
Geldmenge - Warenmenge - Inflation
Divergenzen frühmittelalterlicher Wirtschaftstheoreme
JMB Verlag
1st Edition
Published on 26. October 2010
Book
Hardback
342 pages
978-3-940970-70-1 (ISBN)
Description
Geldmenge, Warenmenge, Inflation - diese Größen bilden feste Parameter innerhalb der modernen Wirtschaftstheorie. Mit ihrer Hilfe können Wirtschaftskreisläufe ganzer Nationen und Volkswirtschaften berechnet und die Rahmenbedingungen für politisches Handeln analysiert werden. Zugleich stellen sie miteinander festverbundene Einheiten dar, deren gegenseitige Abhängigkeit und Wechselbeziehung gerade einen Teil der Lenkungsmöglichkeiten staatlicher Geld- und Wirtschaftspolitik ausmacht.
Für die Zeit des Frühmittelalters hingegen werden die Themenbereiche "Geldmenge", "Warenmenge" und "Inflation" noch immer als weitgehend unverbundene Einzelthemen diskutiert und selbst zu den Einzelthemen liegen bislang nur wenige umfangreiche Studien vor.
Es war daher das Ziel der Herausgeber, die grundlegenden Problemstellungen des offenen Fragenkomplexes und seine zukünftigen Forschungspotentiale zu umreißen. Der nunmehr vorliegende Band enthält daher, neben einer Einleitung in die Fragestellung und einer umfangreichen Auswahlbibliographie, vor allem die Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung, die im Frühjahr 2010 an der Leibniz Universität Hannover zum Themenumfeld von "Geldmenge, Warenmenge und Inflation" abgehalten wurde.
Für die Zeit des Frühmittelalters hingegen werden die Themenbereiche "Geldmenge", "Warenmenge" und "Inflation" noch immer als weitgehend unverbundene Einzelthemen diskutiert und selbst zu den Einzelthemen liegen bislang nur wenige umfangreiche Studien vor.
Es war daher das Ziel der Herausgeber, die grundlegenden Problemstellungen des offenen Fragenkomplexes und seine zukünftigen Forschungspotentiale zu umreißen. Der nunmehr vorliegende Band enthält daher, neben einer Einleitung in die Fragestellung und einer umfangreichen Auswahlbibliographie, vor allem die Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung, die im Frühjahr 2010 an der Leibniz Universität Hannover zum Themenumfeld von "Geldmenge, Warenmenge und Inflation" abgehalten wurde.
More details
Series
Edition
1., Auflage
Language
German
Target group
College/higher education
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 12.5 cm
Weight
400 gr
ISBN-13
978-3-940970-70-1 (9783940970701)
Schweitzer Classification
Persons
Content
Enthält:
Vorwort
A. Borstelmann, M. Feuerle
Einleitung
M.Feuerle
Überlegungen zur Entwicklung der Warenmengen vom sechsten bis zum neunten Jahrhundert in Westeuropa - Forschungsstand und Quellenlage.
A. Frieling
Kritische Erörterung des Forschungsstandes zur merowingisch-karolingischen Geldpolitik.
S. Jüstel
Die Edelmetallgewinnung im Fränkischen Reich zwischen 500 und 814.
B. Schütz
Anmerkungen zur frühen sächsischen Geldmengen- und Warensituation unter Einschluß archäologischer Befunde.
M. Fiedler
Münzprägung und Münzverteilung als historisch-archäologische Indikatoren der frühmittelalterlichen Ökonomie.
M. Mühe
Die Theorie des "gerechten Preises" innerhalb der frühmittelalterlichen Quellenlage und ihre Reflexion in der Forschungsliteratur.
H. Schmidt
Das Verhältnis von Tausch- und Geldhandel als ökonomische Grundlage frühmittelalterlicher Wirtschaftsverhältnisse
I. Männer
Vorwort
A. Borstelmann, M. Feuerle
Einleitung
M.Feuerle
Überlegungen zur Entwicklung der Warenmengen vom sechsten bis zum neunten Jahrhundert in Westeuropa - Forschungsstand und Quellenlage.
A. Frieling
Kritische Erörterung des Forschungsstandes zur merowingisch-karolingischen Geldpolitik.
S. Jüstel
Die Edelmetallgewinnung im Fränkischen Reich zwischen 500 und 814.
B. Schütz
Anmerkungen zur frühen sächsischen Geldmengen- und Warensituation unter Einschluß archäologischer Befunde.
M. Fiedler
Münzprägung und Münzverteilung als historisch-archäologische Indikatoren der frühmittelalterlichen Ökonomie.
M. Mühe
Die Theorie des "gerechten Preises" innerhalb der frühmittelalterlichen Quellenlage und ihre Reflexion in der Forschungsliteratur.
H. Schmidt
Das Verhältnis von Tausch- und Geldhandel als ökonomische Grundlage frühmittelalterlicher Wirtschaftsverhältnisse
I. Männer