
SEHEN
Eine Ausstellungsdokumentation
KANN-Verlag
Published on 16. October 2023
Book
Hardback
96 pages
978-3-949312-75-5 (ISBN)
Description
Beteiligte Künstler*innen sind RAIMER JOCHIMS, HALEH REDJAIAN, JÖRG AHRNT, GABRIELE AULEHLA, JÜRGEN KRAUSE, JUTTA OBENHUBER, ANDREAS EXNER.
Paul Klee hat »Bilderfahrung in die bekannte Formulierung gekleidet, dass Bilder nicht nur sichtbar sind, sondern sichtbar machen.«
Heute scheint es, die Bildende Kunst wird vom Text her wahrgenommen und der Prozess des Sehens gerät ins Hintertreffen. Das Buch und die begleitende, von Jutta Obenhuber und Jörg Ahrnt kuratierte Ausstellung im Kunstverein Aschaffenburg, gehen der Frage nach, ob Kunstwerke aktives Sehen auslösen und fördern können. Visuelle Erkenntnis, die systematische Durchdringung von Sinnlichkeit und Verstand bilden eine eigene Sprache mit ihren ganz eigenen Gesetzen. Die sieben beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben jeweils auf ihre Weise eine reduzierte künstlerische, über das Sehen erfassbare Sprache entwickelt, um komplexe Zusammenhänge erschließen zu können. Diese Konsequenz setzt die Radikalität der frühen Moderne fort.
Für die viel beachtete Publikation »Visuellen Identität« von Raimer Jochims, der an der Ausstellung »SEHEN.« teilnimmt, schrieb 1975 der Philosoph und Kunsthistoriker Gottfried Boehm das Nachwort. Er promovierte bei Hans-Georg Gadamer und steht in einer langen geisteswissenschaftlichen Tradition, welche er in beeindruckender Weise fortführt und zugleich weiterentwickelt. Bilder, so Boehm, realisieren jenes ikonische Selbstverhältnis, das jedes Werk auf seine spezifische Art einlöst: Etwas zu zeigen und zugleich sich selbst.
Paul Klee hat »Bilderfahrung in die bekannte Formulierung gekleidet, dass Bilder nicht nur sichtbar sind, sondern sichtbar machen.«
Heute scheint es, die Bildende Kunst wird vom Text her wahrgenommen und der Prozess des Sehens gerät ins Hintertreffen. Das Buch und die begleitende, von Jutta Obenhuber und Jörg Ahrnt kuratierte Ausstellung im Kunstverein Aschaffenburg, gehen der Frage nach, ob Kunstwerke aktives Sehen auslösen und fördern können. Visuelle Erkenntnis, die systematische Durchdringung von Sinnlichkeit und Verstand bilden eine eigene Sprache mit ihren ganz eigenen Gesetzen. Die sieben beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben jeweils auf ihre Weise eine reduzierte künstlerische, über das Sehen erfassbare Sprache entwickelt, um komplexe Zusammenhänge erschließen zu können. Diese Konsequenz setzt die Radikalität der frühen Moderne fort.
Für die viel beachtete Publikation »Visuellen Identität« von Raimer Jochims, der an der Ausstellung »SEHEN.« teilnimmt, schrieb 1975 der Philosoph und Kunsthistoriker Gottfried Boehm das Nachwort. Er promovierte bei Hans-Georg Gadamer und steht in einer langen geisteswissenschaftlichen Tradition, welche er in beeindruckender Weise fortführt und zugleich weiterentwickelt. Bilder, so Boehm, realisieren jenes ikonische Selbstverhältnis, das jedes Werk auf seine spezifische Art einlöst: Etwas zu zeigen und zugleich sich selbst.
More details
Language
English
German
Place of publication
Frankfurt am Main
Germany
Target group
Young adult
Professional and scholarly
Adult education
Kunstinteressierte, Künstler*innen, Studierende, Bildungsbürger, Kunstlehrer*innen
Edition type
New edition
Product notice
sewn/stitched
Dimensions
Height: 29.7 cm
Width: 21 cm
Weight
250 gr
ISBN-13
978-3-949312-75-5 (9783949312755)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Kunsthistoriker
BOEHM, Gottfried, Prof. Dr. phil. geb. 1942 in Braunau (Böhmen). Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik in Köln, Wien und Heidelberg. Promotion 1968 in Philosophie, Habilitation 1974 in Kunstgeschichte in Heidelberg. Von 1975-1979 Prof. für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, 1979-1986 Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Giessen. Seit 1986 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel. Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin (2001/2002). Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) "Bildkritik" (2005-2012). Seit Juli 2006 korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Leibniz-Vorlesungen in Hannover (2010). Seit 2010 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, seit 2011 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2011 Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur der Universität Mainz, seit 2012 Emeritus; Fellow Getty Institute, Los Angeles (2016); Judd-Hume-Prize, Edinburgh (2017).
ISNI: 0000 0001 2133 4462
BOEHM, Gottfried, Prof. Dr. phil. geb. 1942 in Braunau (Böhmen). Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik in Köln, Wien und Heidelberg. Promotion 1968 in Philosophie, Habilitation 1974 in Kunstgeschichte in Heidelberg. Von 1975-1979 Prof. für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, 1979-1986 Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Giessen. Seit 1986 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel. Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin (2001/2002). Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) "Bildkritik" (2005-2012). Seit Juli 2006 korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Leibniz-Vorlesungen in Hannover (2010). Seit 2010 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, seit 2011 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2011 Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur der Universität Mainz, seit 2012 Emeritus; Fellow Getty Institute, Los Angeles (2016); Judd-Hume-Prize, Edinburgh (2017).
ISNI: 0000 0001 2133 4462
Kuratorin
Kunstvereinsvorstand
Editor
Bildende Künstlerin, Kuratorin
Bildender Künstler, Kurator