
Körpersprache
Haufe-Lexware (Publisher)
2nd Edition
Published in August 2008
Book
Paperback/Softback
128 pages
978-3-448-07385-0 (ISBN)
Description
INhALTE
- wie wichtig Körpersprache beim Kontakt mit anderen ist,
- was die Körpersprache Ihres Gegenübers aussagt,
- wie Sie Ihre eigene Körpersprache gezielt einsetzen und
- was Sie von erfolgreichen Trainern lernen können.
- wie wichtig Körpersprache beim Kontakt mit anderen ist,
- was die Körpersprache Ihres Gegenübers aussagt,
- wie Sie Ihre eigene Körpersprache gezielt einsetzen und
- was Sie von erfolgreichen Trainern lernen können.
More details
Series
106
Edition
2., Auflage
Language
German
Place of publication
Freiburg im Breisgau
Germany
Target group
Berufstätige, Berufseinsteiger, Hochschulabsolventen, Selbständige
ISBN-13
978-3-448-07385-0 (9783448073850)
Schweitzer Classification
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E-Book
03/2006
2nd Edition
Haufe-Lexware
€3.99
Available for download
Previous edition

Tiziana Bruno | Gregor Adamczyk
Körpersprache
Book
09/2004
1st Edition
Haufe-Lexware
€6.60
Article exhausted; check for reprint
Persons
Tiziana Bruno ist Schauspielerin, Trainerin und Moderatorin beim Unternehmenstheater VitaminT4change, das 2002 mit dem Internationalen Deutschen Trainingspreis und der Goldmedaille in der Kategorie Vertrieb ausgezeichnet wurde, und Mitglied im Trainerteam von "Manager of Business-Entertainment", das Weiterbildung für Berater und Trainer anbietet.
Gregor Adamczyk ist Theaterregisseur und Drehbuchautor und hat u.a. am Residenztheater in München und für die ARD und den SWR gearbeitet. Er realisiert seit 1996 Theaterprodukte für Unternehmen sowie Inszenierungen von Events und Präsentationen. Außerdem arbeitet er als freier Trainer.
Gregor Adamczyk ist Theaterregisseur und Drehbuchautor und hat u.a. am Residenztheater in München und für die ARD und den SWR gearbeitet. Er realisiert seit 1996 Theaterprodukte für Unternehmen sowie Inszenierungen von Events und Präsentationen. Außerdem arbeitet er als freier Trainer.
Content
WAS IST KÖRPERSPRAChE?
- Die unverfälschte Sprache
- Was heißt, Körpersprache verstehen?
- Die häufigsten Fragen zur Körpersprache
KÖRPERSPRAChLIChE SIGNALE VERSTEhEN
- Körperhaltung und Gangarten
- Mimik
- Gestik
- Stimme und Tonfall
- Status
- Territorien
- Körpertypen
IhR AUThENTISChER AUFTRITT - VON ERFOLGREIChEN SChAUSPIELERN LERNEN
- Raum einnehmen und Präsenz gewinnen
- Die Rollen wechseln
- Motive und innere Haltung klären
- Keine Angst vor Emotionen
WIE SIE KÖRPERSPRAChE GEZIELT EINSETZEN
- Im Vorstellungsgespräch
- Zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
- Unter Kollegen
- Bei Besprechungen
- Wenn Sie präsentieren
- Beim Verkaufen und Verhandeln
ÜBUNGEN
- Die unverfälschte Sprache
- Was heißt, Körpersprache verstehen?
- Die häufigsten Fragen zur Körpersprache
KÖRPERSPRAChLIChE SIGNALE VERSTEhEN
- Körperhaltung und Gangarten
- Mimik
- Gestik
- Stimme und Tonfall
- Status
- Territorien
- Körpertypen
IhR AUThENTISChER AUFTRITT - VON ERFOLGREIChEN SChAUSPIELERN LERNEN
- Raum einnehmen und Präsenz gewinnen
- Die Rollen wechseln
- Motive und innere Haltung klären
- Keine Angst vor Emotionen
WIE SIE KÖRPERSPRAChE GEZIELT EINSETZEN
- Im Vorstellungsgespräch
- Zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
- Unter Kollegen
- Bei Besprechungen
- Wenn Sie präsentieren
- Beim Verkaufen und Verhandeln
ÜBUNGEN
AUS DEM KAPITEL "WAS IST KÖRPERSPRAChE?" S. 8-10:DIE UNVERFÄLSChTE SPRAChEBEISPIEL: WENN DIE BOTSChAFT NIChT ANKOMMT
Herr Kern, seit vielen Jahren Führungskraft auf der obersten Ebene, hält eine Rede vor seinen Mitarbeitern. Es geht um ein äußerst wichtiges Projekt: neue Organisationsstrukturen sollen eingeführt und Hierarchieebenen zusammengelegt werden. Der Inhalt seiner Rede klingt logisch und seine Folienpräsentation ist nach allen Regeln der Kunst aufgebaut. Während der Rede verschränkt er die Arme, zieht immer wieder seine Schultern hoch und rührt sich nicht vom Fleck. Seine Stimme klingt monoton und sein Blick ist starr. Die Mitarbeiter folgen seinen Ausführungen, doch sie fühlen sich nicht angesprochen. Sie lehnen sich mit verschränkten Armen zurück, senken kritisch den Kopf und runzeln die Stirn.
Während der Präsentation und noch einige Tage später beschleicht Herrn Kern das Gefühl, dass die Botschaft seine Mitarbeiter nicht erreicht hat. Als die Implementierung der neuen Strukturen dann nur sehr schleppend vorangeht, ist Herr Kern besorgt um den Erfolg des Projekts und fragt sich: "Was habe ich falsch gemacht? Habe ich etwas übersehen?"
DER EINFLUSS DER KÖRPERSPRAChE
Herr Kern hat die Macht der Körpersprache unterschätzt: Obwohl ihm der Inhalt seiner Rede sehr wichtig war und er die Rede inhaltlich gut vorbereitet hatte, sendete sein Körper völlig andere Signale. Seine Körperhaltung drückte Verschlossenheit aus, seine Gesten waren sparsam und sie stimmten nicht mit der Idee der Veränderung überein - sie strahlten weder Risikobereitschaft noch Begeisterung aus. Herr Kern wirkte steif und ohne Energie. Die Mitarbeiter begannen sich unwohl zu fühlen. Sie bekamen den Eindruck, Herr Kern würde selbst nicht hinter den Veränderungen stehen. Die Körperhaltungen und Gesten der Mitarbeiter bedeuteten alles andere als Neugier und Aufmerksamkeit. Hätte Herr Kern die Körpersprache seiner Mitarbeiter zu deuten gewusst, hätte er darauf reagieren können.
Körpersprache erzählt uns oft mehr über Emotionen und die innere Haltung eines Menschen als die gesprochene Sprache.
Körpersprache ist unsere erste und unverfälschte Sprache. Sobald wir gelernt haben mit Worten umzugehen, messen wir der Körpersprache bewusst keine große Bedeutung mehr bei. Doch unsere erste Sprache ist viel mächtiger als wir es annehmen. Sie lässt sich nicht verdrängen und wirkt auf den ungeübten Beobachter stärker als Worte. Dem geübten Beobachter kann sie viel über uns verraten. Der Psychologe Albert Mehrabian fand in einer wissenschaftlichen Untersuchung heraus, von welchen Faktoren die Wirkung einer gesprochenen Botschaft abhängt. Es sind drei: der Inhalt des Gesagten mit 7 %, Körpersprache mit 55 %, Stimme und Sprechtechnik mit 38 %. Dieses erstaunliche Ergebnis zeigt, wie einflussreich körpersprachliche Äußerungen sind, wenn sich Menschen begegnen.
DIE MAChT DES ERSTEN EINDRUCKSStellen Sie sich vor, eine Ihnen nicht persönlich bekannte Person betritt den Raum. Sie begrüßen sich, sprechen ein paar Sätze und setzen sich. Es sind erst einige Sekunden vergangen, seitdem Sie sich begegnet sind, doch es waren sehr wichtige Sekunden.
- Wie ist die Person in den Raum getreten? Selbstbewusst oder eher zögerlich?
- Hat sie gelächelt oder waren die Stirnrunzeln vom letzten Telefonat noch da?
- Welche Wirkung hatte sie auf Sie?
Herr Kern, seit vielen Jahren Führungskraft auf der obersten Ebene, hält eine Rede vor seinen Mitarbeitern. Es geht um ein äußerst wichtiges Projekt: neue Organisationsstrukturen sollen eingeführt und Hierarchieebenen zusammengelegt werden. Der Inhalt seiner Rede klingt logisch und seine Folienpräsentation ist nach allen Regeln der Kunst aufgebaut. Während der Rede verschränkt er die Arme, zieht immer wieder seine Schultern hoch und rührt sich nicht vom Fleck. Seine Stimme klingt monoton und sein Blick ist starr. Die Mitarbeiter folgen seinen Ausführungen, doch sie fühlen sich nicht angesprochen. Sie lehnen sich mit verschränkten Armen zurück, senken kritisch den Kopf und runzeln die Stirn.
Während der Präsentation und noch einige Tage später beschleicht Herrn Kern das Gefühl, dass die Botschaft seine Mitarbeiter nicht erreicht hat. Als die Implementierung der neuen Strukturen dann nur sehr schleppend vorangeht, ist Herr Kern besorgt um den Erfolg des Projekts und fragt sich: "Was habe ich falsch gemacht? Habe ich etwas übersehen?"
DER EINFLUSS DER KÖRPERSPRAChE
Herr Kern hat die Macht der Körpersprache unterschätzt: Obwohl ihm der Inhalt seiner Rede sehr wichtig war und er die Rede inhaltlich gut vorbereitet hatte, sendete sein Körper völlig andere Signale. Seine Körperhaltung drückte Verschlossenheit aus, seine Gesten waren sparsam und sie stimmten nicht mit der Idee der Veränderung überein - sie strahlten weder Risikobereitschaft noch Begeisterung aus. Herr Kern wirkte steif und ohne Energie. Die Mitarbeiter begannen sich unwohl zu fühlen. Sie bekamen den Eindruck, Herr Kern würde selbst nicht hinter den Veränderungen stehen. Die Körperhaltungen und Gesten der Mitarbeiter bedeuteten alles andere als Neugier und Aufmerksamkeit. Hätte Herr Kern die Körpersprache seiner Mitarbeiter zu deuten gewusst, hätte er darauf reagieren können.
Körpersprache erzählt uns oft mehr über Emotionen und die innere Haltung eines Menschen als die gesprochene Sprache.
Körpersprache ist unsere erste und unverfälschte Sprache. Sobald wir gelernt haben mit Worten umzugehen, messen wir der Körpersprache bewusst keine große Bedeutung mehr bei. Doch unsere erste Sprache ist viel mächtiger als wir es annehmen. Sie lässt sich nicht verdrängen und wirkt auf den ungeübten Beobachter stärker als Worte. Dem geübten Beobachter kann sie viel über uns verraten. Der Psychologe Albert Mehrabian fand in einer wissenschaftlichen Untersuchung heraus, von welchen Faktoren die Wirkung einer gesprochenen Botschaft abhängt. Es sind drei: der Inhalt des Gesagten mit 7 %, Körpersprache mit 55 %, Stimme und Sprechtechnik mit 38 %. Dieses erstaunliche Ergebnis zeigt, wie einflussreich körpersprachliche Äußerungen sind, wenn sich Menschen begegnen.
DIE MAChT DES ERSTEN EINDRUCKSStellen Sie sich vor, eine Ihnen nicht persönlich bekannte Person betritt den Raum. Sie begrüßen sich, sprechen ein paar Sätze und setzen sich. Es sind erst einige Sekunden vergangen, seitdem Sie sich begegnet sind, doch es waren sehr wichtige Sekunden.
- Wie ist die Person in den Raum getreten? Selbstbewusst oder eher zögerlich?
- Hat sie gelächelt oder waren die Stirnrunzeln vom letzten Telefonat noch da?
- Welche Wirkung hatte sie auf Sie?