
Ludified
Teil 1: Artistic Research in Audiovisual Composition, Performance & Perception / Teil 2: Game Elements in Marko Ciciliani's Audiovisual Works
The Green Box (Publisher)
Published on 1. February 2021
Book
Hardback
432 pages
978-3-96216-004-3 (ISBN)
Description
LUDIFIED bietet einen umfassenden Einblick in das künstlerische Forschungsprojekt "GAPPP - Gamified Audiovisual Performance and Performance Practice", das am Institut für Elektronische Musik und Akustik der Kunstuniversität Graz von 2016 bis 2020 angesiedelt war. In dem Projekt hatte sich ein Team von Künstler_innen und Forschenden die Aufgabe gesetzt, das künstlerische Potential von Elementen aus Computerspielen im Kontext der audiovisuellen Komposition und Performance zu untersuchen. Die Auseinandersetzung mit knapp zwanzig künstlerischen Arbeiten, die im Zusammenhang mit diesem Projekt entstanden sind, hat zu zahlreichen Erkenntnissen geführt, die hier nicht nur textlich, sondern auch ästhetisch wiedergegeben werden.
Das Buch präsentiert neben verschiedenen Texten des Kernteams mit Marko Ciciliani, Barbara Lüneburg und Andreas Pirchner auch Texte, Bilder und Skizzen von Gästen, die das Projekt begleitet haben. Auf dem integrierten USB-Stick finden sich hochwertige Dokumentationen audiovisueller Werke, die für das Projekt von besonderer Bedeutung waren. Zahlreiche Abbildungen und die Integration eines Augmented Reality Teils komplettieren einerseits den ästhetischen Eindruck, und vermitteln andererseits den Prozess der kreativen und forschenden Arbeit.
Das Buch ist in zwei Hauptteile gegliedert, einen Teil, in dem allgemein in das Projekt eingeführt und verschiedene methodische Forschungsansätze Arbeiten unterschiedlicher Künstler_innen gegenübergestellt werden, und einen Teil der ausschließlich Marko Ciciliani gewidmet ist, dem Leiter des Forschungsprojekts, der mit zahlreichen neu entstanden audiovisuellen Kompositionen wesentliche Impulse und Inhalte in das Forschungsprojekt gebracht hat.
Das Buch präsentiert neben verschiedenen Texten des Kernteams mit Marko Ciciliani, Barbara Lüneburg und Andreas Pirchner auch Texte, Bilder und Skizzen von Gästen, die das Projekt begleitet haben. Auf dem integrierten USB-Stick finden sich hochwertige Dokumentationen audiovisueller Werke, die für das Projekt von besonderer Bedeutung waren. Zahlreiche Abbildungen und die Integration eines Augmented Reality Teils komplettieren einerseits den ästhetischen Eindruck, und vermitteln andererseits den Prozess der kreativen und forschenden Arbeit.
Das Buch ist in zwei Hauptteile gegliedert, einen Teil, in dem allgemein in das Projekt eingeführt und verschiedene methodische Forschungsansätze Arbeiten unterschiedlicher Künstler_innen gegenübergestellt werden, und einen Teil der ausschließlich Marko Ciciliani gewidmet ist, dem Leiter des Forschungsprojekts, der mit zahlreichen neu entstanden audiovisuellen Kompositionen wesentliche Impulse und Inhalte in das Forschungsprojekt gebracht hat.
More details
Language
English
Place of publication
Berlin
Germany
Target group
Professional and scholarly
Künstler, Komponisten, Audiovisuelle Komponisten
Product notice
sewn/stitched
Dimensions
Height: 25 cm
Width: 17 cm
ISBN-13
978-3-96216-004-3 (9783962160043)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Komponist, Künstler, Performer
Marko Ciciliani ist Komponist, audiovisueller Künstler und Performer. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der performativen Verwendung von Elektronik in Kombination mit Licht-, Laserdesign und/oder live generiertem Video. Seine Werke, die in mehr als 45 Ländern aufgeführt wurden, entziehen sich der eindeutigen Zuordnung zu einzelnen Genres, und sind folglich ebenso auf Festivals der Postavantgarde, wie z.B. den Donaueschinger Musiktagen, oder dem Huddersfield Contemporary Music Festival, anzutreffen, wie auf Festivals oder Konzertserien der experimentellen elektronischen Musik, wie am ZKM/Karlsruhe, oder Ibrasotope/Sao Paulo, oder auch in Zentren der Medienkunst, wie Ars Electronica/Linz oder iMAL/Brüssel. Ciciliani ist Universitätsprofessor für Komposition Computermusik am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Kunstuniversität Graz. 2014, 16 und 18 war er Tutor für Komposition bei den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt und ist seit 2020 künstlerischer Leiter des Sommerworkshops ChampdAction.LAbO für intermediale Kunst und des Festival TimeCanvas in Antwerpen. www.ciciliani.com gappp.net
Marko Ciciliani ist Komponist, audiovisueller Künstler und Performer. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der performativen Verwendung von Elektronik in Kombination mit Licht-, Laserdesign und/oder live generiertem Video. Seine Werke, die in mehr als 45 Ländern aufgeführt wurden, entziehen sich der eindeutigen Zuordnung zu einzelnen Genres, und sind folglich ebenso auf Festivals der Postavantgarde, wie z.B. den Donaueschinger Musiktagen, oder dem Huddersfield Contemporary Music Festival, anzutreffen, wie auf Festivals oder Konzertserien der experimentellen elektronischen Musik, wie am ZKM/Karlsruhe, oder Ibrasotope/Sao Paulo, oder auch in Zentren der Medienkunst, wie Ars Electronica/Linz oder iMAL/Brüssel. Ciciliani ist Universitätsprofessor für Komposition Computermusik am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Kunstuniversität Graz. 2014, 16 und 18 war er Tutor für Komposition bei den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt und ist seit 2020 künstlerischer Leiter des Sommerworkshops ChampdAction.LAbO für intermediale Kunst und des Festival TimeCanvas in Antwerpen. www.ciciliani.com gappp.net
Komposition, Performance
Zwischen Performance und Forschung, Lehre und Komposition: Barbara Lüneburgs künstlerische Welten wurzeln in der Klassik und reichen tief in die zeitgenössische Musik und Multimediaperformance. Barbara Lüneburg tritt als Solistin und Komponistin in ganz Europa, beiden Amerikas, Asien und Neuseeland auf und leitete zwanzig Jahre ensemble Intégrales, ein Ensemble für zeitgenössische Kammermusik. Unzählige Kompositionen wurden für sie und in Kollaboration mit ihr geschrieben. Kritiker beschreiben ihr Spiel als 'atemberaubend', 'ein musikalischer Kosmos', 'leidenschaftlich'' kühn', 'ausdrucksstark und fesselnd'. Ebenso vielfältig wie ihr künstlerische Arbeit sind ihre Interessen in der künstlerischen Forschung, wo sie Kreativität, Kollaboration, Charisma, Konzertaura, partizipative Kunst und die Wirkung von Gameelementen in audiovisuellen Werken untersucht. Von 2014 bis 2018 leitete sie das ForschungsprojektTransCoding - From Highbrow Art to Participatory Culture, bei dem sie über Social Media eine Online-Community an der Kreation eines Multimediawerkes beteiligte. Lüneburg ist Professorin für künstlerische Forschung an der Anton Bruckner Privatuniversität und leitet dort die Doktoratsprogramme. www.barbara-lueneburg.com | www.transcoding.info
Zwischen Performance und Forschung, Lehre und Komposition: Barbara Lüneburgs künstlerische Welten wurzeln in der Klassik und reichen tief in die zeitgenössische Musik und Multimediaperformance. Barbara Lüneburg tritt als Solistin und Komponistin in ganz Europa, beiden Amerikas, Asien und Neuseeland auf und leitete zwanzig Jahre ensemble Intégrales, ein Ensemble für zeitgenössische Kammermusik. Unzählige Kompositionen wurden für sie und in Kollaboration mit ihr geschrieben. Kritiker beschreiben ihr Spiel als 'atemberaubend', 'ein musikalischer Kosmos', 'leidenschaftlich'' kühn', 'ausdrucksstark und fesselnd'. Ebenso vielfältig wie ihr künstlerische Arbeit sind ihre Interessen in der künstlerischen Forschung, wo sie Kreativität, Kollaboration, Charisma, Konzertaura, partizipative Kunst und die Wirkung von Gameelementen in audiovisuellen Werken untersucht. Von 2014 bis 2018 leitete sie das ForschungsprojektTransCoding - From Highbrow Art to Participatory Culture, bei dem sie über Social Media eine Online-Community an der Kreation eines Multimediawerkes beteiligte. Lüneburg ist Professorin für künstlerische Forschung an der Anton Bruckner Privatuniversität und leitet dort die Doktoratsprogramme. www.barbara-lueneburg.com | www.transcoding.info
Musikwissenschaftler, Programmierer
Andreas Pirchner (Stuttgart, 1977) ist Musikwissenschaftler, Designer und Programmierer. Er beschäftigt sich mit zeitgenössischen audiovisuellen Kunstformen, häufig in Überschneidungen von Kunst und Wissenschaft, und interessiert sich in Theorie und Praxis für generative und algorithmische Formen von Musik und Design. In seiner wissenschaftlichen Forschung befasst sich Pirchner mit empirischen Methoden sowie der Ästhetik audiovisueller Kunstformen. Er publizierte zu zeitgenössischer elektroakustischer Musik, zur Ästhetik der Filmmusik, zu Xenakis' stochastischen Methoden und zur Publikumsforschung. Auf Konferenzen in New York und Kyoto hielt er Vorträge zur Forschung an gamifizierten audiovisuellen Performances. Seine visuelle Arbeit konzentriert sich auf die Erforschung generativer, algorithmischer und datengetriebener Formen des Designs. Er ist verantwortlich für die visuelle Kommunikation des Österreichischen Museumsbunds. Pirchner arbeitet derzeit an seiner Dissertation in Sound und Music Computing am IEM in Graz. Er lehrt Kreatives Programmieren an der Kunstuniversität Linz sowie Medientechnologie und Design an der Ortweinschule Graz. Pirchner lebt und arbeitet in Österreich, man trifft ihn jedoch auch in Lissabon an.
Andreas Pirchner (Stuttgart, 1977) ist Musikwissenschaftler, Designer und Programmierer. Er beschäftigt sich mit zeitgenössischen audiovisuellen Kunstformen, häufig in Überschneidungen von Kunst und Wissenschaft, und interessiert sich in Theorie und Praxis für generative und algorithmische Formen von Musik und Design. In seiner wissenschaftlichen Forschung befasst sich Pirchner mit empirischen Methoden sowie der Ästhetik audiovisueller Kunstformen. Er publizierte zu zeitgenössischer elektroakustischer Musik, zur Ästhetik der Filmmusik, zu Xenakis' stochastischen Methoden und zur Publikumsforschung. Auf Konferenzen in New York und Kyoto hielt er Vorträge zur Forschung an gamifizierten audiovisuellen Performances. Seine visuelle Arbeit konzentriert sich auf die Erforschung generativer, algorithmischer und datengetriebener Formen des Designs. Er ist verantwortlich für die visuelle Kommunikation des Österreichischen Museumsbunds. Pirchner arbeitet derzeit an seiner Dissertation in Sound und Music Computing am IEM in Graz. Er lehrt Kreatives Programmieren an der Kunstuniversität Linz sowie Medientechnologie und Design an der Ortweinschule Graz. Pirchner lebt und arbeitet in Österreich, man trifft ihn jedoch auch in Lissabon an.