
REX
Léon Degrelle und die Zukunft des Rex
Robert Brasillach(Author)
Jungeuropa Verlag
1st Edition
Published on 4. December 2023
Book
Hardback
192 pages
978-3-948145-29-3 (ISBN)
Description
Wir schreiben das Jahr 1936, und in Belgien ist das Maß voll: Die katholisch-nationalistische Jugendbewegung der Rexisten erhebt sich gegen Korruption, parlamentarische Abgehobenheit und soziale Verwahrlosung. Unter ihrem jungen Führer Léon Degrelle sorgt Rex für ein Erdbeben im politisch ebenso wie kulturell tief gespaltenen belgischen Staat.
Als einer der ersten ausländischen Intellektuellen erfasst der rechte französische Publizist Robert Brasillach das Potenzial dieser Entwicklung. Er reist mehrfach nach Belgien, um Degrelle und dessen Rexisten zu besuchen, beobachtet scharf und berichtet seinen Lesern in mitreißendem Ton, was sich beim nördlichen Nachbarn zuträgt.
Brasillachs Augenzeugenbericht vom Höhepunkt einer nonkonformen rechten Graswurzelbewegung erzählt meisterhaft von den Gefahren, die einer parteipolitischen Rechten drohen, wenn diese in freien Wahlen Gestaltungsmacht gewinnt und sich die Kräfte des Alten zu einer Einheitsfront dagegen zusammenschließen. Das macht ihn - leider! - zeitlos.
Als einer der ersten ausländischen Intellektuellen erfasst der rechte französische Publizist Robert Brasillach das Potenzial dieser Entwicklung. Er reist mehrfach nach Belgien, um Degrelle und dessen Rexisten zu besuchen, beobachtet scharf und berichtet seinen Lesern in mitreißendem Ton, was sich beim nördlichen Nachbarn zuträgt.
Brasillachs Augenzeugenbericht vom Höhepunkt einer nonkonformen rechten Graswurzelbewegung erzählt meisterhaft von den Gefahren, die einer parteipolitischen Rechten drohen, wenn diese in freien Wahlen Gestaltungsmacht gewinnt und sich die Kräfte des Alten zu einer Einheitsfront dagegen zusammenschließen. Das macht ihn - leider! - zeitlos.
More details
Language
German
Place of publication
Dresden
Germany
Edition type
Annotated edition
New edition
Product notice
sewn/stitched
With ribbon marker(s)
Dimensions
Height: 20 cm
Width: 12 cm
ISBN-13
978-3-948145-29-3 (9783948145293)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Journalist, Schriftsteller
Robert Brasillach (1909-1945) war Literatur- und Filmkritiker, Chefredakteur der Zeitschrift »Je suis partout« sowie vielfacher Romanautor. Als Bewunderer und Schüler Charles Maurras' war der Absolvent der renommierten École normale supérieure (ENS) zunächst im Umfeld der royalistischen Action Française aktiv. Wie viele Intellektuelle seiner Generation zeigte sich Brasillach jedoch zunehmend von der dynamischen und vitalen Inszenierung des Faschismus beeindruckt. In den folgenden Jahren wurde der junge Romancier aus französisch-katalanischem Elternhaus, der an seiner idealtypischen Version eines paneuropäischen »fascisme immense et rouge« arbeitete, zu einem der bekanntesten Autoren der radikalen Rechten, nach 1940 sogar zu einem der prominenten Kollaborateure Frankreichs. 1945, im Zuge der Libération, wurde Brasillach der Prozess gemacht. Gnadengesuche von bedeutenden Schriftstellern, darunter Albert Camus und Paul Valéry, lehnte Charles de Gaulle ab. Am 19. Januar folgte die Verurteilung Brasillachs - nach nur sechs Stunden »Verhandlung«. Schon am 6. Februar 1945 wurde er hingerichtet. Heute wird Brasillach - wie Drieu, Céline und weitere ehedem Verfemte - wieder entdeckt, und zwar, je nach Gusto, als Literatur- und Filmkritiker, als Poet, als Chronist eines untergegangenen Zeitalters oder aber, spezifischer, des Spanischen Bürgerkriegs (1936-1939). Er berichtete wiederholt von den Kriegsschauplätzen und publizierte verschiedene Werke.
ISNI: 0000 0001 2277 8292
Robert Brasillach (1909-1945) war Literatur- und Filmkritiker, Chefredakteur der Zeitschrift »Je suis partout« sowie vielfacher Romanautor. Als Bewunderer und Schüler Charles Maurras' war der Absolvent der renommierten École normale supérieure (ENS) zunächst im Umfeld der royalistischen Action Française aktiv. Wie viele Intellektuelle seiner Generation zeigte sich Brasillach jedoch zunehmend von der dynamischen und vitalen Inszenierung des Faschismus beeindruckt. In den folgenden Jahren wurde der junge Romancier aus französisch-katalanischem Elternhaus, der an seiner idealtypischen Version eines paneuropäischen »fascisme immense et rouge« arbeitete, zu einem der bekanntesten Autoren der radikalen Rechten, nach 1940 sogar zu einem der prominenten Kollaborateure Frankreichs. 1945, im Zuge der Libération, wurde Brasillach der Prozess gemacht. Gnadengesuche von bedeutenden Schriftstellern, darunter Albert Camus und Paul Valéry, lehnte Charles de Gaulle ab. Am 19. Januar folgte die Verurteilung Brasillachs - nach nur sechs Stunden »Verhandlung«. Schon am 6. Februar 1945 wurde er hingerichtet. Heute wird Brasillach - wie Drieu, Céline und weitere ehedem Verfemte - wieder entdeckt, und zwar, je nach Gusto, als Literatur- und Filmkritiker, als Poet, als Chronist eines untergegangenen Zeitalters oder aber, spezifischer, des Spanischen Bürgerkriegs (1936-1939). Er berichtete wiederholt von den Kriegsschauplätzen und publizierte verschiedene Werke.
ISNI: 0000 0001 2277 8292
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