
Praxishandbuch Key-Account-Management
Grundlagen und Instrumente zur Betreuung der wichtigsten Kunden
Noel Capon(Author)
Campus (Publisher)
1st Edition
Published in March 2003
Book
Hardback
520 pages
978-3-593-37214-3 (ISBN)
Description
Großkunden sind für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Key-Account-Management bedeutet die differenzierte und individuelle Bearbeitung dieser Kunden. Noel Capon liefert die umfassendste und detaillierteste Beschreibung des Key-Account-Managements und
erklärt, wie ein Key-Account-Management aufgebaut und am Laufen gehalten wird. Zeitlos, wichtig und unverzichtbar: Dies ist das Handbuch, das alle, die im Key- Account-Management arbeiten, benötigen werden.
erklärt, wie ein Key-Account-Management aufgebaut und am Laufen gehalten wird. Zeitlos, wichtig und unverzichtbar: Dies ist das Handbuch, das alle, die im Key- Account-Management arbeiten, benötigen werden.
Reviews / Votes
Der Schlüsselkunde ist König"Ein wertvolles Grundlagenwerk, das gleichzeitig gut in der Praxis einsetzbar ist." (changeX, 05.08.2003)
More details
Language
German
Edition type
New edition
Illustrations
zahlr. Abb.
Dimensions
Height: 22.8 cm
Width: 15.2 cm
Weight
925 gr
ISBN-13
978-3-593-37214-3 (9783593372143)
Schweitzer Classification
Persons
Noel Capon ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Columbia-University in New York, Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Key-Account-Management sowie Autor zahlreicher Fachbücher.
Content
Inhalt
Verzeichnis der Abbildungen
Vorwort
I.Einführung
1.Die logischen Grundlagen des Key-Account-Managements
Organisatorische Ziele
Das traditionelle Vertriebssystem
Druck auf das traditionelle Vertriebssystem
Das aufstrebende System
Der Wert von Key-Account-Programmen
Das Kongruenzmodell für das Management von Key-Accounts
Zur Struktur des Buches
II.Strategie, Organisation und Personal - Aspekte des Key-Account-Managements
2.Entwicklungsstrategie für die Kunden des Unternehmens
Das Key-Account-Engagement eines Unternehmens
Merkmale eines Key-Accounts
Die Auswahl der Key-Accounts
So entwickeln und managen Sie die Key-Account-Auswahl des Unternehmens
Zusammenfassung
3.Organisatorische Grundlagen des Key-Account-Managements
Die Gestaltung der Key-Account-Managementstrukturen
Rollen und Zuständigkeiten im Rahmen des Key-Account-Managements
Zusammenfassung
4.Der Key-Account-Manager
Qualifikation
Rekrutierung und Auswahl
Ausbildung
Bindung an das Unternehmen
Lohn- und Gehaltssystem
Zusammenfassung
III.Systeme und Prozesse
Konzeptuelle und strategische Planung für die Key-Accounts
5.Die konzeptuelle Key-Account-Planung - die Key-Account-Analyse
Sinn und Zweck der Key-Account-Analyse
Die grundlegenden Merkmale eines Key-Accounts
Die strategische Key-Account-Analyse
Customer-Value
Die Analyse des Kaufverhaltens
Informationsquellen
Zusammenfassung
6.Key-Account-Planung Analyse des Wettbewerbs und des Zulieferunternehmens, Planungsgrundlagen, Chancen und Gefahren
Wettbewerbsanalyse
Analyse des Zulieferunternehmens
Planungsgrundlagen
Chancen und Gefahren
Zusammenfassung
7.Die Key-Account-Strategie
Die Key-Account-Vision
Die Key-Account-Mission
Eine vollständige Key-Account-Strategie
Aspekte des Key-Account-Planungsprozesses
Zusammenfassung
8.Das Management der Beziehung zum Key-Account
Den Schwerpunkt des Key-Account-Teams aufrechterhalten
Schnittstellen zum Key-Account
Die Bedeutung technologischer Entwicklungen
Leistungsüberwachung
Zusammenfassung
IV.Die entscheidenden Fragen des Key-Account-Managements
9.Key-Accounts als Partner
Die Evolution im Aufbau einer Partnerschaft
Chancen für eine Partnerschaft
Ein Entwicklungsmodell für eine Partnerschaft
Die Anforderungen, die eine erfolgreiche Partnerschaft erfüllen muss
Partnerschaften ohne Erfolgsaussichten
Zusammenfassung
10.Global-Account-Management
Der Aufbau eines Global-Account-Managementprogramms
Die globale Account-Strategie
Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im globalen Account-Management
Engagement auf höchster Ebene
Die konzeptuelle Global-Account-Planung
Der Global-Account-Manager
Zusammenfassung
Anhang
Anhang 1.1: Berechnung der Kundenbetreuungskosten
Anhang 3.1: Ziele für die Position eines Key-Account-Mana- gers, entwickelt von einem US-amerikanischen Hersteller
Anhang 6.1: Key-Account-Rentabilitätsanalyse
Anhang 7.1: Entwurf eines Key-Account-Plans
Anhang 9.1: Bewertung der Katalysatoren für das Modell zur Entwicklung von Partnerschaften
Anhang 9.2: Bewertung der stabilisierenden Faktoren für das Modell zur Entwicklung von Partnerschaften
Anhang 10.1: Global-Account-Management bei Xerox
Anmerkungen
Über den Autor
Dank
Register
Verzeichnis der Abbildungen
Vorwort
I.Einführung
1.Die logischen Grundlagen des Key-Account-Managements
Organisatorische Ziele
Das traditionelle Vertriebssystem
Druck auf das traditionelle Vertriebssystem
Das aufstrebende System
Der Wert von Key-Account-Programmen
Das Kongruenzmodell für das Management von Key-Accounts
Zur Struktur des Buches
II.Strategie, Organisation und Personal - Aspekte des Key-Account-Managements
2.Entwicklungsstrategie für die Kunden des Unternehmens
Das Key-Account-Engagement eines Unternehmens
Merkmale eines Key-Accounts
Die Auswahl der Key-Accounts
So entwickeln und managen Sie die Key-Account-Auswahl des Unternehmens
Zusammenfassung
3.Organisatorische Grundlagen des Key-Account-Managements
Die Gestaltung der Key-Account-Managementstrukturen
Rollen und Zuständigkeiten im Rahmen des Key-Account-Managements
Zusammenfassung
4.Der Key-Account-Manager
Qualifikation
Rekrutierung und Auswahl
Ausbildung
Bindung an das Unternehmen
Lohn- und Gehaltssystem
Zusammenfassung
III.Systeme und Prozesse
Konzeptuelle und strategische Planung für die Key-Accounts
5.Die konzeptuelle Key-Account-Planung - die Key-Account-Analyse
Sinn und Zweck der Key-Account-Analyse
Die grundlegenden Merkmale eines Key-Accounts
Die strategische Key-Account-Analyse
Customer-Value
Die Analyse des Kaufverhaltens
Informationsquellen
Zusammenfassung
6.Key-Account-Planung Analyse des Wettbewerbs und des Zulieferunternehmens, Planungsgrundlagen, Chancen und Gefahren
Wettbewerbsanalyse
Analyse des Zulieferunternehmens
Planungsgrundlagen
Chancen und Gefahren
Zusammenfassung
7.Die Key-Account-Strategie
Die Key-Account-Vision
Die Key-Account-Mission
Eine vollständige Key-Account-Strategie
Aspekte des Key-Account-Planungsprozesses
Zusammenfassung
8.Das Management der Beziehung zum Key-Account
Den Schwerpunkt des Key-Account-Teams aufrechterhalten
Schnittstellen zum Key-Account
Die Bedeutung technologischer Entwicklungen
Leistungsüberwachung
Zusammenfassung
IV.Die entscheidenden Fragen des Key-Account-Managements
9.Key-Accounts als Partner
Die Evolution im Aufbau einer Partnerschaft
Chancen für eine Partnerschaft
Ein Entwicklungsmodell für eine Partnerschaft
Die Anforderungen, die eine erfolgreiche Partnerschaft erfüllen muss
Partnerschaften ohne Erfolgsaussichten
Zusammenfassung
10.Global-Account-Management
Der Aufbau eines Global-Account-Managementprogramms
Die globale Account-Strategie
Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im globalen Account-Management
Engagement auf höchster Ebene
Die konzeptuelle Global-Account-Planung
Der Global-Account-Manager
Zusammenfassung
Anhang
Anhang 1.1: Berechnung der Kundenbetreuungskosten
Anhang 3.1: Ziele für die Position eines Key-Account-Mana- gers, entwickelt von einem US-amerikanischen Hersteller
Anhang 6.1: Key-Account-Rentabilitätsanalyse
Anhang 7.1: Entwurf eines Key-Account-Plans
Anhang 9.1: Bewertung der Katalysatoren für das Modell zur Entwicklung von Partnerschaften
Anhang 9.2: Bewertung der stabilisierenden Faktoren für das Modell zur Entwicklung von Partnerschaften
Anhang 10.1: Global-Account-Management bei Xerox
Anmerkungen
Über den Autor
Dank
Register
Die Zuordnung des Key-Account-Managements
Auf individuelle Key-Accounts zugeschnittene Strategien können auf den unterschiedlichen Ebenen eines Unternehmens entwickelt werden. Das Zulieferunternehmen kann eine Key-Account-Strategie innerhalb einer oder mehrerer seiner Abteilungen oder
Geschäftsbereiche entwickeln, aber auch unternehmensübergreifend. Im geografischen Zusammenhang kann das Zulieferunternehmen eine landesweit regional ausgerichtete, eine nationale, eine grenzübergreifend regional ausgerichtete oder eine globale Strategie entwickeln.
Die Linienorganisation des Key-Account-Managements sollte widerspiegeln, wie die Strategie entwickelt wurde. Die Zuordnung des Key-Account-Managements erfolgt vor allem im Hinblick auf den organisatorischen Bereich und die organisatorischen Ebenen.
Welcher organisatorische Bereich?
Egal wie das Management der jeweiligen Key-Accounts aussieht - ob matrixbestimmt oder in Form einer eigenständigen Key-Account-Abteilung: Es ist von entscheidender Bedeutung, welchem organisatorischen Bereich das Key-Account-Management zugeordnet wird.
Für Unternehmen, deren Arbeit auf einen nationalen Wirtschaftsraum begrenzt ist, ist die Frage nach der Zuordnung trivial. Ein angemessenes Key-Account-Management nationaler Kunden ist mit größter Wahrscheinlichkeit auch auf nationaler Ebene angesiedelt. Im Gegensatz hierzu wird in komplexeren Unternehmen, in einem global und auf vielen verschiedenen Märkten und in vielen verschiedenen Geschäftsbereichen agierenden Konzern zum Beispiel, das Key-Account-Management innerhalb des jeweiligen Teils eines Unternehmens oder des Geschäftsbereichs verankert sein. Und zwar in einzelnen Ländern und/oder regionalen Gruppen und/oder global und/oder auf Unternehmensebene. Da das Engagement für eine Key-Account-Strategie innerhalb eines Unternehmens verschieden sein kann - von Geschäftsbereich zu Geschäftsbereich oder von einem geografischen Bereich zum nächsten - ist es möglich, dass ein Unternehmen gleichzeitig mit verschiedenen Organisationsformen des Key-Account-Managements arbeitet.
So kann es zum Beispiel sein, dass das Unternehmen für seine wichtigsten multinationalen Kunden ein globales Kundenmanagement mit Managern, die auf Basis eines Matrixansatzes arbeiten, nutzt. In den jeweiligen Ländern kann es sein, dass die Betriebe dieses weltweit operierenden Key-Accounts ebenso wie wichtige nationale Kunden dort in Form einer Kombination aus eigenständigen Key-Account-Abteilungen und nach Matrixansatz agierenden Key-Account-Managern betreut werden. Kleineren Kunden, die auf Vertriebsbereichsebene oder regional den Key-Account-Status erlangen, ist auch eine Form des Key-Account-Managements innerhalb von Vertriebsbereichen oder -regionen möglich.10
Das unternehmensübergreifende Account-Management. Wenn ein bestimmter Key-Account Leistungen verschiedener Geschäftsbereiche bezieht, spricht vieles dafür, die Verantwortung für die Key-Accounts den jeweiligen Geschäftsbereichen und dem Gesamtunternehmen zuzuordnen. Die Geschäftsbereichsebene steht im Mittelpunkt von Produkt- und Marktstrategie. Die umfassenden bilateralen Unternehmensbeziehungen werden jedoch unternehmensübergreifend entwickelt und betreut. Wenn einzelne Unternehmensbereiche konkurrierende, ergänzende oder potenziell ergänzende Produkte für ähnliche Key-Accounts anbieten, ist wahrscheinlich eine Intensivierung des unternehmensübergreifenden Key-Account-Managements angeraten.
Beispiel: 3M ist ein besonders innovatives Unternehmen mit mehr als fünfzig Unternehmensbereichen, die von generalverantwortlichen Managern erfolgsbezogen geleitet werden. Zusätzlich zu den Key-Account-Programmen auf der direkten Geschäftsebene wurde ein unternehmensübergreifendes Account-Programm entwickelt. Es soll gewährleisten, dass die in allen Bereichen des Unternehmens vorhandenen Kernkompetenzen und Technologien des Unternehmens zum gemeinschaftlichen Nutzen von 3M und seinen Key-Accounts in vollem Umfang ausgenutzt werden können.11 Auch der Mineralölkonzern Shell verfügt über ein ähnliches Programm, in dessen Kontext »Value Creation Directors« arbeiten, deren Aufgabe es ist, Möglichkeiten zu finden, um vonseiten der Key-Accounts erwünschte Leistungen aufzuspüren, die im Rahmen der regulären Geschäftsbeziehungen nicht erkannt werden können.12
Ein unternehmensübergreifendes Key-Account-Programm kann dann sinnvoll sein, wenn verschiedene Abteilungen des Unternehmens mit dem Kunden Geschäfte abwickeln und signifikante, sich überschneidende Absatzchancen vermutet werden. In manchen Fällen erscheint es sogar sinnvoll, Verkaufsbemühungen einzelner Geschäftsbereiche zugunsten des unternehmensübergreifenden Account-Programms zu unterbinden.
Auf individuelle Key-Accounts zugeschnittene Strategien können auf den unterschiedlichen Ebenen eines Unternehmens entwickelt werden. Das Zulieferunternehmen kann eine Key-Account-Strategie innerhalb einer oder mehrerer seiner Abteilungen oder
Geschäftsbereiche entwickeln, aber auch unternehmensübergreifend. Im geografischen Zusammenhang kann das Zulieferunternehmen eine landesweit regional ausgerichtete, eine nationale, eine grenzübergreifend regional ausgerichtete oder eine globale Strategie entwickeln.
Die Linienorganisation des Key-Account-Managements sollte widerspiegeln, wie die Strategie entwickelt wurde. Die Zuordnung des Key-Account-Managements erfolgt vor allem im Hinblick auf den organisatorischen Bereich und die organisatorischen Ebenen.
Welcher organisatorische Bereich?
Egal wie das Management der jeweiligen Key-Accounts aussieht - ob matrixbestimmt oder in Form einer eigenständigen Key-Account-Abteilung: Es ist von entscheidender Bedeutung, welchem organisatorischen Bereich das Key-Account-Management zugeordnet wird.
Für Unternehmen, deren Arbeit auf einen nationalen Wirtschaftsraum begrenzt ist, ist die Frage nach der Zuordnung trivial. Ein angemessenes Key-Account-Management nationaler Kunden ist mit größter Wahrscheinlichkeit auch auf nationaler Ebene angesiedelt. Im Gegensatz hierzu wird in komplexeren Unternehmen, in einem global und auf vielen verschiedenen Märkten und in vielen verschiedenen Geschäftsbereichen agierenden Konzern zum Beispiel, das Key-Account-Management innerhalb des jeweiligen Teils eines Unternehmens oder des Geschäftsbereichs verankert sein. Und zwar in einzelnen Ländern und/oder regionalen Gruppen und/oder global und/oder auf Unternehmensebene. Da das Engagement für eine Key-Account-Strategie innerhalb eines Unternehmens verschieden sein kann - von Geschäftsbereich zu Geschäftsbereich oder von einem geografischen Bereich zum nächsten - ist es möglich, dass ein Unternehmen gleichzeitig mit verschiedenen Organisationsformen des Key-Account-Managements arbeitet.
So kann es zum Beispiel sein, dass das Unternehmen für seine wichtigsten multinationalen Kunden ein globales Kundenmanagement mit Managern, die auf Basis eines Matrixansatzes arbeiten, nutzt. In den jeweiligen Ländern kann es sein, dass die Betriebe dieses weltweit operierenden Key-Accounts ebenso wie wichtige nationale Kunden dort in Form einer Kombination aus eigenständigen Key-Account-Abteilungen und nach Matrixansatz agierenden Key-Account-Managern betreut werden. Kleineren Kunden, die auf Vertriebsbereichsebene oder regional den Key-Account-Status erlangen, ist auch eine Form des Key-Account-Managements innerhalb von Vertriebsbereichen oder -regionen möglich.10
Das unternehmensübergreifende Account-Management. Wenn ein bestimmter Key-Account Leistungen verschiedener Geschäftsbereiche bezieht, spricht vieles dafür, die Verantwortung für die Key-Accounts den jeweiligen Geschäftsbereichen und dem Gesamtunternehmen zuzuordnen. Die Geschäftsbereichsebene steht im Mittelpunkt von Produkt- und Marktstrategie. Die umfassenden bilateralen Unternehmensbeziehungen werden jedoch unternehmensübergreifend entwickelt und betreut. Wenn einzelne Unternehmensbereiche konkurrierende, ergänzende oder potenziell ergänzende Produkte für ähnliche Key-Accounts anbieten, ist wahrscheinlich eine Intensivierung des unternehmensübergreifenden Key-Account-Managements angeraten.
Beispiel: 3M ist ein besonders innovatives Unternehmen mit mehr als fünfzig Unternehmensbereichen, die von generalverantwortlichen Managern erfolgsbezogen geleitet werden. Zusätzlich zu den Key-Account-Programmen auf der direkten Geschäftsebene wurde ein unternehmensübergreifendes Account-Programm entwickelt. Es soll gewährleisten, dass die in allen Bereichen des Unternehmens vorhandenen Kernkompetenzen und Technologien des Unternehmens zum gemeinschaftlichen Nutzen von 3M und seinen Key-Accounts in vollem Umfang ausgenutzt werden können.11 Auch der Mineralölkonzern Shell verfügt über ein ähnliches Programm, in dessen Kontext »Value Creation Directors« arbeiten, deren Aufgabe es ist, Möglichkeiten zu finden, um vonseiten der Key-Accounts erwünschte Leistungen aufzuspüren, die im Rahmen der regulären Geschäftsbeziehungen nicht erkannt werden können.12
Ein unternehmensübergreifendes Key-Account-Programm kann dann sinnvoll sein, wenn verschiedene Abteilungen des Unternehmens mit dem Kunden Geschäfte abwickeln und signifikante, sich überschneidende Absatzchancen vermutet werden. In manchen Fällen erscheint es sogar sinnvoll, Verkaufsbemühungen einzelner Geschäftsbereiche zugunsten des unternehmensübergreifenden Account-Programms zu unterbinden.