
Das Elfte Gebot
Roman
Gabriel Bornstein(Author)
Alfred Kröner Verlag
1st Edition
Published in March 2026
Book
Hardback
200 pages
978-3-520-77301-2 (ISBN)
Description
Ironisch, tiefgründig, voller Sprachfreude und Witz, zuweilen mit einer Spur Magie, erzählt Gabriel Bornstein die Geschichte des jungen David Dubnow, Waise, Sohn einer Holocaust-Überlebenden, den es auf der Suche nach dem Vermächtnis seines einzigen Angehörigen in die Sowjetunion des Kalten Krieges, nach Riga, verschlägt. Dort begegnet er den Absurditäten des autoritären Systems, der Frage, wem er trauen kann und wer was warum verbirgt - und der schönen, geheimnisvollen Judica. Zusammen mit ihr und einer Handvoll jüdischer Überlebender macht er sich auf eine Suche in den Katakomben der Stadt, die bald zur Obsession wird.
Eine ganz andere Erzählung über das israelische Trauma, die Geschichte der Judenverfolgung, autoritäre Systeme, die, gerade weil sie mit einem ordentlichen Augenzwinkern erfolgt, ganz tief blicken lässt.
More details
Series
Edition
1. Auflage
Language
German
Place of publication
Stuttgart
Germany
Product notice
With printed dust jacket
With ribbon marker(s)
Dimensions
Height: 204 mm
Width: 131 mm
Thickness: 25 mm
Weight
354 gr
ISBN-13
978-3-520-77301-2 (9783520773012)
Schweitzer Classification
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E-Book
09/2025
1st Edition
Alfred Kröner Verlag
€14.99
Available for download
Person
Author
Gabriel Bornstein, geb. 1948, verbrachte seine Kindheit in Jerusalem. Nach dem Militärdienst studierte er Ingenieurwesen an der Universität Be'er-Sheva. Einige Jahre später zog er nach Hamburg und begann ein Zweitstudium Film an der Kunsthochschule. Für den Abschlussfilm >Rosenberg< bekam er eine Auszeichnung. 2004 drehte er seinen Spielfilm >Dezemberküsse<. Sein erster Roman >45 Minuten bis Ramallah< erschien 2013 und wurde im gleichen Jahr verfilmt.
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joachim-zelter.de
ISNI: 0000 0001 3132 513X
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Content
»Auf einer Tour durch den Stadtteil Neve-Tzedek, unweit vom Alma-Strand, habe ich ein verlassenes Haus entdeckt. Viel konnte ich nicht sehen, weil Fenster und Türen verbrettert waren, trotzdem fühlte ich mich von diesem Haus magisch angezogen. Im Garten stand ein alter Baum, dessen Äste über das Dach ragten. Ich kletterte hinauf, aus purer Neugier, und versuchte, ins Innere des Hauses zu schauen, als der Ast, auf dem ich saß, abbrach und ich aufs Dach fiel. Die alten Ziegel hielten meinem Gewicht nicht stand, und ich krachte auf den Fußboden einer wunderhübschen alten Synagoge. In Anbetracht meiner Vergangenheit, von der ich in diesem Buch erzählen will, konnte das kein Zufall sein.«