
Augenzeugen
Kriegsberichterstattung vom 18. zum 21. Jahrhundert
Ute Daniel(Editor)
Vandenhoeck & Ruprecht (Publisher)
1st Edition
Published on 7. March 2006
Book
Paperback/Softback
264 pages
978-3-525-36737-7 (ISBN)
Article is exhausted; no reprint
Description
Den Berichten 'von der Front' in Wort und Bild kommt seit jeher entscheidende Bedeutung für die zeitgenössische Wahrnehmung und Legitimation eines Krieges zu. Diese erste Geschichte der Kriegsberichterstattung stellt deshalb die Akteure selbst in den Mittelpunkt: die Wort- und Bildkorrespondenten, ihre Wahrnehmungsweisen und ihre Praktiken der Berichterstattung; sowie die Militärs, ihre zentralen Subjekte und zunehmend ihre Kontrolleure. Während im 18. Jahrhundert noch offizielle Bulletins aus der Feder von Offizieren die Berichterstattung dominierten, etablierte sich in der Epoche der internationalisierten Pressemärkte der Beruf des zivilen Kriegsberichterstatters. Die Bedingungen, unter denen Journalisten und Fotografen im Krieg arbeiteten, ihr Umgang mit Kontrollmaßnahmen und Zensur und die Veränderung der Medienlandschaften haben zu einer Wahrnehmung des Berichterstatters als 'Augenzeuge' und 'Aufklärer' beigetragen.Mit diesem Buch liegt nun erstmals ein fundiertes Überblickswerk vor, das vom Siebenjährigen Krieg (1756-1763) bis zum 2003 begonnenen Irakkrieg 250 Jahre internationaler Frontberichterstattung erschließt.
More details
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Target group
College/higher education
Professional and scholarly
Allgemein an historischen und politischen Fragen Interessierte sowie Studierende und Lehrende der Geschichte, der Zeitgeschichte und der Medienwissenschaften.
Illustrations
30
30 Schaubilder
mit 30 Abb. und 4 Schaubildern
Dimensions
Height: 23.2 cm
Width: 15.5 cm
Thickness: 1.8 cm
Weight
450 gr
ISBN-13
978-3-525-36737-7 (9783525367377)
DOI
10.13109/9783525367377
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Dr. Ute Daniel ist Universitätsprofessorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der TU Braunschweig.
Contributions
Andreas Gestrich ist Professor im Ruhestand für Neuere Geschichte an der Universität Trier.
Dr. Gerhard Paul ist Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Flensburg.
Content
Ute Daniel
Einleitung
Andreas Gestrich
Kriegsberichterstattung als Propaganda. Das Beispiel des »Wienerischen Diarium« im Siebenjährigen Krieg 1756-1763
Ute Daniel
Der Krimkrieg 1853-1856 und die Entstehungskontexte medialer Kriegsberichterstattung
Frank Becker
Deutschland im Krieg von 1870/71 oder die mediale Inszenierung der nationalen Einheit
Andreas Steinsieck
Ein imperialistischer Medienkrieg. Kriegsberichterstatter im Südafrikanischen Krieg (1899-1902)
Almut Lindner-Wirsching
Patrioten im Pool. Deutsche und französische Kriegsberichterstatter im Ersten Weltkrieg
Gerhard Paul
Der Krieg der Fotografen. Die fotografische Kriegsberichterstattung im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939
Kay Hoffmann
Der Mythos der perfekten Propaganda. Zur Kriegsberichterstattung der »Deutschen Wochenschau« im Zweiten Weltkrieg
Lars Klein
Größter Erfolg und schwerstes Trauma: Die folgenreiche Idee, Journalisten hätten den Vietnamkrieg beendet
Karl Prümm
Die Definitionsmacht der TV-Bilder. Zur Rolle des Fernsehens in den neuen Kriegen nach 1989
Angaben zu den Autoren
Kommentierte Auswahlbibliografie
Abkürzungsverzeichnis
Bildnachweis
Register
Einleitung
Andreas Gestrich
Kriegsberichterstattung als Propaganda. Das Beispiel des »Wienerischen Diarium« im Siebenjährigen Krieg 1756-1763
Ute Daniel
Der Krimkrieg 1853-1856 und die Entstehungskontexte medialer Kriegsberichterstattung
Frank Becker
Deutschland im Krieg von 1870/71 oder die mediale Inszenierung der nationalen Einheit
Andreas Steinsieck
Ein imperialistischer Medienkrieg. Kriegsberichterstatter im Südafrikanischen Krieg (1899-1902)
Almut Lindner-Wirsching
Patrioten im Pool. Deutsche und französische Kriegsberichterstatter im Ersten Weltkrieg
Gerhard Paul
Der Krieg der Fotografen. Die fotografische Kriegsberichterstattung im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939
Kay Hoffmann
Der Mythos der perfekten Propaganda. Zur Kriegsberichterstattung der »Deutschen Wochenschau« im Zweiten Weltkrieg
Lars Klein
Größter Erfolg und schwerstes Trauma: Die folgenreiche Idee, Journalisten hätten den Vietnamkrieg beendet
Karl Prümm
Die Definitionsmacht der TV-Bilder. Zur Rolle des Fernsehens in den neuen Kriegen nach 1989
Angaben zu den Autoren
Kommentierte Auswahlbibliografie
Abkürzungsverzeichnis
Bildnachweis
Register
This book presents the conditions of war correspondents' work during international conflicts as well as their self-perception against the background of a changing media landscape from the 18th century to the war in Iraq in 2003.>