
Tho - Gedichte
zweisprachige Ausgabe
Vien Che Lan(Author)
Freundschaftsgesellschaft Vietnam (Publisher)
2nd Edition
Published in 2002
Book
Hardback
140 pages
978-3-9803978-2-7 (ISBN)
Description
34 Gedichte des berühmten Dichters aus den 1930er Jahren bis zur Gegenwart.
Kulturell fühlte sich Che Lan Vien der CHAM-Minderheit verbunden, wovon einige seiner Gedichte noch Spuren aufweisen. Künstlerisch fühlte er sich der klassischen vietnamesischen Lyrik (Spruchdichtung) verbunden sowie den Traditionen der narrativen Epik. In den 1930er Jahren unterlag er, wie viele seine Zeitgenossen, dem Einfluss der modernen französischen Lyrik (Mallarmé, Appolinaire, Verlaine), die für ihn einen positiven Teil der Kultur der Kolonialmacht repräsentierte. Im Krieg hat er sowohl dessen Realität, vor allem aber auch dessen Grausamkeit und die dahinter stehenden ideologischen Rechtfertigungsversuche (der USA vor allem) scharf kritisiert und sich dabei auch auf europäische philosophische Strömungen berufen.
Kulturell fühlte sich Che Lan Vien der CHAM-Minderheit verbunden, wovon einige seiner Gedichte noch Spuren aufweisen. Künstlerisch fühlte er sich der klassischen vietnamesischen Lyrik (Spruchdichtung) verbunden sowie den Traditionen der narrativen Epik. In den 1930er Jahren unterlag er, wie viele seine Zeitgenossen, dem Einfluss der modernen französischen Lyrik (Mallarmé, Appolinaire, Verlaine), die für ihn einen positiven Teil der Kultur der Kolonialmacht repräsentierte. Im Krieg hat er sowohl dessen Realität, vor allem aber auch dessen Grausamkeit und die dahinter stehenden ideologischen Rechtfertigungsversuche (der USA vor allem) scharf kritisiert und sich dabei auch auf europäische philosophische Strömungen berufen.
More details
Language
German
Other
Place of publication
Düsseldorf
Germany
Edition type
Revised edition
Illustrations
Original Scherenschnitte
Dimensions
Height: 19.5 cm
Width: 13.5 cm
Weight
395 gr
ISBN-13
978-3-9803978-2-7 (9783980397827)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Che Lan Vien 1920 - 1989
Kulturell fühlte er sich der CHAM-Minderheit verbunden, wovon einige seiner Gedichte noch Spuren aufweisen. Künstlerisch fühlte er sich der klassischen vietnamesischen Lyrik (Spruchdichtung) verbunden sowie den Traditionen der narrativen Epik. In den 1930er Jahren unterlag er, wie viele seine Zeitgenossen, dem Einfluss der modernen französischen Lyrik (Mallarmé, Appolinaire, Verlaine), die für ihn einen positiven Teil der Kultur der Kolonialmacht repräsentierte. Im Krieg hat er sowohl dessen Realität, vor allem aber auch dessen Grausamkeit und die dahinter stehenden ideologischen Rechtfertigungsversuche (der USA vor allem) scharf kritisiert und sich dabei auch auf europäische philosophische Strömungen berufen.
Other adaptation by
Foreword
Illustrated by
Translation
Content
Fünf Verse über das Vertrauen
Viele Heiligenbilder wurden gestürzt
Und Herzen sind entzweigebrochen
Aber der Fluß bringt die Erde stets zurück, die er wegschwemmt
Und die erkaltende Asche gibt dem Feuer neue Nahrung
Glaub an das Leben, kleine Schwester
(1984)
Viele Heiligenbilder wurden gestürzt
Und Herzen sind entzweigebrochen
Aber der Fluß bringt die Erde stets zurück, die er wegschwemmt
Und die erkaltende Asche gibt dem Feuer neue Nahrung
Glaub an das Leben, kleine Schwester
(1984)