Pinocchios Abenteuer /Pinocchio: Ein Parallel-Buch
Frankfurter Verlagsanstalt
1st Edition
Published in 1990
Book
Hardback
580 pages
978-3-627-10096-4 (ISBN)
Unfortunately, price unknown
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Description
»An einem schönen Sommermorgen in der Toscana müsste man Collodi ein Denkmal widmen, das zeigt, wie er dabei ist, aus Holz seinen Pinocchio zu machen. Und keine Reden halten. - Ach, Denkmal! Es gibt schon zu viele Denkmäler, und die meisten sind hässlich. Man sollte einfach jedes Jahr im April Pinocchios Geburtstag feiern. Und keine Reden halten. Aber mit Spiel und Tanz und Gesang und viel Freude.«
Das sind, zusammengefasst, Worte des Literaturhistorikers Paul Hazard, so wenig konventionell und voreingenommen, wie es dem Dichter und der von ihm ins Leben gerufenen Figur zukommt.
Denn Konvention und Klassifikation für Pinocchio, der mit einem Blick auf die Marionette begonnen und als Metapher zwischen Realität und Imagination von seinem Autor genial entwickelt wurde, sie wären eine Kleidung, die ihm nicht stünde. »Das Holz, aus dem er geschnitten«, meint Benedetto Croce, »ist die Humanitas«, die zweifellos in der doppelten Bedeutung zu begreifen ist: Menschentum und Menschlichkeit.
(Aus dem Nachwort von Heinz Riedt)
Das sind, zusammengefasst, Worte des Literaturhistorikers Paul Hazard, so wenig konventionell und voreingenommen, wie es dem Dichter und der von ihm ins Leben gerufenen Figur zukommt.
Denn Konvention und Klassifikation für Pinocchio, der mit einem Blick auf die Marionette begonnen und als Metapher zwischen Realität und Imagination von seinem Autor genial entwickelt wurde, sie wären eine Kleidung, die ihm nicht stünde. »Das Holz, aus dem er geschnitten«, meint Benedetto Croce, »ist die Humanitas«, die zweifellos in der doppelten Bedeutung zu begreifen ist: Menschentum und Menschlichkeit.
(Aus dem Nachwort von Heinz Riedt)
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Language
Other
ISBN-13
978-3-627-10096-4 (9783627100964)
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Author
Carlo Collodi war schon weit über die Mitte seines Lebens hinaus, als er, mehr als hundert Jahre sind's her, für eine Kinderzeitschrift stockend eines nach dem andern die Kapitel dieser »bambinata« schrieb. Dass er damit ahnungslos ein geniales Werk schuf, ist einer der seltenen Glücksfälle der Geschichte. Die »Kinderei«, wie er, der ehemalige Kämpfer für Italiens Freiheit, Schriftsteller und Journalist von geringer Fortune, mit feinem Humor meinte, er schrieb sie freilich für Kinder, doch zugleich über das Kindsein; und tat es mit einem nicht zu übersehenden Quäntchen lächelnder Melancholie des lebenserfahrenen Menschen, die stets im Untergrund mitschwingt. So gibt sich das Buch von Anfang an den Kindern wie den Erwachsenen.