Quengelspiele
So halten Sie Ihre Kinder überall bei Laune
Cynthia Copeland(Author)
Heyne (Publisher)
Published on 4. January 2010
Book
Paperback/Softback
208 pages
978-3-453-68541-3 (ISBN)
Description
324 Spiele für jede Gelegenheit
Wer Kinder hat, kennt die Situationen zur Genüge: Im Restaurant, im Auto, aber auch im Wartezimmer oder Supermarkt werden unsere kleinen Mitmenschen gerne einmal quengelig und verlangen uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Cynthia Copeland beschreibt über 300 Kinderspiele, die sich ohne große Hilfsmittel überall spielen lassen: Ratespiele, Gedächtniswettbewerbe, Geschicklichkeitsspiele, kreativer Bastelspaß - eine Zaubertüte, die in jede Handtasche passt!
Ein originelles, kleines Spielebuch - das rettende Accessoire für alle gestressten Eltern.
Wer Kinder hat, kennt die Situationen zur Genüge: Im Restaurant, im Auto, aber auch im Wartezimmer oder Supermarkt werden unsere kleinen Mitmenschen gerne einmal quengelig und verlangen uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Cynthia Copeland beschreibt über 300 Kinderspiele, die sich ohne große Hilfsmittel überall spielen lassen: Ratespiele, Gedächtniswettbewerbe, Geschicklichkeitsspiele, kreativer Bastelspaß - eine Zaubertüte, die in jede Handtasche passt!
Ein originelles, kleines Spielebuch - das rettende Accessoire für alle gestressten Eltern.
More details
Language
German
Place of publication
München
Germany
Illustrations
s/w-Illus
Dimensions
Height: 18.7 cm
Width: 11.8 cm
ISBN-13
978-3-453-68541-3 (9783453685413)
Schweitzer Classification
Person
Cynthia L. Copeland ist Mutter von drei eigenen und drei angenommenen Kindern, die die Spiele dieses Buches allesamt im Feldversuch erfolgreich getestet haben.
Content
Beschleicht Sie manchmal auch so ein Gefühl, dass die Zeit, die Sie mit Ihren Kindern verbringen, nur noch aus Warten oder Unterwegssein besteht? Wir rennen los, um pünktlich beim Doktor zu sein, und warten trotzdem drei Viertelstunden, bis wir dran sind. Wir kommen gerade noch rechtzeitig (genau zwei Minuten vor der Zeit) zum Fußballtraining und warten dann in Gesellschaft der ständig quengelnden Jüngsten auf das Ende der Stunde. Wir können noch in letzter Minute in die Schalterhalle vordringen, bevor die Bank geschlossen wird, und während wir in der Schlange warten, müssen wir unsere Dreijährige irgendwie davon abbringen, die ausgelegten Formulare allesamt mit ihren Krakeleien zu verzieren.
Alle diese unverplanten Leerzeiten - die den idealen Nährboden für Trotzanfälle und Jammertiraden schaffen - sind aber auch ein Gewinn, wenn man sie nutzt, um mit den Kindern Spaß zu haben und zu spielen (wobei sie auch etwas lernen können). Denn spielen kann man überall, ganz gleich, wo man sich befindet.
Im Supermarkt können sich die Kinder zum Beispiel in einer Reihe aufstellen, um Artikel wie Toilettenpapier, Papiertaschentücher usw. wie auf dem Fließband aus dem Regal in den Einkaufswagen zu befördern. Um das Warten beim Doktor zu verkürzen, wird ein Wegwerfhandschuh aufgeblasen und Ballon gespielt. Beim Anstehen vor dem Bankschalter üben sich die Kleinen im Abfalleimer-Zielen. Unseren Kindern zu zeigen, wie sie diese alltäglichen Verrichtungen spielerisch meistern können, ist unser schönstes Vermächtnis an sie. Denn sie werden später ja auch viel öfter auf die Post oder in den Waschsalon gehen als nach Disneyland. Kinder zum Spielen anzuregen ist viel leichter als man denkt, denn für Kinder ist das ganze Leben noch ein Spiel. Wenn wir ihnen den Verbrauchermarkt als einen aufregenden Ort schildern, den man unbedingt sehen muss, werden sie mit Feuereifer bei der Sache sein. Der Enthusiasmus der Eltern steckt sie an.
Dieser Ratgeber ist voller Ideen für Eltern, die mit ihren Kindern (vom Baby bis zum Teenie) all die leeren, ungenutzten Zeiten zum Spielen nutzen möchten - und zwar ohne aufwändige Mittel. Manchmal sollte ein Erwachsener wenigstens als Spielleiter mitmachen, während andere Spiele ausschließlich für die Kinder reserviert sind. Viele Spiele sind für überall geeignet, für die Warteschlange ebenso wie für die Autofahrt. Andere hingegen sind für spezielle Orte gedacht: Sie kommen im Restaurant, im Wartezimmer, auf dem Supermarkt, an der Bushaltestelle, beim Friseur oder sonst wo zum Einsatz. In der Regel sind keine Altersgruppen vorgegeben, wenn nicht gerade ein Minimum an logischem Denkvermögen und Lesekenntnisse vorausgesetzt werden. Im letzten Kapitel befassen wir uns mit Spielideen für Babys und Kleinkinder. Und im Anhang erfahren Sie noch, wie man Streithähne friedlich stimmt und die Snackzeit für die Kinder noch unterhaltsamer wird.
Den Aufenthalt im Waschsalon zu einem Erlebnis werden zu lassen, ist sicher eine Herausforderung. Aber vergessen Sie nicht, dass die Wege der Erinnerung verschlungen sind. Womöglich werden sich Ihre Kinder nach dem Zoobesuch gar nicht an die Giraffen erinnern, wie Sie es angenommen haben, sondern an das Regentropfenrennen, das Sie mit ihnen unterwegs im Auto spielten. Auf Seite 81 steht, wie's geht!
Spiele für überall
Die Überschrift spricht für sich: Die Spiele, die wir in diesem Kapitel beschreiben, sind für überall geeignet und zusätzlich zu anderen Spielen auch an vielen weiteren, hier nicht aufgeführten Orten einsetzbar. Sie brauchen dafür keine Hilfsmittel - außer Speisekarten, Trinkbecher aus Papier, Zeitschriften (oder auch Münzen, Bleistifte und allen möglichen Krimskrams, den man ohnehin immer in der Tasche mitführt). Und für den Spaß sorgen die Kinder dann schon selbst!
Das geheime Wort
Hör-Spiel
Ein Kind ahmt Geräusche nach, und die anderen müssen raten, was es ist: fließendes Wasser, ein Staubsauger, Wind, Regentropfen, Schritte, ein fahrender Zug. Wer macht die besten Klangeffekte?
Spielvariante: Alle Spieler haben die Augen geschlossen, nur einer nicht. Dieser erzeugt nun ein Geräusch (mit Münzen klimpern, einen Gegenstand umdrehen, den Stuhl über den Fußboden rücken usw.). Wer die Geräuschquelle herausfindet, darf die nächsten Geräusche machen!
Klatschen, klopfen, schnipsen
Ein Spieler denkt sich eine Laut- oder Bewegungsfolge aus (wie beispielsweise dreimal klatschen). Seine Nachfolgerin wiederholt dieses Muster und ergänzt es um eine weitere Folge (zum Beispiel dreimal klatschen, zweimal Fingerschnipsen). Das dritte Kind muss die Aktionen der Vorgänger wiederholen und eine eigene Folge anhängen - mit den Füßen stampfen, Küsse in die Luft werfen oder Ohrenzupfen. Und so geht es weiter - wer an der Reihe ist, wiederholt die gesamte Serie und fügt eine neue Folge hinzu. Und wenn sich jemand irrt, geht's wieder von vorne los!
Fünf Kopfnüsse
Die Kinder sollen folgende Fragen beantworten:
1. Vorwärts bin ich närrisch, und rückwärts bin ich rot. Weißt du, was ich bin?
2. Je näher sie ist, desto weniger siehst du. Was ist das?
3. Was liegt in der Mitte von Nirgendwo?
4. Was wird weiß, wenn es schmutzig wird?
5. Was ist besser als das Beste, gemeiner als das Böse, was hat der Arme, was der Reiche nicht hat, und was treibt dich in den Tod, wenn du es isst?
Lösungen: 1. Das Wort "Tor". 2. Die Dunkelheit. 3. Der Buchstabe "e". 4. Eine Schultafel. 5. Nichts.
Die geheimnisvolle Tasche
Ihre Handtasche werden Sie doch wohl überall dabeihaben! Die Kinder sollen raten, was in der Tasche ist. Stellen Sie ihnen Fragen: "Rate mal, ob ich einen Kamm in der Tasche habe?" "Rate mal, ob ich ein Centstück in meiner Geldbörse habe?" Für die richtigen Antworten werden Punkte vergeben, und das Kind, das am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, erhält eine Belohnung aus der Tasche (ein Zehncentstück vielleicht). Ein Vater, der nach dem Inhalt seiner Brieftasche fragt, müsste sich aber etwas Besonderes einfallen lassen, um es spannender zu machen: "Rate mal, ob ich ein Papstfoto in meiner Brieftasche habe?"
Hand-Puppen
Haben Sie das früher nicht auch, gespielt? Die Kinder schließen eine Hand zur Faust, wobei der Daumen nicht unter den Fingern verschwindet, sondern den nach innen gekrümmten Zeigefinger abstützt. Auf den Zeigefinger werden seitlich unterhalb des Knöchels zwei Augen gemalt. Die Öffnung, die durch Daumen und Zeigefinger entsteht, wird mit Lippenstift umrandet.
Alle diese unverplanten Leerzeiten - die den idealen Nährboden für Trotzanfälle und Jammertiraden schaffen - sind aber auch ein Gewinn, wenn man sie nutzt, um mit den Kindern Spaß zu haben und zu spielen (wobei sie auch etwas lernen können). Denn spielen kann man überall, ganz gleich, wo man sich befindet.
Im Supermarkt können sich die Kinder zum Beispiel in einer Reihe aufstellen, um Artikel wie Toilettenpapier, Papiertaschentücher usw. wie auf dem Fließband aus dem Regal in den Einkaufswagen zu befördern. Um das Warten beim Doktor zu verkürzen, wird ein Wegwerfhandschuh aufgeblasen und Ballon gespielt. Beim Anstehen vor dem Bankschalter üben sich die Kleinen im Abfalleimer-Zielen. Unseren Kindern zu zeigen, wie sie diese alltäglichen Verrichtungen spielerisch meistern können, ist unser schönstes Vermächtnis an sie. Denn sie werden später ja auch viel öfter auf die Post oder in den Waschsalon gehen als nach Disneyland. Kinder zum Spielen anzuregen ist viel leichter als man denkt, denn für Kinder ist das ganze Leben noch ein Spiel. Wenn wir ihnen den Verbrauchermarkt als einen aufregenden Ort schildern, den man unbedingt sehen muss, werden sie mit Feuereifer bei der Sache sein. Der Enthusiasmus der Eltern steckt sie an.
Dieser Ratgeber ist voller Ideen für Eltern, die mit ihren Kindern (vom Baby bis zum Teenie) all die leeren, ungenutzten Zeiten zum Spielen nutzen möchten - und zwar ohne aufwändige Mittel. Manchmal sollte ein Erwachsener wenigstens als Spielleiter mitmachen, während andere Spiele ausschließlich für die Kinder reserviert sind. Viele Spiele sind für überall geeignet, für die Warteschlange ebenso wie für die Autofahrt. Andere hingegen sind für spezielle Orte gedacht: Sie kommen im Restaurant, im Wartezimmer, auf dem Supermarkt, an der Bushaltestelle, beim Friseur oder sonst wo zum Einsatz. In der Regel sind keine Altersgruppen vorgegeben, wenn nicht gerade ein Minimum an logischem Denkvermögen und Lesekenntnisse vorausgesetzt werden. Im letzten Kapitel befassen wir uns mit Spielideen für Babys und Kleinkinder. Und im Anhang erfahren Sie noch, wie man Streithähne friedlich stimmt und die Snackzeit für die Kinder noch unterhaltsamer wird.
Den Aufenthalt im Waschsalon zu einem Erlebnis werden zu lassen, ist sicher eine Herausforderung. Aber vergessen Sie nicht, dass die Wege der Erinnerung verschlungen sind. Womöglich werden sich Ihre Kinder nach dem Zoobesuch gar nicht an die Giraffen erinnern, wie Sie es angenommen haben, sondern an das Regentropfenrennen, das Sie mit ihnen unterwegs im Auto spielten. Auf Seite 81 steht, wie's geht!
Spiele für überall
Die Überschrift spricht für sich: Die Spiele, die wir in diesem Kapitel beschreiben, sind für überall geeignet und zusätzlich zu anderen Spielen auch an vielen weiteren, hier nicht aufgeführten Orten einsetzbar. Sie brauchen dafür keine Hilfsmittel - außer Speisekarten, Trinkbecher aus Papier, Zeitschriften (oder auch Münzen, Bleistifte und allen möglichen Krimskrams, den man ohnehin immer in der Tasche mitführt). Und für den Spaß sorgen die Kinder dann schon selbst!
Das geheime Wort
Hör-Spiel
Ein Kind ahmt Geräusche nach, und die anderen müssen raten, was es ist: fließendes Wasser, ein Staubsauger, Wind, Regentropfen, Schritte, ein fahrender Zug. Wer macht die besten Klangeffekte?
Spielvariante: Alle Spieler haben die Augen geschlossen, nur einer nicht. Dieser erzeugt nun ein Geräusch (mit Münzen klimpern, einen Gegenstand umdrehen, den Stuhl über den Fußboden rücken usw.). Wer die Geräuschquelle herausfindet, darf die nächsten Geräusche machen!
Klatschen, klopfen, schnipsen
Ein Spieler denkt sich eine Laut- oder Bewegungsfolge aus (wie beispielsweise dreimal klatschen). Seine Nachfolgerin wiederholt dieses Muster und ergänzt es um eine weitere Folge (zum Beispiel dreimal klatschen, zweimal Fingerschnipsen). Das dritte Kind muss die Aktionen der Vorgänger wiederholen und eine eigene Folge anhängen - mit den Füßen stampfen, Küsse in die Luft werfen oder Ohrenzupfen. Und so geht es weiter - wer an der Reihe ist, wiederholt die gesamte Serie und fügt eine neue Folge hinzu. Und wenn sich jemand irrt, geht's wieder von vorne los!
Fünf Kopfnüsse
Die Kinder sollen folgende Fragen beantworten:
1. Vorwärts bin ich närrisch, und rückwärts bin ich rot. Weißt du, was ich bin?
2. Je näher sie ist, desto weniger siehst du. Was ist das?
3. Was liegt in der Mitte von Nirgendwo?
4. Was wird weiß, wenn es schmutzig wird?
5. Was ist besser als das Beste, gemeiner als das Böse, was hat der Arme, was der Reiche nicht hat, und was treibt dich in den Tod, wenn du es isst?
Lösungen: 1. Das Wort "Tor". 2. Die Dunkelheit. 3. Der Buchstabe "e". 4. Eine Schultafel. 5. Nichts.
Die geheimnisvolle Tasche
Ihre Handtasche werden Sie doch wohl überall dabeihaben! Die Kinder sollen raten, was in der Tasche ist. Stellen Sie ihnen Fragen: "Rate mal, ob ich einen Kamm in der Tasche habe?" "Rate mal, ob ich ein Centstück in meiner Geldbörse habe?" Für die richtigen Antworten werden Punkte vergeben, und das Kind, das am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, erhält eine Belohnung aus der Tasche (ein Zehncentstück vielleicht). Ein Vater, der nach dem Inhalt seiner Brieftasche fragt, müsste sich aber etwas Besonderes einfallen lassen, um es spannender zu machen: "Rate mal, ob ich ein Papstfoto in meiner Brieftasche habe?"
Hand-Puppen
Haben Sie das früher nicht auch, gespielt? Die Kinder schließen eine Hand zur Faust, wobei der Daumen nicht unter den Fingern verschwindet, sondern den nach innen gekrümmten Zeigefinger abstützt. Auf den Zeigefinger werden seitlich unterhalb des Knöchels zwei Augen gemalt. Die Öffnung, die durch Daumen und Zeigefinger entsteht, wird mit Lippenstift umrandet.