
Schilten
Schulbericht zuhanden der Inspektorenkonferenz
Hermann Burger(Author)
Peter von Matt(Editor)
Nagel & Kimche (Publisher)
4th Edition
Published on 4. February 2009
Book
Hardback
416 pages
978-3-312-00426-3 (ISBN)
Description
Unter dem Künstlernamen Armin Schildknecht arbeitet der 30-jährige Peter Stirner im abgelegenen Dorf Schilten im Kanton Aargau als Lehrer. Allerdings unterrichtet er längst nicht mehr das, was der Lehrplan vorsieht. Der nahe gelegene Friedhof bestimmt das Thema: Todeskunde. In seinem Debüt von 1976, einem der wichtigsten Romane der Nachkriegszeit in der Schweiz und nun in der Kollektion von Peter von Matt endlich wieder zugänglich, zeichnet Hermann Burger minutiös eine Obsession und dabei so subtil wie gnadenlos die Psyche eines ganzen Landes.
Reviews / Votes
"Ein sehr überzeugendes Nachwort von Thomas Strässle - er widersteht der Verlockung, Burger an Detailversessenheit noch übertreffen zu wollen - erleichtert den Einstieg in den Roman. Das Buch will uns stofflich und sprachlich überwältigen, und wir lassen uns das nach wie vor sehr gerne gefallen. Von Schilten geht noch immer eine einzigartige Faszination aus." Julian Schütt, Weltwoche, 29.01.09"Ein grosser, wuchtiger Roman in gepflegter Neuedition mit vorzüglichem Nachwort." Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 22.02.09
"Dieses fulminante Debüt, das nicht mehr greifbar war, ist jetzt in der Reihe Kollektion neu herausgekommen, im Nachwort luzid erläutert von Thomas Strässle." Beatrice von Matt, Neue Zürcher Zeitung, 26.02.09
"Was Burger in grandioser Konsequenz und Radikalität beschreibt, ist ein geschlossenes Wahnssystem, das voller Komik ist, voller makabrer Detailversessenheit, voller skurriler Geschichten, die gleichzeitig so lebensnah sind, dass man diesem Armin Schildknecht in alle abgelegenen Winkel seiner horrenden Phantasie folgen muß, lachend, aber oft auch mit Schrecken, weil in diesen Obsessionen so viel Normalität steckt." Hanne Kulessa, Hessischer Rundfunk, 28.02.09
"Ein Genie, wie es im Buche steht." Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung, 28.02.09
"Hermann Burgers Wortkunststücke leuchten nach wie vor hell wie Magnesiumblitze." Katrin Hillgruber, Frankfurter Rundschau, 28.02.09
"Eines der wichtigsten und witzigsten Bücher der Schweizer Literatur." Peer Teuwsen, Die Zeit, 03/09
"Burgers Romandebüt, das Maß an Franz Kafka und Thomas Bernhard nahm, steht immer noch singulär in der deutschsprachigen Literaturlandschaft und überragt Romane von Zeitgenossen an verblüffender Originalität und störrischer Eigenwilligkeit." Pia Reinacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.09
"Auf der Messerschneide von Wahn und Wirklichkeit tänzelt dieser Brocken von Buch mit einer enormen Leichtigkeit. Und man sieht: Dieser Mann war der größte Schweizer Schriftsteller nach Frischdürrenmatt, der sprachmächtigste überhaupt." Die Welt, 11.07.09
"Kaufen, ausleihen, stehlen! Es gibt eine wunderbar verschrobene Schulmeister- und Friedhofsgeschichte zu entdecken. Ein faszinierendes Buch." Charles Lewinsky, NZZ am Sonntag, 30.05.10
"Hermann Burger war einmal der strahlendste Stern am Schweizer Literaturhimmel. Nach seinem Tod verschwanden seine Werke merkwürdigerweise aus den Buchhandlungen. Wenn es eine Burger-Renaissance geben könnte, dann liefert die Werkausgabe im Verlag Nagel & Kimche die beste Grundlage dafür." Philipp Theisohn, Tages-Anzeiger, 20.02.14
More details
Language
German
Place of publication
Zürich
Switzerland
Product notice
Paper over boards
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 13.8 cm
Thickness: 3.8 cm
Weight
575 gr
ISBN-13
978-3-312-00426-3 (9783312004263)
Schweitzer Classification
Other editions
Previous edition

Book
02/2014
3rd Edition
Nagel & Kimche
€22.90
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Persons
Hermann Burger, geboren 1942 in Burg bei Menziken, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Zürich und arbeitete nach Promotion und Habilitation als Privatdozent für Neuere deutsche Literatur an der ETH Zürich und als Feuilletonredaktor beim Aargauer Tagblatt. Er nahm sich 1989 das Leben. Für sein literarisches Werk erhielt er unter anderem 1980 den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis, 1983 den Hölderlin-Preis und 1985 den Ingeborg-Bachmann-Preis.