
Die Villa Reitzenstein in Stuttgart
Vom Witwensitz zum Regierungssitz
Joachim Brüser(Author)
Rolf Bidlingmaier(Editor)
Michael Imhof Verlag
Published on 16. August 2022
Book
Hardback
272 pages
978-3-7319-1265-1 (ISBN)
Description
Majestätisch thront die Villa Reitzenstein über dem Stuttgarter Stadtzentrum, sie bietet einen wunderbaren Ausblick über die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Erbaut wurde sie zwischen 1910 und 1913 für Helene von Reitzenstein von den Stuttgarter Architekten Hans Weirether und Hugo Schlösser. Die Bauherrin war die Tochter des Gründers der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) und die Witwe des Oberhofmeisters der letzten Königin von Württemberg.
Helene von Reitzenstein bediente sich stilistisch bewusst bei der französischen und württembergischen Architektur des 18. Jahrhunderts, um den wirtschaftlichen Erfolg und den sozialen Aufstieg ihrer Familie zu zeigen. Die historisch anmutende Villa wurde technisch allerdings nach dem neuesten Stand der Zeit erbaut und verfügte über alle Bequemlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Dennoch fühlte sich die Bauherrin schnell nicht mehr wohl in ihrer neuen Villa und verkaufte sie 1921 an den Volksstaat Württemberg.
Das Land nutzt die Villa Reitzenstein seit 1925 als Sitz des Staatspräsidenten bzw. Ministerpräsidenten und des Staatsministeriums. Dadurch musste baulich das eine oder andere Detail angepasst und die Villa um mehrere Nebengebäude ergänzt werden. Die ersten Neubauten entstanden mit den Beamtenwohnhäusern an der Sandbergerstraße bereits 1926, als neuestes Gebäude wurde 2016 das Eugen-Bolz-Haus eingeweiht.
Anhand zahlreicher, bisher zum Teil unbekannter Quellen stellt Joachim Brüser die Baugeschichte des Hauses unter Helene von Reitzenstein dar und verfolgt die Nutzungsgeschichte der Villa Reitzenstein als schönste deutsche Staatskanzlei bis zu den baulichen Veränderungen unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Helene von Reitzenstein bediente sich stilistisch bewusst bei der französischen und württembergischen Architektur des 18. Jahrhunderts, um den wirtschaftlichen Erfolg und den sozialen Aufstieg ihrer Familie zu zeigen. Die historisch anmutende Villa wurde technisch allerdings nach dem neuesten Stand der Zeit erbaut und verfügte über alle Bequemlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Dennoch fühlte sich die Bauherrin schnell nicht mehr wohl in ihrer neuen Villa und verkaufte sie 1921 an den Volksstaat Württemberg.
Das Land nutzt die Villa Reitzenstein seit 1925 als Sitz des Staatspräsidenten bzw. Ministerpräsidenten und des Staatsministeriums. Dadurch musste baulich das eine oder andere Detail angepasst und die Villa um mehrere Nebengebäude ergänzt werden. Die ersten Neubauten entstanden mit den Beamtenwohnhäusern an der Sandbergerstraße bereits 1926, als neuestes Gebäude wurde 2016 das Eugen-Bolz-Haus eingeweiht.
Anhand zahlreicher, bisher zum Teil unbekannter Quellen stellt Joachim Brüser die Baugeschichte des Hauses unter Helene von Reitzenstein dar und verfolgt die Nutzungsgeschichte der Villa Reitzenstein als schönste deutsche Staatskanzlei bis zu den baulichen Veränderungen unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
More details
Series
Language
German
Place of publication
Petersberg
Germany
Edition type
New edition
Product notice
sewn/stitched
Illustrations
249
29 s/w Abbildungen, 249 farbige Abbildungen
Dimensions
Height: 28 cm
Width: 22 cm
Weight
1520 gr
ISBN-13
978-3-7319-1265-1 (9783731912651)
Schweitzer Classification