
Security and Human Rights
Mining Companies between International Commitment and Corporate Practice
Nomos (Publisher)
1st Edition
Published on 31. October 2012
Book
Paperback/Softback
48 pages
978-3-8329-7740-5 (ISBN)
Description
Transnational institutions increasingly commit multinational companies to human rights on a voluntary basis. Tanja A. Börzel and Jana Hönke investigate in this booklet the security practices of multinational companies and to what extent these comply with voluntary human rights standards, such as the Voluntary Principles on Security and Human Rights. And if so, if this solves problems of insecurity caused by the presence of these firms. Drawing on two case studies of multinational mining companies in the Democratic Republic of Congo, the authors argue that it is necessary to go beyond compliance research, which focuses on the implementation of formal programs from a top-down perspective, to evaluate voluntary standards and the effects of companies on local security. They therefore develop a conceptual framework from a 'bottom-up perspective,' concentrating on the entire range of companies' local security practices, including negative effects on local security. Such an approach draws a more nuanced picture of corporate security practices and allows for a more differentiated evaluation of voluntary standards and of contributions by companies to local (in)security.
Multinationale Unternehmen werden zunehmend von transnationalen Institutionen auf freiwilliger Basis zu Menschenrechten und Sozialstandards verpflichtet. Die Autorinnen untersuchen in diesem Beitrag die Sicherheitspraktiken von Unternehmen und fragen, inwiefern sich diese an die Voluntary Principles on Security and Human Rights halten. Anhand von zwei multinationalen Bergbaufirmen in der Demokratischen Republik Kongo untersuchen sie die Wirkung dieser Standards auf die Sicherheitspraktiken der Firmen, nehmen darüber hinaus aber auch die Auswirkung der Firmenpraktiken auf die lokale Sicherheitslage in den Blick. Die Autorinnen argumentieren dass man über die Compliance-Forschung, die auf die Implementierung formaler Programme und regelkonformes Verhalten fokussiert, hinaus gehen muss um freiwillige Standards sowie die Wirkung von Unternehmen auf Sicherheit in Räumen begrenzter Staatlichkeit zu evaluieren. Dazu entwickeln sie einen "bottom-up" Ansatz der die gesamte Spanne lokaler Sicherheitspraktiken von Unternehmen sowie ihre - oft negativen - Effekte in den Blick nimmt. Dieser Ansatz erlaubt eine differenziertere Bewertung der Wirkung freiwilliger Standards als auch der Beiträge von Unternehmen zu lokaler (Un)Sicherheit.
Informationen zur Reihe:
Schriften des Münchner Centrums für Governance-Forschung
Herausgegeben von Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius, Prof. Dr. Karsten Fischer, Prof. Dr. Edgar Grande, Prof. Dr. Carsten Reinemann, Prof. Dr. Bernhard Zangl
Die Globalisierung hat vielfältige Auswirkungen: Hierarchien verlieren an Bedeutung, der Einfluss von Medien und privater Akteure nimmt zu, neue Formen der Koordination und Steuerung gesellschaftlicher Bereiche müssen entwickelt werden. Zentrale Herausforderung ist hierbei, wie unterschiedliche organisatorische Einheiten national und international ihre Handlungsfähigkeit behaupten oder zurückgewinnen können. Diesen Fragen widmet sich das Münchner Centrum für Governance-Forschung (MCG), das an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München neu gegründet wurde. Das Forschungscentrum untersucht Veränderungen in der Steuerung moderner Gegenwartsgesellschaften. Im Mittelpunkt stehen der Bedeutungsverlust von Hierarchien und hierarchischen Formen der Koordination, die Neubewertung rechtlicher Steuerungsinstrumente, die zunehmende Bedeutung privater Akteure bei der Produktion öffentlicher Güter sowie eine immer stärkere Medialisierung von Entscheidungsprozessen. Als fakultätsübergreifende Forschungseinrichtung kooperieren am MCG Wissenschaftler aus den Bereichen der Politik-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften sowie der Volkswirtschaftslehre. Die Forschungsergebnisse des MCG erscheinen in regelmäßigen Abständen in der Reihe "Schriften des Münchener Centrums für Governance-Forschung". Bei dieser Reihe handelt es sich sowohl um Publikationen verschiedener Fachtagungen des MCG als auch um einschlägige Monographien von Wissenschaftlern, deren Arbeitsschwerpunkte mit dem MCG assoziiert sind.
Multinationale Unternehmen werden zunehmend von transnationalen Institutionen auf freiwilliger Basis zu Menschenrechten und Sozialstandards verpflichtet. Die Autorinnen untersuchen in diesem Beitrag die Sicherheitspraktiken von Unternehmen und fragen, inwiefern sich diese an die Voluntary Principles on Security and Human Rights halten. Anhand von zwei multinationalen Bergbaufirmen in der Demokratischen Republik Kongo untersuchen sie die Wirkung dieser Standards auf die Sicherheitspraktiken der Firmen, nehmen darüber hinaus aber auch die Auswirkung der Firmenpraktiken auf die lokale Sicherheitslage in den Blick. Die Autorinnen argumentieren dass man über die Compliance-Forschung, die auf die Implementierung formaler Programme und regelkonformes Verhalten fokussiert, hinaus gehen muss um freiwillige Standards sowie die Wirkung von Unternehmen auf Sicherheit in Räumen begrenzter Staatlichkeit zu evaluieren. Dazu entwickeln sie einen "bottom-up" Ansatz der die gesamte Spanne lokaler Sicherheitspraktiken von Unternehmen sowie ihre - oft negativen - Effekte in den Blick nimmt. Dieser Ansatz erlaubt eine differenziertere Bewertung der Wirkung freiwilliger Standards als auch der Beiträge von Unternehmen zu lokaler (Un)Sicherheit.
Informationen zur Reihe:
Schriften des Münchner Centrums für Governance-Forschung
Herausgegeben von Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius, Prof. Dr. Karsten Fischer, Prof. Dr. Edgar Grande, Prof. Dr. Carsten Reinemann, Prof. Dr. Bernhard Zangl
Die Globalisierung hat vielfältige Auswirkungen: Hierarchien verlieren an Bedeutung, der Einfluss von Medien und privater Akteure nimmt zu, neue Formen der Koordination und Steuerung gesellschaftlicher Bereiche müssen entwickelt werden. Zentrale Herausforderung ist hierbei, wie unterschiedliche organisatorische Einheiten national und international ihre Handlungsfähigkeit behaupten oder zurückgewinnen können. Diesen Fragen widmet sich das Münchner Centrum für Governance-Forschung (MCG), das an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München neu gegründet wurde. Das Forschungscentrum untersucht Veränderungen in der Steuerung moderner Gegenwartsgesellschaften. Im Mittelpunkt stehen der Bedeutungsverlust von Hierarchien und hierarchischen Formen der Koordination, die Neubewertung rechtlicher Steuerungsinstrumente, die zunehmende Bedeutung privater Akteure bei der Produktion öffentlicher Güter sowie eine immer stärkere Medialisierung von Entscheidungsprozessen. Als fakultätsübergreifende Forschungseinrichtung kooperieren am MCG Wissenschaftler aus den Bereichen der Politik-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften sowie der Volkswirtschaftslehre. Die Forschungsergebnisse des MCG erscheinen in regelmäßigen Abständen in der Reihe "Schriften des Münchener Centrums für Governance-Forschung". Bei dieser Reihe handelt es sich sowohl um Publikationen verschiedener Fachtagungen des MCG als auch um einschlägige Monographien von Wissenschaftlern, deren Arbeitsschwerpunkte mit dem MCG assoziiert sind.

Schweitzer Vademecum is a renowned specialist catalogue, which contains books, magazines, databases and loose-leaf works on the subjects of law and taxes. For more than 100 years, the Schweitzer Vademecum has served as a guide to legal reference books and has been an important part of the Schweitzer web shop since 1997.
More details
Product info
PB
Series
Edition
1. Auflage 2013
Language
English
Place of publication
Baden-Baden
Germany
Edition type
New edition
Weight
90 gr
ISBN-13
978-3-8329-7740-5 (9783832977405)
Schweitzer Classification