVANZ UND UNSICHERE VERTEILUNGEN
1.1 WAS IST RISIKOQUANTIFIZIERUNG?
Unter Risikoquantifizierung versteht man zusammenfassend die quantitative Beschreibung eines Risikos durch eine geeignete Wahrscheinlichkeitsverteilung sowie die Bewertung des Risikos durch ein geeignetes Risikomaß. Ein solches Risikomaß erlaubt, auch Risiken zu vergleichen, die durch unterschiedliche Verteilungen beschrieben werden, und dient dazu, Risiken und Risikobewältigungsmaßnahmen zu priorisieren sowie Risiken in Performancemaßen zu berücksichtigen (wie z. B. den Unternehmenswert oder den Economic Value Added).
1.2 WIE LASSEN SICH RISIKEN ZAHLENMÄßIG ERFASSEN?
In der Praxis gebräuchliche (verteilungsbasierte und präferenzunabhängige) Risikomaße sind z. B.
- die Standardabweichung,
- der Value at Risk,
- das Risikokapital (Eigenkapitalbedarf) und
- die verschiedenen Varianten der Lower Partial Moments.
Die Ableitung eines Risikomaßes ist dabei eine vergleichsweise einfache mathematische Aufgabe, wenn eine geeignete quantitative Beschreibung des Risikos bereits erfolgt ist, also eine geeignete Verteilungsfunktion und die zugehörigen Parameter festgelegt wurden. Gerade eine derartige quantitative Beschreibung eines Risikos ist jedoch als eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Rahmen der Risikoanalyse aufzufassen.
Weil in der Praxis oft sowohl die wünschenswerte Datenqualität als auch die geeigneten Instrumente fehlen, geht dieser Beitrag auch auf Lösungsansätze ein, die in der Praxis anwendbar sind, wenn keine idealen Voraussetzungen für die Quantifizierung (also insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit geeigneter Daten) gegeben sind. Das ist wohl regelmäßig als typische Situation in den Unternehmen anzusehen.
1.1 WAS IST RISIKOQUANTIFIZIERUNG?
Unter Risikoquantifizierung versteht man zusammenfassend die quantitative Beschreibung eines Risikos durch eine geeignete Wahrscheinlichkeitsverteilung sowie die Bewertung des Risikos durch ein geeignetes Risikomaß. Ein solches Risikomaß erlaubt, auch Risiken zu vergleichen, die durch unterschiedliche Verteilungen beschrieben werden, und dient dazu, Risiken und Risikobewältigungsmaßnahmen zu priorisieren sowie Risiken in Performancemaßen zu berücksichtigen (wie z. B. den Unternehmenswert oder den Economic Value Added).
1.2 WIE LASSEN SICH RISIKEN ZAHLENMÄßIG ERFASSEN?
In der Praxis gebräuchliche (verteilungsbasierte und präferenzunabhängige) Risikomaße sind z. B.
- die Standardabweichung,
- der Value at Risk,
- das Risikokapital (Eigenkapitalbedarf) und
- die verschiedenen Varianten der Lower Partial Moments.
Die Ableitung eines Risikomaßes ist dabei eine vergleichsweise einfache mathematische Aufgabe, wenn eine geeignete quantitative Beschreibung des Risikos bereits erfolgt ist, also eine geeignete Verteilungsfunktion und die zugehörigen Parameter festgelegt wurden. Gerade eine derartige quantitative Beschreibung eines Risikos ist jedoch als eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Rahmen der Risikoanalyse aufzufassen.
Weil in der Praxis oft sowohl die wünschenswerte Datenqualität als auch die geeigneten Instrumente fehlen, geht dieser Beitrag auch auf Lösungsansätze ein, die in der Praxis anwendbar sind, wenn keine idealen Voraussetzungen für die Quantifizierung (also insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit geeigneter Daten) gegeben sind. Das ist wohl regelmäßig als typische Situation in den Unternehmen anzusehen.