
Körpersprache
Haufe-Lexware (Publisher)
2nd Edition
Published on 23. December 2011
Book
Paperback/Softback
251 pages
978-3-648-02683-0 (ISBN)
Article exhausted; check for reprint
Description
Oft gibt man, ohne es zu wissen, mit Körpersprache wichtige Signale an andere weiter. Dieser TaschenGuide zeigt, wie Sie Ihre Körpersprache bewusst und wirkungsvoll einsetzen und Ihr Gegenüber besser durchschauen.
Inhalte:
- Welche Botschaften wir unbewusst durch Körperhaltung und Mimik, Gestik und Stimme transportieren.
- Techniken für mehr Standing und soziale Kompetenz: Signale anderer richtig interpretieren und selbst überzeugend auftreten.
- Mit umfangreichem Trainingsteil: Die eigene Körpersprache in Vorstellungsgesprächen, Besprechungen, Präsentationen gezielt einsetzen.
- Best of-Edition - starke Kompetenz zum kleinen Preis!
Inhalte:
- Welche Botschaften wir unbewusst durch Körperhaltung und Mimik, Gestik und Stimme transportieren.
- Techniken für mehr Standing und soziale Kompetenz: Signale anderer richtig interpretieren und selbst überzeugend auftreten.
- Mit umfangreichem Trainingsteil: Die eigene Körpersprache in Vorstellungsgesprächen, Besprechungen, Präsentationen gezielt einsetzen.
- Best of-Edition - starke Kompetenz zum kleinen Preis!
More details
Series
Band 194
Edition
2. Auflage 2012
Language
German
Place of publication
Freiburg im Breisgau
Germany
ISBN-13
978-3-648-02683-0 (9783648026830)
Schweitzer Classification
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Persons
Author
Tiziana Bruno ist Führungskräftecoach und Fachbuchautorin sowie Beraterin und Trainerin mit Schwerpunkt Führung, Kommunikation, Wirkung und Präsenz. Sie ist die Geschäftsführerin von "Business Class - Bühne für Kommunikation".
Gregor Adamczyk arbeitet als Theaterregisseur und Fachbuchautor sowie als Trainer mit Schwerpunkt Führung, Personal Performance, Selbstmarketing. Zudem ist er Geschäftsführer von "Business Class - Bühne für Kommunikation".
Content
TEIL 1: PRAXISWISSEN KÖRPERSPRACHE
WAS IST KÖRPERSPRACHE?
- Die unverfälschte Sprache
- Was heißt, Körpersprache verstehen?
- Die häufigsten Fragen zur Körpersprache
KÖRPERSPRACHLICHE SIGNALE VERSTEHEN
- Körperhaltung und Gangarten
- Mimik
- Gestik
- Stimme und Tonfall
- Status
- Territorien
- Körpertypen
IHR AUTHENTISCHER AUFTRITT - VON ERFOLGREICHEN SCHAUSPIELERN LERNEN
- Raum einnehmen und präsent sein
- Die Rollen wechseln
- Motiv und innere Haltung klären
- Keine Angst vor Emotionen
WIE SIE KÖRPERSPRACHE GEZIELT EINSETZEN
- Im Vorstellungsgespräch
- Zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
- Unter Kollegen
- Bei Besprechungen
- Wenn Sie präsentieren
- Beim Verkaufen und Verhandeln
TEIL 2: TRAINING KÖRPERSPRACHE
TEST: SCHÄTZEN SIE SICH SELBST EIN
WIE SIE IHRE WAHRNEHMUNG ENTWICKELN
- Die Sinne aktivieren
- Mit Vorstellungskraft überzeugen
- Wie Ihre innere Haltung Ihre Körpersprache beeinflusst
- Emotionen bewusst ausdrücken
KÖRPERSPRACHE VERSTEHEN UND EINSETZEN
- Eine aufrechte und offene Körperhaltung einnehmen
- Stehen und gehen
- Mimik und Gestik
- Stimme und Tonfall
- Den Status kennen und wechseln
- Wie Sie Territorien beachten
- Mit den verschiedenen Körpertypen umgehen
DIE WICHTIGSTEN SITUATIONEN
- So gestalten Sie ein Vorstellungsgespräch
- Führen und motivieren
- Mit Kollegen zusammenarbeiten
- Im Verkaufsgespräch überzeugen
- Erfolgreich präsentieren
GROßER WISSENSTEST
STICHWORTVERZEICHNIS
WAS IST KÖRPERSPRACHE?
- Die unverfälschte Sprache
- Was heißt, Körpersprache verstehen?
- Die häufigsten Fragen zur Körpersprache
KÖRPERSPRACHLICHE SIGNALE VERSTEHEN
- Körperhaltung und Gangarten
- Mimik
- Gestik
- Stimme und Tonfall
- Status
- Territorien
- Körpertypen
IHR AUTHENTISCHER AUFTRITT - VON ERFOLGREICHEN SCHAUSPIELERN LERNEN
- Raum einnehmen und präsent sein
- Die Rollen wechseln
- Motiv und innere Haltung klären
- Keine Angst vor Emotionen
WIE SIE KÖRPERSPRACHE GEZIELT EINSETZEN
- Im Vorstellungsgespräch
- Zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
- Unter Kollegen
- Bei Besprechungen
- Wenn Sie präsentieren
- Beim Verkaufen und Verhandeln
TEIL 2: TRAINING KÖRPERSPRACHE
TEST: SCHÄTZEN SIE SICH SELBST EIN
WIE SIE IHRE WAHRNEHMUNG ENTWICKELN
- Die Sinne aktivieren
- Mit Vorstellungskraft überzeugen
- Wie Ihre innere Haltung Ihre Körpersprache beeinflusst
- Emotionen bewusst ausdrücken
KÖRPERSPRACHE VERSTEHEN UND EINSETZEN
- Eine aufrechte und offene Körperhaltung einnehmen
- Stehen und gehen
- Mimik und Gestik
- Stimme und Tonfall
- Den Status kennen und wechseln
- Wie Sie Territorien beachten
- Mit den verschiedenen Körpertypen umgehen
DIE WICHTIGSTEN SITUATIONEN
- So gestalten Sie ein Vorstellungsgespräch
- Führen und motivieren
- Mit Kollegen zusammenarbeiten
- Im Verkaufsgespräch überzeugen
- Erfolgreich präsentieren
GROßER WISSENSTEST
STICHWORTVERZEICHNIS
DIE UNVERFÄLSCHTE SPRACHE
Beispiel: Wenn die Botschaft nicht ankommt
Herr Kern, seit vielen Jahren Führungskraft auf der obersten Ebene, hält eine Rede vor seinen Mitarbeitern. Es geht um ein äußerst wichtiges Projekt: neue Organisationsstrukturen sollen eingeführt und Hierarchieebenen zusammengelegt werden. Der Inhalt seiner Rede
klingt logisch und seine Folienpräsentation ist nach allen Regeln der Kunst aufgebaut.
Während der Rede verschränkt er die Arme, zieht immer wieder seine Schultern hoch und rührt sich nicht vom Fleck. Seine Stimme klingt monoton und sein Blick ist starr. Die Mitarbeiter folgen seinen Ausführungen, doch sie fühlen sich nicht angesprochen. Sie lehnen sich mit verschränkten Armen zurück, senken kritisch den Kopf und runzeln die Stirn.
Während der Präsentation und noch einige Tage später beschleicht Herrn Kern das Gefühl, dass die Botschaft seine Mitarbeiter nicht erreicht hat. Als die Implementierung der neuen Strukturen dann nur sehr schleppend vorangeht, ist Herr Kern besorgt um den Erfolg des Projekts und fragt sich: "Was habe ich falsch gemacht? Habe ich etwas übersehen?"
DER EINFLUSS DER KÖRPERSPRACHE
Herr Kern hat die Macht der Körpersprache unterschätzt: Obwohl ihm der Inhalt seiner Rede sehr wichtig war und er die Rede inhaltlich gut vorbereitet hatte, sendete sein Körper völlig andere Signale. Seine Körperhaltung drückte Verschlossenheit aus, seine Gesten waren sparsam und sie stimmten nicht mit der Idee der Veränderung überein - sie strahlten weder Risikobereitschaft noch Begeisterung aus. Herr Kern wirkte steif und ohne Energie. Die Mitarbeiter begannen sich unwohl zu fühlen. Sie bekamen den Eindruck, Herr Kern würde
selbst nicht hinter den Veränderungen stehen. Hätte Herr Kern die Körpersprache seiner Mitarbeiter zu deuten gewusst, hätte er darauf reagieren können.
Körpersprache erzählt uns oft mehr über Emotionen und die innere Haltung eines Menschen als die gesprochene Sprache.
Körpersprache ist unsere erste und unverfälschte Sprache. Sobald wir gelernt haben mit Worten umzugehen, messen wir der Körpersprache bewusst keine große Bedeutung mehr bei. Doch unsere erste Sprache ist viel mächtiger als wir es annehmen. Sie lässt sich nicht verdrängen und wirkt auf den ungeübten Beobachter stärker als Worte. Dem geübten Beobachter kann sie viel über uns verraten.
Der Psychologe Albert Mehrabian fand in einer wissenschaftlichen Untersuchung heraus, von welchen Faktoren die Wirkung einer gesprochenen Botschaft abhängt. Es sind drei: der Inhalt des Gesagten mit 7 %, Körpersprache mit 55 %, Stimme und Sprechtechnik mit 38 %. Dieses erstaunliche Ergebnis zeigt, wie einflussreich körpersprachliche Äußerungen sind, wenn sich Menschen begegnen.
DIE MACHT DES ERSTEN EINDRUCKS
Stellen Sie sich vor, eine Ihnen nicht persönlich bekannte Person betritt den Raum. Sie begrüßen sich, sprechen ein paar Sätze und setzen sich. Es sind erst einige Sekunden vergangen, seitdem Sie sich begegnet sind, doch es waren sehr wichtige Sekunden.
- Wie ist die Person in den Raum getreten? Selbstbewusst oder eher zögerlich?
- Hat sie gelächelt oder waren die Stirnrunzeln vom letzten Telefonat noch da?
- Welche Wirkung hatte sie auf Sie?
Dies und noch mehr nehmen wir in den ersten Sekunden einer Begegnung unbewusst wahr. Wir registrieren intuitiv Aussehen, Kleidung, Mimik, Körperhaltung oder den Klang der Stimme des anderen. Vor vielen Jahrtausenden war dieser erste Eindruck äußerst wichtig, denn die Menschen mussten in diesem Moment sofort einschätzen, ob sie dem Fremden vertrauen können.
Seither hat sich im Grunde nicht viel verändert. Die Kommunikationstechnologie hat zwar einen rasanten Fortschritt erlebt - wir müssen uns nicht mehr persönlich kennen lernen, um Informationen auszutauschen - aber wenn wir uns direkt gegenüber treten, kann der erste Eindruck - nicht nur der ersten Sekunden, sondern der ersten Begegnung - eine wichtige, manchmal verhängnisvolle Rolle spielen.
Beispiel: Der erste Ein
Beispiel: Wenn die Botschaft nicht ankommt
Herr Kern, seit vielen Jahren Führungskraft auf der obersten Ebene, hält eine Rede vor seinen Mitarbeitern. Es geht um ein äußerst wichtiges Projekt: neue Organisationsstrukturen sollen eingeführt und Hierarchieebenen zusammengelegt werden. Der Inhalt seiner Rede
klingt logisch und seine Folienpräsentation ist nach allen Regeln der Kunst aufgebaut.
Während der Rede verschränkt er die Arme, zieht immer wieder seine Schultern hoch und rührt sich nicht vom Fleck. Seine Stimme klingt monoton und sein Blick ist starr. Die Mitarbeiter folgen seinen Ausführungen, doch sie fühlen sich nicht angesprochen. Sie lehnen sich mit verschränkten Armen zurück, senken kritisch den Kopf und runzeln die Stirn.
Während der Präsentation und noch einige Tage später beschleicht Herrn Kern das Gefühl, dass die Botschaft seine Mitarbeiter nicht erreicht hat. Als die Implementierung der neuen Strukturen dann nur sehr schleppend vorangeht, ist Herr Kern besorgt um den Erfolg des Projekts und fragt sich: "Was habe ich falsch gemacht? Habe ich etwas übersehen?"
DER EINFLUSS DER KÖRPERSPRACHE
Herr Kern hat die Macht der Körpersprache unterschätzt: Obwohl ihm der Inhalt seiner Rede sehr wichtig war und er die Rede inhaltlich gut vorbereitet hatte, sendete sein Körper völlig andere Signale. Seine Körperhaltung drückte Verschlossenheit aus, seine Gesten waren sparsam und sie stimmten nicht mit der Idee der Veränderung überein - sie strahlten weder Risikobereitschaft noch Begeisterung aus. Herr Kern wirkte steif und ohne Energie. Die Mitarbeiter begannen sich unwohl zu fühlen. Sie bekamen den Eindruck, Herr Kern würde
selbst nicht hinter den Veränderungen stehen. Hätte Herr Kern die Körpersprache seiner Mitarbeiter zu deuten gewusst, hätte er darauf reagieren können.
Körpersprache erzählt uns oft mehr über Emotionen und die innere Haltung eines Menschen als die gesprochene Sprache.
Körpersprache ist unsere erste und unverfälschte Sprache. Sobald wir gelernt haben mit Worten umzugehen, messen wir der Körpersprache bewusst keine große Bedeutung mehr bei. Doch unsere erste Sprache ist viel mächtiger als wir es annehmen. Sie lässt sich nicht verdrängen und wirkt auf den ungeübten Beobachter stärker als Worte. Dem geübten Beobachter kann sie viel über uns verraten.
Der Psychologe Albert Mehrabian fand in einer wissenschaftlichen Untersuchung heraus, von welchen Faktoren die Wirkung einer gesprochenen Botschaft abhängt. Es sind drei: der Inhalt des Gesagten mit 7 %, Körpersprache mit 55 %, Stimme und Sprechtechnik mit 38 %. Dieses erstaunliche Ergebnis zeigt, wie einflussreich körpersprachliche Äußerungen sind, wenn sich Menschen begegnen.
DIE MACHT DES ERSTEN EINDRUCKS
Stellen Sie sich vor, eine Ihnen nicht persönlich bekannte Person betritt den Raum. Sie begrüßen sich, sprechen ein paar Sätze und setzen sich. Es sind erst einige Sekunden vergangen, seitdem Sie sich begegnet sind, doch es waren sehr wichtige Sekunden.
- Wie ist die Person in den Raum getreten? Selbstbewusst oder eher zögerlich?
- Hat sie gelächelt oder waren die Stirnrunzeln vom letzten Telefonat noch da?
- Welche Wirkung hatte sie auf Sie?
Dies und noch mehr nehmen wir in den ersten Sekunden einer Begegnung unbewusst wahr. Wir registrieren intuitiv Aussehen, Kleidung, Mimik, Körperhaltung oder den Klang der Stimme des anderen. Vor vielen Jahrtausenden war dieser erste Eindruck äußerst wichtig, denn die Menschen mussten in diesem Moment sofort einschätzen, ob sie dem Fremden vertrauen können.
Seither hat sich im Grunde nicht viel verändert. Die Kommunikationstechnologie hat zwar einen rasanten Fortschritt erlebt - wir müssen uns nicht mehr persönlich kennen lernen, um Informationen auszutauschen - aber wenn wir uns direkt gegenüber treten, kann der erste Eindruck - nicht nur der ersten Sekunden, sondern der ersten Begegnung - eine wichtige, manchmal verhängnisvolle Rolle spielen.
Beispiel: Der erste Ein