
Die schöne Republik
Ästhetische Moderne in Berlin im ausgehenden 18. Jahrhundert
Iwan-Michelangelo D'Aprile(Author)
De Gruyter (Publisher)
Published on 1. January 2006
Book
Mixed media product
V, 222 pages
978-3-11-185088-7 (ISBN)
Article exhausted; check different version
Description
In the late 18th century, aesthetic and political discourses were indissolubly interlinked. The aesthetic philosophies and literary fictions of authors like Karl Philipp Moritz, Salomon Maimon, Daniel Jenisch, Johann Friedrich Reichardt, or the young Wilhelm von Humboldt are both reflections and normative anticipations of the change from the largely court-dominated residential culture of the epoch of Frederick the Great to the emancipated urban culture of the Age of Reform. The topographical approach adopted in this study makes it possible to situate the discourses examined within the history of institutions and the media, and to understand them as argumentative strategies employed in actual debates. Concentration on one location and one restricted period of time also makes it easier to investigate the issue in a manner that cuts across both the dividing lines usually drawn between history, literature, and philosophy and the definition of epochs normally upheld in discussions of literary and cultural history.
Ästhetische und politische Diskurse standen im späten 18. Jahrhundert in einem untrennbaren Wechselverhältnis. Die ästhetischen Entwürfe und literarischen Fiktionen von Autoren wie Karl Philipp Moritz, Salomon Maimon, Daniel Jenisch, Johann Friedrich Reichardt oder dem jungen Wilhelm von Humboldt sind sowohl Reflexionen als auch normative Vorwegnahmen des Wandels von der noch weitgehend höfisch dominierten Residenzkultur der friderizianischen Epoche zur emanzipierten Stadtkultur des Reformzeitalters. Der in der Studie verfolgte topographische methodische Zugang ermöglicht es, die untersuchten ideellen Diskurse institutionen- und mediengeschichtlich zu verankern und als Argumentationsstrategien innerhalb konkreter Debatten zu verstehen. Durch die lokale und temporale Konzentration lässt sich der Gegenstand zudem quer zur disziplinären Arbeitsteilung (Geschichte, Literatur, Philosophie) und zu literatur- und kulturgeschichtlichen Epochengrenzen untersuchen.
Ästhetische und politische Diskurse standen im späten 18. Jahrhundert in einem untrennbaren Wechselverhältnis. Die ästhetischen Entwürfe und literarischen Fiktionen von Autoren wie Karl Philipp Moritz, Salomon Maimon, Daniel Jenisch, Johann Friedrich Reichardt oder dem jungen Wilhelm von Humboldt sind sowohl Reflexionen als auch normative Vorwegnahmen des Wandels von der noch weitgehend höfisch dominierten Residenzkultur der friderizianischen Epoche zur emanzipierten Stadtkultur des Reformzeitalters. Der in der Studie verfolgte topographische methodische Zugang ermöglicht es, die untersuchten ideellen Diskurse institutionen- und mediengeschichtlich zu verankern und als Argumentationsstrategien innerhalb konkreter Debatten zu verstehen. Durch die lokale und temporale Konzentration lässt sich der Gegenstand zudem quer zur disziplinären Arbeitsteilung (Geschichte, Literatur, Philosophie) und zu literatur- und kulturgeschichtlichen Epochengrenzen untersuchen.
More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2003
Universität Berlin
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
Enthält eine Printausgabe und ein eBook
Dimensions
Height: 14 cm
Width: 22 cm
Weight
750 gr
ISBN-13
978-3-11-185088-7 (9783111850887)
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