
Luisa Figini
Description
Die Tessiner Künstlerin Luisa Figini, 1954 geboren, arbeitet mit einer intuitiven und poetischen Wahrnehmung des Raums und anderer Menschen und integriert dabei sensorische - taktile, akustische und visuelle - Erfahrungen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Verwendung ungewöhnlicher Materialien. Sie nimmt unterschiedliche künstlerische Tendenzen der Gegenwart - wie beispielsweise Arte Povera, Konzeptkunst oder Videokunst - auf und transformiert sie. Von ersten figurativen Arbeiten in Ton und Terrakotta ist Luisa Figini zu Installationen übergegangen, die aus synthetischen und natürlichen Materialien wie Wachs, Haare, Därme oder Papier sowie aus Video- und Audioelementen bestehen. Ihre jüngsten Werke sind hybrider Natur, in denen sich Projektionen bewegter Bilder mit Malerei und Zeichnung verbinden.
Diese erste Monografie zum Schaffen von Luisa Figini ist im Kontext einer Ausstellung der Künstlerin im Museo Comunale d'Arte Moderna in Ascona entstanden. Sie dokumentiert ihren kreativen Werdegang über vier Jahrzehnte und verortet ihn mit seinen Besonderheiten in der Schweizer Kunstszene. Das Buch zeigt eine umfangreiche Auswahl ihrer Arbeiten, ergänzt durch bislang unveröffentlichte Materialien aus ihrem Archiv.
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Persons
Carla Burani lebt und arbeitet in Montagnola als freischaffende Kunsthistorikerin, Kunstberaterin und Kuratorin. 2019-2022 war sie Direktorin des Kirchner Museum Davos.
Paola Tedeschi-Pellanda lebt und arbeitet in Genf als freischaffende Kunsthistorikerin, Kuratorin und Übersetzerin.